Förderzentrum für Jugend und Soziales

Förderzentrum für Jugend und Soziales nun Stützpunkt der Ballschule Heidelberg

Sportspielübergreifende Ballspiele für Kinder zwischen drei und zehn Jahren

Weit über die Grenzen von Bobenheim-Roxheim hinaus findet die Arbeit des Förderzentrums Beachtung. Neben den sportlichen Verbänden, Kindertagesstätten, Schulen und Vereinen, wurde auch die Ballschule Heidelberg in der Universität Heidelberg auf die Arbeit des Förderzentrums  für Jugend und Soziales aufmerksam. Die Bernd-Jung-Stiftung, Förderzentrum für Jugend und Soziales, wird mittlerweile als Stützpunkt Bobenheim-Roxheim der Ballschule Heidelberg geführt.

Zwischenzeitlich wurde zwischen dem Förderverein der Ballschule Heidelberg und der Stiftung eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, mit dem Ziel einer langfristigen Zusammenarbeit beider Partner im Bereich der Anfängerausbildung in sportartübergreifenden Ballspielen von Kindern zwischen drei und zehn Jahren durch die Ballschulgruppen in Bobenheim-Roxheim. Dabei stehen eine vielseitige und sportspielübergreifende Schulung der Kinder, der gegenseitige Informationsaustausch, Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die gegenseitige Hilfestellung bei Organisationsmaßnahmen und Rahmenbedingungen zur Herstellung optimaler Spiel- und Übungsbedingungen im Zentrum des Interesses. Bemerkenswert ist, dass die Teilnahme für alle Mädchen und Jungen kostenlos ist.

Christian Baldauf (rheinland-pfälzischer CDU-Landesvorsitzender), der als Beirat in der Stiftung diese Aktivitäten tatkräftig unterstützt sagte: “Ich bin begeistert davon, wie gut sich die Sache entwickelt, denn das ist mit viel Arbeit verbunden. Gerade dieses Angebot, das auch noch in der Fläche erweitert werden soll, führt dazu, dass im Bereich der Bildung vor allem auch die Wertevermittlung und die persönliche Entwicklung in einer egoistischer gewordenen Gesellschaft gefördert werden soll, was wir in unserem Staat dringend brauchen. Ich werde selbstverständlich weiterhin dieses Projekt nachhaltig fördern”.

Bürgermeister Manfred Gräf, ebenfalls aktives Beiratsmitglied der Stiftung, fördert die Ziele des Projektes, “bei dem es um eine ganzheitliche Ausbildung von Kindern in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung geht.”

Inzwischen wird auf den Anlagen des SC Bobenheim-Roxheim nach sportwissenschaftlich und psychologisch fundierten und abgesicherten Ballschul-Lehrplänen in Gruppen gearbeitet. Erfahrung, Wissen und Hilfestellung vermitteln der Ansprechpartner der Uni Heidelberg Prof. Dr. Klaus Roth, aus dessen Feder auch das geeignete Schulungsmaterial stammt. Verantwortlich im Förderzentrum sind als Ballschulleiter Klaus Johannes und für die Organisation Harald Stark.


Quelle:

NIBELUNGEN KURIER Online  
07. Dezember 2010

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