Förderzentrum für Jugend und Soziales

Leukämiehilfe

Die Stefan-Morsch-Stiftung begrüßt die Kooperation zwischen der Bernd-Jung-Stiftung mit Ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales und freut sich sehr auf eine fruchtbare und Erfolg versprechende Zusammenarbeit.

LogoSMS11-2013TransparentDie Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit mehr als 25 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu motivieren, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Daher sind nahezu täglich Teams der Stiftung in ganz Deutschland unterwegs, um bei „Typisierungsaktionen“ über die Stammzellspende zu informieren.

11.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Leukämie. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Haben Chemotherapie bzw. Bestrahlung keinen Erfolg, ist die Stammzelltransplantation die einzige und letzte Hoffnung – aber nur, wenn es einen kompatiblen Spender gibt.

Wie wird man Stammzellspender?

Als „Typisierung“ bezeichnet man die Laborarbeiten, die für eine Aufnahme in die Stammzellspenderdatei notwendig sind: Nach entsprechender Aufklärung muss ein Spender schriftlich sein Einverständnis Registrierung seiner Daten geben. Aus einer Blutprobe – es genügt ein Fingerhut voll Blut – werden die Gewebemerkmale im Labor bestimmt. Gleiches funktioniert auch mit einem Abstrich der Mundschleimhaut. Nach der Analyse werden diese Merkmale in der Spenderdatei – der Stefan-Morsch-Stiftung – gespeichert. Von dort werden sie anonym an das deutsche Zentralregister (ZKRD) übermittelt, wo die weltweiten Suchanfragen für die Patienten eingehen.

Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren registrieren lassen. Das Höchstalter für eine Neuaufnahme, die wir aus Spendenmitteln finanzieren, liegt in unserer Datei bei 40 Jahren. Denn Spender, die älter sind als 40 Jahre, werden nicht mehr, oder nur noch sehr selten von den Transplantationszentren als Spender angefordert. Außerdem nehmen Erkrankungen ab diesem Alter zu. Für Frauen, die mehr als zwei Schwangerschaften (auch Fehlgeburten zählen dazu) hatten, können wir bei der Typisierung keine Spendengelder aufwenden. Denn im Rahmen von Schwangerschaften können Antikörper gebildet werden, die nach heutigem Kenntnisstand den Transplantationserfolg gefährden können. Darüber hinaus gelten nahezu die gleichen Ausschlusskriterien, wie für die Blutspende (Gesundheitsfragebogen).

Die Mitarbeiter der Stefan-Morsch-Stiftung geben gerne Auskunft. Infos unter: www.stefan-morsch-stiftung.de

Die Termine für die Veranstaltungen werden auf den Internetseiten der Stiftungen und in der Tagespresse veröffentlicht.

 

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