Förderzentrum für Jugend und Soziales

Monatsarchive: Mai 2013

Flohmarkt von Kindern für Kinder

Kreidetafel FlohmarktErstmals wird das Förderzentrum Jugend und Soziales  in Zusammenarbeit mit der Christel und Manfred Gräf Stiftung einen Flohmarkt von Kindern für Kinder auf dem Gelände des Sportclubs am Freitag, 6. September 2013, von 16 bis 18 Uhr durchführen. Kinder und Jugendliche können sämtliche Spiele, Spielsachen, Kleidungsstücke bis hin zu Fahrrädern – also alles, was nicht mehr genutzt wird und in gutem Zustand ist – anbieten und verkaufen.

Gerne können die Kinder durch ihre Eltern oder Begleitpersonen beim Verkauf tatkräftig unterstützt werden. Der Flohmarkt ist kostenlos, denn es wird keine Standgebühr erhoben und auch Abgaben an den Veranstalter fallen keine an.

Die Erlöse gehen komplett an den Anbieter.

Anmeldung und Infos sind über die Geschäftsstelle des Förderzentrums (Telefon: 06239–2451, Di – Do 15.30 Uhr – 17.30 Uhr),die Christel und Manfred Gräf Stiftung (Telefon: 06239-8614) oder per EMail unter stiftung@bernd-jung-stiftung.de möglich.

Selbstsicherheitstraining für Kinder ein voller Erfolg

GewaltpräventionZum ersten Mal veranstaltete das Förderzentrum für Jugend und Soziales  in Zusammenarbeit mit der Christel und Manfred Gräf Stiftung gemeinsam mit seinem Kooperationspartner „Bundesverband Selbstbewusst & Stark e.V.“ ein Selbstsicherheitstraining für Kinder. 18 Kids zwischen 6 und 12 Jahren hatten sich für diesen Kurs angemeldet. Lehrgangsleiter und Vorstand des Bundesverbandes Kelly Sach startete nach der Begrüßung des Vorsitzenden der Stiftung  Bernd Jung  sowie des Bürgermeisters Manfred Gräf mit dem Programm.

Der erste Punkt, für den die Kinder sensibilisiert wurden, hieß „Mobbing in der Schule“.  Kleine Machtkämpfe gehören zu jedem Kinderleben – aber heute werden immer häufiger die Grenzen zum Mobbing überschritten.  Ein Kind aus einer Gruppe oder Klassengemeinschaft auszuschließen, es zu schlagen, zu erpressen, zu schubsen oder es zu beleidigen – all das gehört in diesen Themenbereich.
Mobbing könne man nur verhindern, in dem Kinder soziale Regeln lernen und ein Gefühl für Gerechtigkeit und Fairness entwickeln. Gemobbte Kinder sollten sich nie selber schuldig fühlen und immer umgehend das Gespräch mit Eltern, Lehrer oder anderen Vertrauenspersonen suchen, da Mobbing sonst kein Ende nimmt. Leider konnte das Thema wegen der Kürze der Zeit nur angerissen werden.

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung hieß: „Gehe nie mit Fremden mit und lass Dich nie begrabschen“. Hier wurde den Kinder in Beispielen und Rollenspielen aufgezeigt, dass es sehr gefährlich ist, sich von einem Fremden mitlocken zu lassen, egal welche Versprechungen er macht. Ebenso haben Erwachsene, egal ob fremd oder bekannt, nicht das Recht, die Kinder zu sexuellen Handlungen aufzufordern.

Als letztes Thema zeigte Kursleiter Kelly Sach den Kindern einfache Tricks aus der Selbstverteidigung und wie sie sich in Notsituationen helfen können. Hier durften die Kinder nun endlich ihrem Spieldrang nachgeben und hatten offensichtlich jede Menge Spaß.

Für Kelly Sach und Harald Stark, der diesen Kontakt und die Kooperation  ermöglicht hat,  war der erste Kurs ein gelungener Auftakt für die weitere Zusammenarbeit in der Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen.

Ab sofort Nachhilfeunterricht im Programm

Das Förderzentrum für Jugend und Soziales erweitert für Mitglieder, aber auch für Nichtmitglieder sein Angebot.

HausaufgabenbetreuungUnter dem Motto: „Vorsprung durch Bildung“ wird gemeinsam mit dem erfahrenen Kooperationspartner „Lernstudio Barbarossa“ Nachhilfeunterricht mit ins Programm aufgenommen. Das Lernstudio bietet bereits seit 1988 erfolgreich Förderunterricht für Schüler an. Die individuelle Betreuung umfasst alle Altersstufen und Schularten von der Grundschule bis zum Abitur. Fächer wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Physik, Chemie, Biologie (weitere Fächer auf Anfrage).

Nach einer Analyse des aktuellen Wissensstandes durch den Kooperationspartner folgt eine gezielte Förderung bis hin zur Abiturvorbereitung. Die Leistung kann in den Räumen des Förderzentrums, zu Hause oder direkt in den Lernstudios von Barbarossa in Worms und Frankenthal erfolgen.

Vor der intensiven Förderung wird ein kostenloses Beratungsgespräch angeboten. Die Anmeldegebühr von 35 Euro entfällt für Mitglieder des SC Bobenheim-Roxheim, außerdem wird für die SC Mitglieder noch ein Preisnachlass von monatlich 10 Euro auf alle Kursangebote gewährt.

Unterrichtet werden Kleingruppen oder auf Wunsch auch Einzelpersonen durch qualifizierte Lehrkräfte, die für Nachhilfe-, Förder- und Sprachunterricht notwendige Fähigkeiten mitbringen. Die Dozenten sind im Regelfall ausgebildete Lehrkräfte, haben das 1. Staatsexamen oder eine vergleichbare Ausbildung für das zu unterrichtende Fach.

Anmeldung und Infos über die Geschäftsstelle des Förderzentrums (Telefon: 06239 – 2451, Di – Do 15.30 Uhr – 17.30 Uhr), per E-Mail: hausaufgabenbetreuung@bernd-jung-stiftung.de, www.lernstudio-barbarossa.de/Worms oder www.lernstudio-barbarossa.de/Frankenthal

 

Artikel in der Rheinpfalz:
“Opfer sind nie schuld, nur die Täter”

INTERVIEW: Gewaltpräventionstrainer Kelly Sach über Mittel und Wege, Kinder gegen Mobbing und Gewalt zu wappnen – Am Mittwoch Kurs am Binnendamm Kelly SachBOBENHEIM-ROXHEIM. Kinder sind das schwächste Glied in der Gesellschaft und immer wieder An- und Übergriffen von Mitschülern oder Fremden ausgesetzt. Was können sie und ihre Eltern tun, um Mobbing und sexualisierter Gewalt vorzubeugen? Wir haben mit Kelly Sach gesprochen, Gewaltpräventions- und Kommunikationstrainer vom Bundesverband Selbstbewusst und stark. Am Mittwoch leitet er im Auftrag des Jugendförderzentrums des SC Bobenheim-Roxheim einen Selbstsicherheits- und Selbstbehauptungskurs für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.

Herr Sach, wie sollten sich Kinder verhalten, wenn sie gemobbt werden? Was können die Eltern tun? Ich sage den Kindern zuallererst, dass sie keinerlei Schuld tragen, wenn sie gemobbt werden. Die Opfer sind nie schuld, sondern nur die Täter. Außerdem sollten sie sich jemandem anvertrauen, der ihnen zuhört – einem Freund, den Eltern oder dem Lehrer. Das Wichtigste ist, sich nicht abzukapseln. Die Eltern sollten dem Kind auf jeden Fall immer Gehör schenken. Häufig sind beide Elternteile berufstätig und gestresst, wenn sie nach Hause kommen, und sich oft gar nicht bewusst, dass ihre Kinder auch schwerwiegende Sorgen haben. Manche Kinder trauen sich dann gar nicht, etwas anzusprechen.

Wie erkennt man, ob ein Kind gemobbt wird, wenn es nicht spricht? Unter den Begriff Mobbing fällt ja vieles. Das fängt an mit Beleidigungen, Sachen wegnehmen und anrempeln und hört bei Straftaten auf. Die meisten gemobbten Kinder wollen nicht mehr zur Schule gehen und erfinden Krankheiten. Sie ziehen sich zurück und haben kaum noch Kontakte. Die Schulleistungen sinken ab. Viele sind gereizt, nervös, überempfindlich, appetitlos und haben Schlafstörungen. Manchmal wird jemand sogar erpresst oder geschlagen. Das kann man zum Beispiel daran erkennen, dass das Kind ständig unter einem Vorwand nach Geld fragt oder oft Prellungen oder blaue Flecken hat.

Welche Anlaufstellen gibt es? Am wenigsten ratsam ist es, die Eltern des Täters anzurufen. Man sollte immer einen Schlichter oder eine dritte Person hinzuziehen. Zunächst sollte man sich an den Lehrer wenden, der dann die Schulleitung einschalten kann, wenn er nicht weiterkommt. Außerdem gibt es noch Streitschlichter, Schulsozialarbeiter, das Jugendamt und Beratungsstellen wie die Caritas. Wenn es gar nicht mehr geht, kommen häufig wir ins Spiel. Als Außenstehende haben wir oft mehr Einblick in die Materie als Lehrer. Viele Schulen melden sich aber erst, wenn das sprichwörtliche Kind in den Brunnen gefallen ist. Wir wollen lieber frühzeitig sensibilisieren – also Prävention statt Intervention.

Gewalt an Schulen ist ein ernstes Thema.Wie Kinder sich dagegen wehren können, soll ein Kurs in Bobenheim-Roxheim aufzeigen.

Gewalt an Schulen ist ein ernstes Thema.Wie Kinder sich dagegen wehren können, soll ein Kurs in Bobenheim-Roxheim aufzeigen. Foto: DPA

Momentan scheint Cyber-Mobbing zum Problem zu werden. Was kann man dagegen tun? Beim Cyber-Mobbing werden nicht nur Beleidigungen, sondern auch Bilder und Videos ins Internet gestellt, um die Opfer lächerlich zu machen. Jeder dritte bis vierte Jugendliche wird laut Statistik straffällig im Internet. So kann man versuchen, bei den Tätern Bestrafungen zu erwirken, was recht teuer werden kann. Da hilft dann auch die Polizei.

 

Sie sprechen im Kurs auch über sexualisierte Gewalt. Wie verhalte ich mich als Kind, wenn mich ein Fremder anspricht? Die erste Regel lautet: keinem Fremden trauen. Außerdem sollte man seinem Bauchgefühl vertrauen und nie zu nah an Fremde, zum Beispiel an Autotüren, herangehen. Kinder werden mit den unterschiedlichsten Lügen und Versprechungen gelockt. Wenn Fremde ihnen zu nahe kommen, sollten Kinder die Hände vorstrecken und laut „Stopp“ rufen oder „Fass mich nicht an“. Wir geben den Kindern auch weiter, sich auf ihrem Schulweg zu überlegen, wohin sie im Notfall flüchten können, zum Beispiel in eine Bäckerei, in der man sie kennt.

Wie kann ein Kind eine solche Situation richtig einschätzen lernen? Im Kurs üben wir das in Rollenspielen. Mit Hilfe von Bildern lernen die Kinder zudem, Körpersprache richtig zu deuten sowie stark und selbstbewusst zu werden, sich also vor fremden Leuten nicht in schüchterner Opferhaltung zu zeigen, sondern aufrecht dazustehen und ihnen direkt ins Gesicht zu blicken.

Und wie kann sich ein Kind wehren, wenn es bereits angegriffen wird? Es sollte am besten „Feuer“ schreien, denn auf „Hilfe“ hört fast keiner mehr. Es sollte versuchen, Erwachsene auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Wenn der Täter einen gepackt hat, ist alles erlaubt: kratzen, an den Haaren ziehen, in die Augen stechen.

Werden denn im Kurs auch Selbstverteidigungstechniken erlernt? In der ersten Kursstunde sprechen wir über die Theorie, also was man bei Mobbing tun kann und wie man sich Fremden gegenüber verhält. In der zweiten Stunde geht es darum, wie man sich richtig verteidigt. Wir werden ein paar einfache, aber hilfreiche Abwehr- und Hebeltechniken aus dem Ju-Jutsu für die Selbstverteidigung kennenlernen, die einen Angreifer für ein paar Sekunden außer Gefecht setzen, um wegrennen zu können.

Interview: Esther Krna

 

Info:

Der Kurs findet von 17 bis 19 Uhr im SC-Förderzentrum für Jugend und Soziales, Am Binnendamm 20, in Bobenheim-Roxheim statt. Er kostet acht Euro inklusive Unterlagen und Teilnehmerurkunde. Anmeldung und weitere Infos: www.stifung-boro.de unter Leistungsspektrum/ Gewaltprävention, in der Geschäftsstelle des Förderzentrums, Telefon 06239 2451, Dienstag bis Donnerstag, 15.30 bis 17.30 Uhr, oder per E-Mail an  gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de   oder über die Stiftung Christel und Manfred Gräf, Telefon 06239 8614. Weitere Infos zum Thema unter www.selbstbewusst-und-stark.de .


Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Frankenthaler Zeitung Ausgabe: Nr.108 Datum: Samstag, den 11. Mai 2013 Seite: Nr.19 “Deep-Link”-Referenznummer: ’91_10912199′ Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Am 15. Mai Gewaltprävention für Mädchen und Jungen

Prävention Gewalt 2Kinder lernen Gefahren erkennen und vermeiden

 Das Förderzentrum für Jugend und Soziales konnte mit dem Bundesverband „Selbstbewusst & Stark – Gewaltprävention“ einen weiteren Kooperationspartner gewinnen. In Zusammenarbeit mit der „Christel und Manfred Gräf Stiftung“ sowie mit der Gemeinde Bobenheim-Roxheim bietet das Förderzentrum am 15. Mai 2013 einen Selbstsicherheits- und Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen von 6 bis 12 Jahren an.

Kinder sind das schwächste Glied in der menschlichen Gemeinschaft und deshalb immer wieder An- und Übergriffen von Gleichaltrigen, Mitschülern oder Fremden ausgesetzt.

Wie kann ich im Alltag meine eigenen Grenzen wahren und mich vor Übergriffen aller Art schützen? Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Fremder anspricht? Was soll ich tun, wenn ich in der Schule gemobbt werde? Welche Signale sendet mein Körper aus und wie wehre ich mich richtig?

Vielen Kindern fehlt im entscheidenden Augenblick das richtige Selbstvertrauen.

Der Kurs bietet hierzu nachhaltige Lösungsmöglichkeiten in Form von Rollenspielen, Selbstbehauptungstechniken und kindgerechtem Kursmaterial.

Der Kurs beginnt um 17.00 Uhr und endet um 19.00 Uhr. Veranstaltungsort sind die Räumlichkeiten des Förderzentrums für Jugend und Soziales, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim. Die Teilnehmergebühr beträgt 8,00 Euro inkl. Unterlagen und Teilnehmerurkunde.

Bei finanziellen Engpässen werden gegen entsprechenden Nachweis die Kosten für das jeweilige Kind von beiden Stiftungen übernommen.

Anmeldung und Infos: unter Leistungspektrum / Gewaltprävention,  über die Geschäftsstelle des Förderzentrums (Telefon: 06239 – 2451 Di – Do 15.30 Uhr – 17.30 Uhr) per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de  oder über die Christel und Manfred Gräf Stiftung (Telefon: 06239 – 8614)

Weitere Themenkurse für Kinder sind bereits jetzt mit dem Kooperationspartner Bundesverband „Selbstbewusst & Stark-Gewaltprävention“ geplant und werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Lernstudio Barbarossa weiterer Kooperationspartner

Kooperation

Förderunterricht für Schüler – Alle Altersklassen sind angesprochen

Mit dem „Lernstudio Barbarossa“ konnte das Förderzentrum für Jugend und Soziales einen weiteren Kooperationspartner gewinnen, der bundesweit tätig ist.

Bereits im März 2013 wurden die Grundzüge der künftigen Zusammenarbeit mit dem neuen Kooperationspartner besprochen. Der Nachhilfe- und Förderunterricht für Schüler soll in mehreren Schritten vollzogen werden.

Zunächst wird professionelle Förderung für Schüler aller Altersklassen von der Grundschule bis zum Abitur geboten in: Mathe, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein. Physik, Chemie, Biologie u.a.Um die  Ziele der Kinder zu verwirklichen erfolgt der Unterricht in den Räumlichkeiten des Förderzentrums,  zu Hause oder im Lernstudio.

Eine Ausweitung der Förderung ist angedacht und wird zu gegebener Zeit hier und über die Medien bekannt gegeben.

Anmeldemöglichkeiten und weitere Infos unter Leistungsspektrum / Hausaufgabenbetreuung.

 

 

 

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