Förderzentrum für Jugend und Soziales

Spaß

Gemeinde Bobenheim – Roxheim unterstützt Kooperation mit einer großzügigen Spende

Ausgebildete Ballschulübungsleiter/-innen, die zusammen mit pädagogisch qualifizierten Erzieherinnen bei besten Rahmenbedingungen Kindern schon in frühen Jahren durch abwechslungsreiche Angebote Spaß an der Bewegung vermitteln, – das  ist die Basis auf der seit nun schon sieben Jahren die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales und der Integrativen Gemeindekindertagesstätte besteht.

v.l.n.r., Erzieherin, Gordana Weisser, Vorstandsvorsitzender, Bernd Jung, 1. Beigeordneter, Dr. Frank K. Peter, stellvertretende Leitung Kindertagesstätte, Andrea Iversen, Geschäftsführer Stiftung, Harald Stark

Wöchentlich haben hier Kinder der Kindertagesstätte die Möglichkeit, auf den Bernd-Jung-Sportstätten ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.In Kombination mit Anleitung durch professionell ausgebildete Übungsleiter hebt das Sportangebot auf eine qualifizierte Ebene, die so im Kindergartenalltag nicht zu erreichen wäre.

Damit auch in den nächsten Jahren die Kinder der Integrativen Gemeindekindertagesstätte davon profitieren können, überreichte der 1.Beigeordnete Dr. Frank K. Peter im Namen der Gemeinde Bobenheim – Roxheim neue Autokindersitze an den Stiftungsgründer Bernd Jung und die stellvertretende Leitung der Kindertagesstätte Andrea Iversen.

So können die Kinder auch in der Zukunft sicher von der Kindertagesstätte zu den Bernd-Jung-Sportstätten transportiert werden.

Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen von 6 bis 10 Jahren

Gewalt und der Umgang mit Konflikten sind Themen, die in unserer Gesellschaft einen großen Stellenwert einnehmen.

Darum bietet Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung am 16. September 2017 mit seinem neuen Kooperationspartner, Selbstbewusst-Sicher-Stark (SeSiSta) einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen von 6 bis 10 Jahren an.


In dem Kurs lernen die Kinder alterstypische Gefahren zu erkennen, sie einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

Es geht um Fragen wie z.B.:
            – Wie kann ich mit Angst und Aggression umgehen?
            – Was sind gute, was sind schlechte Geheimnisse?
            – Was ist ein Geschenk?
           – Was muss ich tun, wenn mich jemand auf dem Schulweg anspricht oder locken                     will?
           – Wo bekomme ich Hilfe?
           – Was kann ich bei Belästigung oder Erpressung in Schulhof oder Freizeit tun?
            – Wie kann ich mich wehren?
           – Was sind gefährliche Situationen, und wie kann ich sie bewältigen?
           – Auf was muss ich achten, wenn ich alleine zu Hause bin?

Kernansatz des Unterrichts ist das Erarbeiten einfacher und konkreter Handlungsmöglichkeiten sowie deren Umsetzung und Einübung in realitätsbezogenen Rollenspielen, so genannten „Reality-Checks“.

In spielerischer Umsetzung erleben die Kinder, dass das Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung viel Spaß und Mut macht. Sie entdecken ungeahnte Fähigkeiten, gewinnen Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigenen Stärken!

Der Kurs beginnt um 09.00 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände des SC Bobenheim-Roxheim, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Die Teilnehmergebühr beträgt 22,00 Euro.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die Geschäftsstelle der Stiftung (Telefon: 06239-995 696), oder per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de  möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Gewaltprävention

 

 

Keinerlei Berührungsängste zwischen Jung und Alt

Kooperationspartner ziehen Bilanz: Projekt Mehrgenerationentreff in Bobenheim-Roxheim hat sich bewährt / Fortsetzung folgtIm Generationenprojekt Gemeinschaft erleben! Von den regelmäßigen Begegnungen im Altenzentrum St. Magdalena profitieren Jung und Alt. Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN |  Die gute Nachricht vorneweg! Der Mehrgenerationentreff als Kooperationsprojekt zwischen Caritas-Altenzentrum St. Magdalena der Bernd-Jung-Stiftung und der Realschule plus in Bobenheim-Roxheim wird fortgeführt. Die Bilanz nach sechs Monaten ist bei allen Beteiligten durchweg positiv. Die 60 Bewohner im Altenzentrum werden seit Januar 2017 vierzehntägig von 18 Schülern der Klassenstufen 5 bis 10 im Rahmen einer Schul AG besucht. Gemeinsames Spielen oder ein Ausflug ins Eiscafé stehen während der rund 90 Minuten beim ungezwungenen Miteinander auf dem Programm.

Distanzen schnell abgebaut

Ideengeber Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, ist ebenso wie Uwe Stahl, Einrichtungsleitung, und Elvira Witt als begleitende Lehrerin vom Erfolg überrascht. „Ziel war es, eine Zusammenarbeit im sozialen Bereich auf den Weg zu bringen und nachhaltig zu gestalten”, so Harald Stark. Selbst hochgradig demenziell erkrankte Menschen sind in das Miteinander eingebunden. Uwe Stahl ist erstaunt, dass durch den Umgang zwischen Alt und Jung vergessen geglaubte Fähigkeiten bei älteren Menschen wieder zu Tage gefördert werden. Die Distanzen abzubauen, sei schnell gelungen. Trotz oftmals eingeschränkter Mobilität würden die Schüler ihr Gegenüber nicht wegen seiner Behinderungen stigmatisieren, sondern akzeptieren, erklärt Uwe Stahl.
Der zwölfjährige Sven zahlt derweil beim Schach immer noch Lehrgeld. Sein Kontrahent, Hartmut Schreier, zählt beim Denksport mit seinen 72 Lenzen noch längst nicht zum alten Eisen. „Er muss noch viel lernen”, scherzt Schreier nach der nächsten gewonnenen Partie. Selbstverständlich gibt er Sven eine Revanche. Ihm, wie auch Brajan, macht der Umgang mit den Menschen in St. Magdalena  Spaß. Lea und Vanessa fordern die betagten Mitspieler beim Klassiker „Stadt-Land-Fluss”. Ein Fluss mit „L”, ein Land mit „R”, ein Beruf mit „S” – es dauert etwas länger, aber die Aufgaben werden gelöst.

Soziale und emotionale Kompetenz fördern

Sogar in der Realschule spiegelt sich der Umgang mit den Heimbewohnern wider. „Die regelmäßigen Begegnungen fördern die soziale und emotionale Kompetenz bei den Schülern”, weiß Elvira Witt. Eher schüchterne Kinder hätten schnell ihre Vorbehalte abgelegt, zollt die Pädagogin ihren Schützlingen ein großes Lob. „Die Schüler freuen sich schon auf ihren nächsten Besuch”, unterstreicht Witt den Stellenwert der Kooperation. Und Uwe Stahl ergänzt, dass die jungen Menschen auch am Erfahrungsschatz der Älteren partizipieren. Die Zusammenarbeit soll auf weitere kreative Bereiche erweitert werden. Kunst- oder Gartenprojekte sind angedacht. Bewährt haben sich auch die Praxistage für die Schüler der 9. Klassen der Realschule, die Anforderungen eines Ausbildungsberufes im Pflegebereich vermitteln. Eine ehemalige Schülerin der Realschule beginnt im Sommer mit einer Ausbildung im Caritas-Altenzentrum. Mit der Kooperation wurde die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen. Die lässt sich um viele weitere Mosaiksteine erweitern. Uwe Stahl denkt an die Anschaffung einer Rikscha, die jedoch an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst sein muss. Ausflüge an den nahen Altrhein wären dann für die Bewohner des Altenzentrums einfacher zu realisieren.
                                                                                                                                      
Quelle (Bild und Text): Nibelungen Kurier Worms, 9. Juni 2017

 

 

Mitmach-Olympiade

Erfolgreiche Kooperation zwischen Bernd-Jung-Stiftung und Integrativer Gemeindekindertagesstätte erreicht weiteren Höhepunkt

Mitmach-Olympiade für Kinder der Integrativen Gemeindekindertagesstätte am 01.06.2017 von 9 bis 14 Uhr auf den Plätzen der Bernd-Jung-Sportstätte.

  Durch Bewegung

– bauen Kinder ihre Persönlichkeit auf

– lernen Kinder sich und ihren Körper sowie die damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen kennen

 – erfahren Kinder ihre Umwelt

 – eignen sich Kinder vielfältiges Wissen an

 – haben Kinder Spaß.

Unter diesen Prämissen arbeiten die Bernd-Jung-Stiftung und die Integrative Gemeindekindertagesstätte seit vielen Jahren erfolgreich zusammen und geben Kindern die Möglichkeit, unter Anleitung ausgebildeter Trainer der Stiftung, wertvolle Erfahrungen im Bereich Bewegung zu sammeln.

Was liegt da näher als – anlässlich des Internationalen Tag des Kindes – gemeinsam eine Veranstaltung durchzuführen, an der die Kinder das tun dürfen, was sie am liebsten machen: Sich bewegen! So war schnell die Idee einer Mitmach-Olympiade geboren. An diesem Tag sollen bzw. dürfen die Kinder an verschiedenen Sportstationen ihren Bewegungsdrang ausleben und zeigen, was in ihnen steckt.

Dank Trainer Oliver Müller wird ein abwechslungsreicher Sportparcours auf die Kinder warten, wo auch der Spaß nicht zu kurz kommen wird.

Am Ende des Tages werden alle kleinen Sportler entsprechend geehrt.

 

Gemeinsam die Jugend fördern: Die IKK Südwest wird Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung

Die regionale Krankenkasse wird die Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales zukünftig als Kooperationspartner bei Projekten für Kinder und Jugendliche unterstützen. Auf spielerische Weise möchte die IKK Südwest bei gemeinsamen Veranstaltungen Tipps für die Gesundheit vermitteln.

Die Bernd-Jung-Stiftung bietet Angebote für alle Altersstufen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Integration und Soziales an, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung zu begleiten und zu fördern. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern engagiert sich die Stiftung mit nachhaltigen Maßnahmen und setzt sich auch für Sport und Bewegung ein.

Die IKK Südwest wird nun zukünftig bei Aktionen der Stiftung dabei sein: „Wir unterstützen das Engagement gern und bringen unser Wissen in den Bereichen Bewegung und Gesundheit ein, um bereits im Kindesalter das Bewusstsein für einen gesunden und aktiven Lebensstil zu wecken“, sagt Bezirksleiter Frank Krämer über das Mitwirken der IKK Südwest. „Besonders durch Sport und Bewegung lernen die Jugendlichen etwas über Teamfähigkeit und Ausdauer – Eigenschaften, welche Ihnen auch im späteren Leben von großem Nutzen sein können“, so Frank Krämer.

Die Bernd-Jung-Stiftung

Durch Netzwerke mit Kindertagesstätten, Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Industrie und Handwerk und nun auch in der Zusammenarbeit mit der IKK Südwest entwickelt die Stiftung umfassende Betreuungsangebote, die neben Sport und Spaß auch soziale Themen wie Bildung und Integration beinhalten. „Bei uns können die jungen Menschen entdecken, was in ihnen steckt. Beispielsweise beim Sport fangen wir sie in der Gemeinschaft auf: In einer Gruppe zu üben und zu trainieren stärkt das Selbstbewusstsein und auch nach den Übungsstunden sind wir natürlich für sie da“, sagt Vorstandsvorsitzender Bernd Jung.

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK mehr als 650.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 19 Geschäftsstellen in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

Mit den PowerKauer auf Gemüsejagt

Rothaariger Junge jongliert mit Gemse und Obst, Blick frontalDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 16. November 2016 mit seinen Kooperationspartnern, der VHS Bobenheim-Roxheim und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. den Kurs „Mit den PowerKauer auf Gemüsejagt „ ein Spiel rund um die Jahreszeiten für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren.

Wie lange ist eine Kiwi aus Neuseeland unterwegs, bis sie bei uns im Supermarkt liegt?

In welchen Ländern wachsen eigentlich Avocados?  Wann werden Kartoffeln geerntet?

Die »PowerKauer« sind vier clevere Freunde, die sich durch die Jahreszeiten würfeln. Dabei stoßen sie auf viele Fragen zu heimischen und exotischen Obst und Gemüsearten, die es zu beantworten gilt. Für Spaß und Spannung ist gesorgt, denn Aktionskarten fordern die jungen Spieler zu sportlichen und künstlerischen Fähigkeiten auf.

Die Veranstaltung für Kinder und Jugendliche findet von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim statt. Referentin ist Diplom-Oecotrophologin Claudia Zein-Schuld von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Die Teilnahme ist kostenlos

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Spätstarter will mit Fördertraining Lust wecken

HINTERGRUND: Ex-FCK-Profi Axel Roos kooperiert mit seiner Fußballschule mit der Bernd-Jung-Stiftung

Von Sara Brunn

Bobenheim-Roxheim. Die Bernd-Jung-Stiftung (BJS) aus Bobenheim-Roxheim hat einen neuen Kooperationspartner: die Axel Roos Fußballschule. Der ehemalige FCK-Profi bietet ab 12. September auf dem Platz des SC Bobenheim-Roxheim ein Fördertraining an, die BJS bringt im Gegenzug ihr Kursangebot nach Kaiserslautern.

Zweimal deutscher Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern, zweimal DFB-Pokalsieger: Axel Roos hat in seiner Karriere „viel erlebt“. Danach zog es ihn an der Seite von Hans-Peter Briegel als Co-Trainer nach Albanien und Bahrain. „Viel Armut, viel Reichtum“ hat er dort gesehen, verriet er bei der Pressekonferenz in Bobenheim-Roxheim. Das habe ihn geprägt. Seit 2007 gibt er mit seiner Fußballschule die eigenen Erfahrungen an Kinder weiter.„Der Fußballprofi Axel Roos ist mir als positive Erscheinung aufgefallen. Mir hat imponiert, dass er nach seiner aktiven Karriere viele Kinder fördert“, erklärte Stiftungsvorsitzender Bernd Jung, wieso er gemeinsam mit Geschäftsführer Harald Stark bei dem früheren Profi angeklopft habe. Sie seien davon überzeugt, dass mit seinem Wissen und dem individuellen Fördertraining ab jetzt auch die Kinder aus der Region profitieren könnten.

„Ich habe gar nicht lange gezögert und war schnell überzeugt, dass da eine gute Kooperation entstehen kann“, sagte Roos. Am Montag, 12. September startet zum ersten Mal das danach wöchentlich stattfindende Fördertraining auf dem Sportplatz des SC Bobenheim-Roxheim. Die 7- bis 10-Jährigen spielen von 15.30 bis 17 Uhr, die 11- bis 13-Jährigen im Anschluss (17 bis 18.30 Uhr). Für Roos macht es keinen Unterschied, ob die teilnehmenden Kinder bereits im Verbandstraining aktiv seien oder rein zum Spaß die Schuhe schnüren. „Ich selbst kam auch erst in der B-Jugend zum FCK. Der Verbandstrainer wollte mich gar nicht, ich war ihm zu schmächtig“, erzählte Roos davon, dass es auch bei ihm erst im zweiten Anlauf klappte. Am Ende machte er 386 Spiele im Dress der Roten Teufel.

Die Zusammenarbeit beruhe auf Gegenseitigkeit: In Bobenheim-Roxheim gibt es Fußballtraining „und die BJS wird Axel Roos in seinem sozialen Engagement unterstützen“, sagte Jung. Konkret bedeutet das: Zukünftig organisiert die Stiftung auch in Kaiserslautern beispielsweise Ernährungsberatungs-, Gewaltpräventions- und Erste-Hilfe-Kurse. Nach den Sommerferien falle der Startschuss, sagte Stark.

Die BJS hat sich seit ihrer Gründung 2009 der Jugendförderung verschrieben. Die Säulen Sport, Schule, Beruf und soziales Lernen sollen die Kinder fit machen für das Leben, aber auch für die sportliche, die fußballerische Karriere. Schon die Kleinsten können sich in einer Ballschule ausprobieren. Das Fußballtraining ergänzt das Angebot. 

                                                                                                                                       

Text un Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung – Nr. 155, Mittwoch, den 6. Juli 2016

5 Jahre Kooperation zwischen Bernd-Jung-Stiftung und Integrativer Gemeindekindertagesstätte

global KooperationAusgebildete Ballschulübungsleiter/-innen, die zusammen mit pädagogisch qualifizierten Erzieherinnen bei besten Rahmenbedingungen Kindern schon in frühen Jahren durch abwechslungsreiche Angebote Spaß an der Bewegung vermitteln, – das  ist die Basis auf der seit nun schon über fünf Jahren die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales und der Integrativen Gemeindekindertagesstätte bestehst. 

Wöchentlich haben hier Kinder der Kindertagesstätte die Möglichkeit, auf den Bernd-Jung-Sportstätten ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.

Zudem machen sie dort meist erste Erfahrungen mit unterschiedlichsten Sportgeräten wie z.B. Hockeyschlägern und vielem anderen.

In Kombination mit Anleitung durch professionell ausgebildete Übungsleiter hebt das Sportangebot auf eine qualifizierte Ebene, die so im Kindergartenalltag nicht zu erreichen wäre. Der Nutzen für die Kinder im motorischen Bereich ist immens, und aufgrund des großen Erfolgs ist zu erwarten, dass auch in den nächsten Jahren noch viele Kinder der Integrativen Kindertagesstätte hiervon profitieren werden.

Kurs über Mobbing, Cybermobbing und Konfliktlösungen

Cyber MobbingDas Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet am 11. November 2015 mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Kurs für Kinder von 8 bis 14 Jahren zu den wichtigen Themen Mobbing, Cybermobbing und Konfliktlösungen an.

Während tagtägliche Mobbingvorfälle an Schulen nur von kurzer Dauer sind, verbreiten sich Cybermobbingattacken oft rasend schnell und weltweit und bleiben dort für sehr lange Zeit einsehbar. Oft zerstören sie das Leben und die Zukunft eines Menschen. Jugendliche sehen diese Dinge oft als Spaß oder Zeitvertreib und denken dabei nicht an etwaige strafrechtliche Konsequenzen. Ein weiteres gefährliches Phänomen der medialen Gewalt stellen Chats dar. Laut einer Untersuchung tummeln sich täglich 20.000 Pädophile in Kinderchats. 30% der weiblichen Teenager wurden im Internet schon einmal sexuell belästigt.

Die Veranstaltung findet von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Förderzentrum für Jugend und Soziales,  Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim statt.

Die Kursgebühr pro Teilnehmer inkl. Material und Urkunde beträgt  14.- Euro.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Kinder stärken war das Motto

Kinder sind nachweislich das schwächste Glied in unserer Gemeinschaft und aus diesem Grund nahmen 29 Kinder von 6 bis 12 Jahren  auch diesmal wieder am Selbstsicherheitskurs im Förderzentrum für Jugend und Soziales am 25. Februar in Bobenheim-Roxheim teil, der zum ersten Mal auch über die Volkshochschule Bobenheim-Roxheim angeboten wurde.

Selbstsicherheitskurs Bobenheim-Roxheim + Bundesverband Gewaltprävention (2)

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark“ e.V. Kelly Sach ließ es sich nicht nehmen, den Kurs selbst zu leiten. Neben dem Hauptthema Mobbing in der Schule, bei der auch die Kinder einiges aus ihrem Schulleben zu berichten hatten, ging es auch über den Ausdruck des eigenen Körpers. Dass man mit dem eigenen Körper eine gewisse Stärke nach außen demonstrieren konnte, war für viele Teilnehmer anfänglich gar nicht klar.

Mit Rollenspielen zum Thema Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen wurde über die Körpersprache und dem Einsatz der Stimme trainiert, aus der sogenannten Opferrolle heraus zu kommen. Dass man nicht mit Fremden mitgehen sollte, war einigen Kindern schon vorher klar. Dass jedoch auch bekannte Personen einem nicht immer das Beste wollten, wurde genauso angesprochen, wie Hilfsmittel und Personen, bei denen man Hilfe erhoffen konnte.

Zum Schluss wurden mit den Kindern noch einige einfache Selbstverteidigungstechniken geübt, was sichtlich großen Spaß brachte, da Kelly Sach auch anwesende Elternteile mit einbezog. Mit Lehrmaterial und einer Urkunde sowie dem Hinweis auf einen Aufbaukurs, der am Mittwoch, den 23.09.2015, ebenfalls im Förderzentrum stattfinden wird, wurden die Kinder dann wieder zu den wartenden Eltern entlassen.

 

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