Förderzentrum für Jugend und Soziales

Frauen

Mit Selbstverteidigung sicher durch den Karneval und durchs Leben für Frauen ab 14 Jahre

Das Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 22. Februar 2017 mit seinen Kooperationspartnern, der VHS Bobenheim-Roxheim und dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e 0rh5xeo.V.“, in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr einen Selbstsicherheits-/ Selbstverteidigungskurs „ Sicher durch den Karneval und durchs Leben“ für Frauen ab 14 Jahre an. Die Veranstaltung findet in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Str. 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Frauen  haben einen höheren Gefahrenquotienten und fühlen sich in manchen übergrifflichen Situationen hilflos. Kelly Sach, Gewaltprävention-Pädagoge und Großmeister der Selbstverteidigung zeigt Mittel und Wege, wie eine  Frau sich in der heutigen Zeit wirksam verteidigen und wehren kann.

In der heutigen Zeit ist es gerade für Frauen unabdingbar, Übergriffen von Fremden wirkungsvoll zu begegnen.

Nachts allein durch die Dunkelheit gehen? Sie werden körperlich belästigt. z.B. beim Joggen, in der Disco, in der Bahn, in der Schule?

Übergriffe, Raub, sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt?

Wie kann ich einen beginnenden Konflikt entschärfen und mich bei einem eskalierenden Konflikt verhalten?

Gewaltprävention bietet hierfür die besten Grundlagen.

Die Teilnehmergebühr beträgt pro Person 20 Euro inkl. Getränke und Teilnehmerurkunde.

Mitzubringen ist Sportbekleidung.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

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Selbstsicherheits- und Selbstverteidigungskurs für Frauen ab 15 Jahre

Nicht zu nahe kommenDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 6. April 2016 mit seinen Kooperationspartnern, der VHS Bobenheim-Roxheim und dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr einen Selbstsicherheits-/ Selbstverteidigungskurs für Frauen ab 15 Jahre an. Die Veranstaltung findet in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Str. 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Frauen  haben einen höheren Gefahrenquotienten und fühlen sich in manchen übergrifflichen Situationen hilflos. Kelly Sach, Gewaltprävention-Pädagoge und Großmeister der Selbstverteidigung zeigt Mittel und Wege, wie eine  Frau sich in der heutigen Zeit wirksam verteidigen und wehren kann.

In der heutigen Zeit ist es gerade für Frauen unabdingbar, Übergriffen von Fremden wirkungsvoll zu begegnen.

Nachts allein durch die Dunkelheit gehen? Sie werden körperlich belästigt. z.B. beim Joggen, in der Disco, in der Bahn, in der Schule?

Übergriffe, Raub, sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt?

Wie kann ich einen beginnenden Konflikt entschärfen und mich bei einem eskalierenden Konflikt verhalten?

Gewaltprävention bietet hierfür die besten Grundlagen.

Die Teilnehmergebühr beträgt pro Person 20 Euro inkl. Getränke und Teilnehmerurkunde.

Mitzubringen ist Sportbekleidung.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Am Anfang steht ein zerstückelter Teddybär

BOBENHEIM-ROXHEIM: Der Bundesverband Gewaltprävention Selbstbewusst & Stark ist regelmäßiger Gast beim Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung. Die Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu den Themen Mobbing, Selbstbehauptung und Streitschlichten sind sehr beliebt. Wir haben einmal in den Lehrgang zum Gewaltpräventionstrainer hineingeschnuppert.

Von Kirsten Hönicke

Im Volkshochschulraum in der Bobenheim-Roxheimer Realschule sitzen zwölf Menschen, die ihre Grundausbildung zum Gewaltpräventionstrainer beginnen. Vor ihnen auf dem Tisch liegen eine Informationsmappe und ein Teddybär. Die Stimmung ist ruhig und konzentriert, man kennt sich noch nicht. Schließlich kommen die Frauen und Männer zum Teil von weiter her, aus Wiesbaden oder dem Hunsrück. Alle haben den Wunsch, von Kelly Sach und seinen Kollegen vom Bundesverband Gewaltprävention Selbstbewusst & Stark zu lernen, wie man Gewalt in jeder Form verhindern oder zumindest richtig darauf reagieren kann. Alle arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, manche auch mit Erwachsenen. Sie wollen nicht nur selbst vorbeugend tätig werden, sondern auch als Multiplikatoren wirken, also Mitarbeiter und Kollegen anleiten.Tino Inglese beispielsweise betreibt in Darmstadt eine Kampfsportschule. Er möchte „erst mal für sich“, später auch für die anderen Trainer seiner Schule Methoden der Gewaltprävention kennenlernen, weil er in jüngster Zeit einen starken Zulauf an Kindern hat. Im Kampfsportunterricht und eventuell in extra Kursen, die er Schulen anbieten will, soll das Gelernte zum Einsatz kommen.

Sach stellt sich der Runde vor und erklärt gleich, was es mit dem Teddy auf sich hat. So einen nimmt er mit in die Schulen, die ihn rufen, um mit Schülern über Mobbing zu sprechen. Zuvor lässt er sich von den Lehrern Namenslisten mit Anmerkungen schicken: Wer sind die Mobbingopfer in der Klasse, wer die Täter? Auf die Täter geht er gezielt zu und gibt ihnen gleich am Anfang den Teddy. „Das ist ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Schulen“, erklärt er den Kindern. Die Aufgabe sei, den Bären so schnell wie möglich in Stücke zu reißen. „Im Schnitt“, sagt Sach, „brauchen die Kinder dazu eine bis zwei Minuten.“ Dann holt er Nähzeug aus der Tasche und gibt es den Tätern. „Denn zum Wettbewerb gehört auch, den Teddy wieder zusammenzunähen.“ Es dauere dann etwa zwei bis drei Stunden, bis das Stofftier halbwegs aussieht wie vorher. „So schnell geht es, einen Menschen kaputt zu machen, und so lange dauert es, ihn wieder zu flicken“, ist die Botschaft, die Kelly Sach den Kindern damit anschaulich vermittelt. Die C-Kurs-Teilnehmer in Bobenheim-Roxheim, die gleich ins Thema Kommunikation und Körpersprache einsteigen werden, sind beeindruckt.

Im A-Kurs, der an diesem Tag ebenfalls angeboten wird, sitzen zehn „alte Hasen“. Simone Holzhäuser-Sutter und Jutta Köhler haben die C- und B- Zertifikate schon in der Tasche. Sie fühlen sich wohl in der Gruppe, die seit dem ersten Termin im März 2015 zusammen alle Stufen der Ausbildung durchläuft und es „bis zum Schluss durchziehen will“, wie Holzhäuser-Sutter versichert. Alle duzen sich, der Ton ist lebhaft, es wird viel gelacht, Erfahrungen und Erlebtes werden ausgetauscht. Was im C-Kurs noch allgemein gehalten war und im B-Kurs konkreter wurde, soll jetzt intensiviert und geübt werden.

Dazu gehören praktische Einheiten wie Rollenspiele zur richtigen Anwendung von Mimik und Gestik. Einiges aus den Kursen konnten die Teilnehmer schon anwenden. Köhler spricht von einem Mobbingfall, bei dem ihr die neu erworbenen Kenntnisse gleich weitergeholfen hätten. Konkret werden will sie nicht, weil man im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe die beteiligten Personen identifizieren könnte.

Kelly Sach hat den Bundesverband Gewaltprävention mit Gleichgesinnten gegründet, um in bundesweiten Kooperationen Gewalt- und Suchtprobleme verhindern zu helfen – sowohl in der direkten Arbeit mit Betroffenen als auch über sogenannte Gewaltpädagogen, die vom Verband ausgebildet werden.

Wie wichtig solche Schulungen sind, bestätigt Bernd Lützkendorf, Beauftragter für Gewaltprävention beim TSV Auerbach. Er will in den drei Kursen lernen, wie er die anderen Übungsleiter im Verein unterrichten kann. „Es geht nicht nur um die Vorbeugung von physischer Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Wir bemühen uns auch, die Übungsleiter für sexuelle Gewalt zu sensibilisieren, damit sie nicht wegschauen, wenn so etwas im Verein oder im Zuhause der Kinder geschieht.“

Vor etwa zehn Jahren habe es in seinem Verein sexuelle Übergriffe auf Jugendliche während eines Zeltlagers gegeben. Damals waren alle hilflos, und das soll nie mehr so sein. Das zu verhindern und der zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen etwas entgegenzusetzen, dafür lassen Lützkendorf und viele andere sich fit machen.

Zur Sache: Gewaltpräventionskurse bei der Bernd-Jung-Stiftung

Der Verein Selbstbewusst & Stark ist seit 2010 Bundesverband für Gewalt- und Suchtprävention und bietet Schulungen in Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Vereinen und Verbänden an. Sein Ziel ist es, mit Aufklärung, Sensibilisierung und Prävention gegen die vielen Formen von Gewalt zu wirken, auch in medialer Form.

Kindesmissbrauch und sexualisierte Gewalt, Mobbing, Cybermobbing, Fremdenfeindlichkeit, Sucht und alle Arten von Konflikten und physischer Gewalt sind Themen, die mit den Betroffenen direkt oder mit den Verantwortlichen aus den Institutionen in Kursen, Workshops und Projektwochen aufgearbeitet werden. Als Gewaltpräventionstrainer kann sich vom Verband bundesweit jeder ausbilden lassen, der sein Wissen als Multiplikator an alle weitergeben möchte, die mit diesen Problemen beruflich, privat oder im Ehrenamt zu tun haben.

Die Bernd-Jung-Stiftung in Bobenheim-Roxheim ist mit ihrem Förderzentrum für Jugend und Soziales seit Januar Ehrenmitglied des Bundesverbands Selbstbewusst & Stark und bietet im Laufe dieses Jahres weitere Kurse an. Nähere Informationen gibt’s im Internet unter www.bernd-jung-stiftung.de oder www.selbstbewusst-und-stark.de. (khö)


 

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation:
Frankenthaler Zeitung
Ausgabe: Nr.45
Datum: Dienstag, den 23. Februar 2016

 

Großzügige Spende des RCV

Jede Spende hilft - Danke!Eine erfreuliche Nachricht erreichte uns zum Faschingsausklang am Dienstag,  4. März 2014. Schon seit vielen Jahren lädt der Roxheimer Carnevalverein „RCV“ am Faschingsdienstag zur „Schnookewoog“. Alle „schwergewichtigen Männer“ und viele Frauen lassen sich gegen Entrichtung einer „Wiegegebühr“ ihr aktuelles Gewicht bestätigen.

Präsident, Vorstandschaft und Elferrat wurden auf die vielfältige Arbeit der Bernd-Jung-Stiftung aufmerksam und beschlossen, in diesem Jahr einen erheblichen Teil der Wiegegebühr zu spenden.

Stiftungsvorsitzender Bernd Jung nahm zum Abschluss des närrischen Treibens im Saal der Chorgemeinschaft den Betrag von 500 Euro entgegen. In seinen Dankesworten sicherte er dem RCV zu, dass die Spende wieder für die Jugendarbeit der Stiftung eingesetzt wird.

 

 

Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen

Nicht zu nahe kommenDas  Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 19. März mit seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, einen Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurs  für Mädchen ab 13 Jahren und Frauen an.

In der heutigen Zeit ist es gerade für Frauen und Mädchen unabdingbar, Übergriffen von Fremden wirkungsvoll zu begegnen.

Nachts allein durch die Dunkelheit gehen? Sie werden körperlich belästigt. z.B. beim Joggen, in der Disco, in der Bahn, in der Schule?

Übergriffe, Raub, sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt?

Wie kann ich einen beginnenden Konflikt entschärfen und mich bei einem eskalierenden Konflikt verhalten?

Gewaltprävention bietet hierfür die besten Grundlagen.

Der Kurs beginnt um 18.00 Uhr und endet um 20.00 Uhr. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Förderzentrums, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt. 

Die Teilnehmergebühr beträgt pro Person 15 Euro inkl. Pausensnacks, Getränken und Urkunde. Mitzubringen ist Sportbekleidung.

Anmeldung und Infos über die Geschäftsstelle des Förderzentrums (Telefon: 06239 – 995 696, Di – Mi 14.30 Uhr – 16.30 Uhr), per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de

 

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