Förderzentrum für Jugend und Soziales

Volkshochschule

„Wann bekomme ich einen Pass?“

Bobenheim-Roxheim: Staatsministerin Maria Böhmer im Austausch mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Von Waltraud Werdelis

Das ehrenamtliche Engagement für die Integration von Flüchtlingen in Bobenheim-Roxheim ist vielfältig. Was manche vielleicht nicht wissen: Neben den Asylbewerbern im Wohnheim im Pfalzring gibt es auch Minderjährige, die allein aus ihrer Heimat geflüchtet sind und für die nicht die Gemeinde, sondern das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises zuständig ist. Diese Jugendlichen standen am Freitag im Mittelpunkt des Ortstermins von Staatsministerin Maria Böhmer (CDU).

Das Zentrum für Arbeit und Bildung (ZAB) betreut mehrere Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Frankenthal und Umgebung. Was dort geschieht, ist einfach erklärt: alles, was normalerweise in Familien passiert. Zur Schule oder ins Praktikum gehen, einkaufen, gemeinsam kochen und essen, reden, Ausflüge machen, fernsehen. Das scheint alles ziemlich gut zu funktionieren. Die 17 Jugendlichen, die in den Räumen der Bernd-Jung-Stiftung am Binnendamm in großer Runde mit ihren Helfern und ein paar Politikern sitzen, wirken zumindest sehr motiviert und ausgeglichen.Ob sie in der Heimat rechnen gelernt haben, will die Bundestagsabgeordnete und Mathematiklehrerin Böhmer wissen. Denn selbst wenn die jungen Männer schon ganz gut Deutsch können: Ohne Mathe werden sie ihre Berufswünsche wie Elektriker oder Automechaniker nicht erfüllen können. Altbürgermeister Manfred Gräf (CDU), dessen Stiftung für alltagstaugliche Zusatzstunden im Fach Deutsch sorgt, nickt. Bei allem Lob für den Lernwillen der Migranten muss er doch erschrocken sagen, dass Rechnen in den Schulen der Herkunftsländer offenbar keine große Rolle gespielt hat. Deshalb verknüpfen er, die junge Karolin Lemster und der pensionierte Berufsschullehrer Hans-Joachim Fetz jede Woche ihre Deutschstunden mit Rechenübungen, vorzugsweise zum Thema Einkaufen.

Die freundlichen Jungs aus Afghanistan, Syrien und Somalia kommen freiwillig zu ihnen, bevor sie jeden Dienstag auf dem Gelände des Sportclubs Fußball spielen. Diesen Part der Integrationshilfe übernimmt die Bernd-Jung-Stiftung, indem sie für kompetente Trainer sorgt. Denn in den laufenden Betrieb eines Fußballvereins können die Jugendlichen ohne genügend Ballgeschicklichkeit nicht einfach so einsteigen. Vierter im Bunde ist neben dem ZAB die Volkshochschule, die demnächst auch Workshops für die jungen Leute anbieten will, zum Beispiel zum Thema Handyvertrag.

Maria Böhmer ist am Freitag auf ihrer Tour durch den Wahlkreis auch deshalb nach Bobenheim-Roxheim gekommen, weil sie von den minderjährigen Flüchtlingen hören will, was die Politik bei der Integration noch verbessern kann. Die 17 Jungs wissen nicht so recht, was sie antworten sollen. Etliche strecken auf die Frage, ob sie deutsche Freunde haben, den Finger. Streit zwischen den muslimisch durchaus unterschiedlich geprägten Jugendlichen scheint es auch nicht zu geben, wie Manfred Gräf bestätigt. Als Böhmer nach „dem Interview“ fragt, dem entscheidenden Termin für das Verfahren zur Anerkennung des Flüchtlingsstatus, wirken die meisten bedrückt. Ein syrischer Junge, der in der Mitte der zehnten Klassenstufe in die Realschule plus eingestiegen ist, nimmt den Faden auf und fragt die Staatsministerin, was ihm seine Betreuer vom ZAB nicht sagen können: „Ich habe seit acht Monaten nur eine Duldung, wann bekomme ich einen Pass?“ Leider weiß Böhmer darauf auch keine Antwort, sondern nur, „dass die Anerkennungsverfahren einfach zu lange dauern, weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu wenig Personal hat“. Böhmer entschuldigt sich dafür.

Im Versammlungsraum am Binnendamm ist es mittlerweile sehr stickig geworden. Zeit zum Fußballspielen an der frischen Luft.
                                                                                                                                            

Text und Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung – Nr. 195, Montag, den 22. August 2016

Gesundheitstag 2016

Gesundheitstag 2016Am Samstag,  27.02.2016, findet von 13:00 Uhr bis 18.00 Uhr der Gesundheitstag 2016 in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle, Jahnstraße 6, in Bobenheim-Roxheim statt.

Gemeinsam mit der Bernd-Jung-Stiftung lädt die Volkshochschule zu einem informativen Nachmittag “rund um die Gesundheit” ein. Fünf Stunden lang können Sie bei freiem Eintritt erfahren, wie sich zum Beispiel gesundheitliche Risiken vermeiden lassen oder wo Sie bei Bedarf Hilfe bekommen können.

Zu den Angeboten gehören unter anderen auch Zucker- und Sehtests sowie die Gelegenheit zum Blutdruckmessen. Die Verbraucherzentrale erläutert, was in den hübschen Verpackungen tatsächlich enthalten ist. Die BKK Pfalz widmet sich an ihrem Messestand dem Thema Achtsamkeit und der Frage, wie wir unseren Körper besser wahrnehmen und auf ihn hören können. Vorführungen aus den Bereichen Muskelschwung und Pilates geben Einblick in das gesundheitsfördernde Kursspektrum der Volkshochschule, Kinder zeigen ihr Erlerntes aus den Übungsstunden der Ballschule der BJ-Stifung.  Die Problematik der Bildschirmarbeitsplätze ist Thema eines Vortrages von Dr. Cornelia Kirscht, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Dermatologe Dr. Ralf Schwarzenbach beleuchtet die Risiken beim Sonnenbaden.

Die Stefan-Morsch-Stiftung präsentiert unterdessen Wissenswertes über “Hilfe für Leukämie-Kranke” und bietet vor Ort die Möglichkeit der Typisierung an. Mit Infoständen warten neben den Veranstaltern unter anderem der Arbeitskreis für Aus- und Weiterbildung, der ASB, der Integrationsfachdienst Rheinhessen-Nahe, die Anonymen Alkoholiker, die Landeszentrale für Gesundheitsförderung, die Naturheilpraxis Markus Meyer sowie die Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde Reimer auf. Am Infostand des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) können die Besucher ihre Reaktionsfähigkeit vor und nach Alkoholgenuss testen.

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der örtlichen Leiterin der VHS Bobenheim-Roxheim,  Manuela Lemster, Tel. 06239 9391309 oder unter www.vhs-rpk.de.

Bernd-Jung-Stiftung Ehrenmitglied beim Bundesverband Gewaltprävention

<a href="http://bernd-jung-stiftung this website.de/wp-content/uploads/2016/01/Bernd-Jung-Stitfung.jpg”>EhrenmitgliedschaftIm Rahmen der langjährigen, guten Zusammenarbeit in der Gewaltprävention überreichte der Vorsitzende des Bundesverbandes Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark“ e.V. Kelly Sach dem Vorstandsvorsitzenden der Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales, Bernd Jung, die Ehrenmitgliedsurkunde.

Beide Institutionen haben in den letzten Jahren gemeinsam erfolgreich zahlreiche Veranstaltungen angeboten und durchgeführt wie z.B. Selbstsicherheitskurse und Lehrgänge über Mobbing, sexualisierte Gewalt bei Kindern, Mediation sowie Ferienfreizeiten und Ausbildungen zum Gewaltpräventionstrainer in Kooperation mit der Volkshochschule Bobenheim-Roxheim.

Für 2016 wurden bereits zwölf neue Termine für Lehrgänge und Kurse festgelegt.

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Erste Hilfe bei Kindernotfällen

Erste Hilfe bei KindernotfällenDas Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd–Jung-Stiftung bietet am 19. September 2015 mit seinen Kooperationspartnern, dem Arbeiter-Samariter-Bund Frankenthal  und  der VHS Bobenheim-Roxheim  in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr einen Erste-Hilfe-Kurs  bei Kindernotfällen an. Die Veranstaltung findet in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Str. 6, 67240 Bobenheim-Roxheim,  statt.

In diesem Kurs werden typische Notfälle im Säuglings- und Kindesalter und die wichtigsten Hilfsmaßnahmen bei Kindernotfällen behandelt und neue Entwicklungen im Bereich der Ersten Hilfe aufgezeigt sowie Verhalten und Maßnahmen bei Kindernotfällen eingeübt.

Der Kurs beinhaltet: Verhalten bei Kindernotfällen, Versorgung bedrohlicher Blutungen bei Kindern, Kontrolle der Vitalfunktionen, Verhalten in Schocksituationen, stabile Seitenlage beim Kind und beim Säugling, lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Atemstörungen, Knochenbrüchen, Vergiftungen und Verätzungen, Kopfverletzungen, Herz-Lungen-Wiederbelebung uvm.

Zur Vermeidung von Unfällen werden besondere Gefahrenquellen für Kinder und vorbeugende Maßnahmen aufgezeigt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro pro Person.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder unter 06239-939-1309 VHS-Leiterin Manuela Lemster möglich.

Schnupperkurs “Sicher am See”: Wegen Hitze verschoben

Bobenheim-Roxheim. Für morgen, Sonntag, hatten die Volkshochschule Bobenheim-Roxheim, die Bernd-Jung-Stiftung und die DLRG Frankenthal zum Schnupperkurs “Sicher am See” am Silbersee eingeladen, der Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren die Grundlagen des Rettungsschwimmens vermitteln will. Wie VHS Leiterin-Manuela Lemster gestern mitteilte, wird die Veranstaltung aufgrund des schwül-heißen Wetters verschoben. Neuer Termin ist Sonntag, 12 Juli, 9 bis 12 Uhr, am Silbersee. Info und Anmeldung bei Manuela Lemster unter Telefon 06239 939-1309. (nasu)

                                                                                                                                                

 

Text und Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung – Nr. 152, Samstag, den 4. Juli 2015

Kinder stärken war das Motto

Kinder sind nachweislich das schwächste Glied in unserer Gemeinschaft und aus diesem Grund nahmen 29 Kinder von 6 bis 12 Jahren  auch diesmal wieder am Selbstsicherheitskurs im Förderzentrum für Jugend und Soziales am 25. Februar in Bobenheim-Roxheim teil, der zum ersten Mal auch über die Volkshochschule Bobenheim-Roxheim angeboten wurde.

Selbstsicherheitskurs Bobenheim-Roxheim + Bundesverband Gewaltprävention (2)

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark“ e.V. Kelly Sach ließ es sich nicht nehmen, den Kurs selbst zu leiten. Neben dem Hauptthema Mobbing in der Schule, bei der auch die Kinder einiges aus ihrem Schulleben zu berichten hatten, ging es auch über den Ausdruck des eigenen Körpers. Dass man mit dem eigenen Körper eine gewisse Stärke nach außen demonstrieren konnte, war für viele Teilnehmer anfänglich gar nicht klar.

Mit Rollenspielen zum Thema Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen wurde über die Körpersprache und dem Einsatz der Stimme trainiert, aus der sogenannten Opferrolle heraus zu kommen. Dass man nicht mit Fremden mitgehen sollte, war einigen Kindern schon vorher klar. Dass jedoch auch bekannte Personen einem nicht immer das Beste wollten, wurde genauso angesprochen, wie Hilfsmittel und Personen, bei denen man Hilfe erhoffen konnte.

Zum Schluss wurden mit den Kindern noch einige einfache Selbstverteidigungstechniken geübt, was sichtlich großen Spaß brachte, da Kelly Sach auch anwesende Elternteile mit einbezog. Mit Lehrmaterial und einer Urkunde sowie dem Hinweis auf einen Aufbaukurs, der am Mittwoch, den 23.09.2015, ebenfalls im Förderzentrum stattfinden wird, wurden die Kinder dann wieder zu den wartenden Eltern entlassen.

 

Orientalischer Tanz für Kinder ab 7 Jahren

Bauchtanz für KinderDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet ab dem 20. November  in Zusammenarbeit mit der Christel und Manfred Gräf Stiftung Kurse „Orientalischer Tanz für Kinder ab 7 Jahren“ an. Dafür konnte das Förderzentrum mit Beate Gilcher, die bereits mit der Volkshochschule Neustadt zusammen gearbeitet hat, eine ausgebildete Tanzpädagogin gewinnen.

Orientalischer Tanz fördert bei Kindern die Phantasie, die Konzentrationsfähigkeit und schult die Bewegungsabläufe. Durch Gruppentänze werden das Gemeinschaftsgefühl gestärkt sowie das Selbstwertgefühl und das Körperbewusstsein gesteigert.

Der Kurs findet immer mittwochs von 17.15  bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Förderzentrums für Jugend und Soziales, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Mitzubringen ist jeweils bequeme Kleidung.

Die Teilnahmegebühr für den Kurs beträgt monatlich 15 Euro.

Anmeldung und Infos: über die Geschäftsstelle des Förderzentrums (Telefon: 06239 – 2451, Di – Do 14.30 Uhr – 16.30 Uhr), per E-Mail: stiftung@bernd-jung-stiftung.de oder über die Christel und Manfred Gräf Stiftung (Telefon: 06239 – 8614) möglich.

Weitere Infos unter : Leistungsspektrum / Orientalischer Tanz für Kinder

 

 

 

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