Förderzentrum für Jugend und Soziales

Erwachsenen

Neue Wege gehen: Kooperation Bernd-Jung-Stiftung und Tiergehege Frankenthal e.V.

Bernd-Jung-Stiftung und Tiergehege Frankenthal e.V. planen nachhaltige Zusammenarbeit

Freuen sich auf die Zusammenarbeit, von links: Marion Merzbacher, Bernd Kühn, Hans-Georg Schwarz (Vorstand Tiergehege Frankenthal e.V.), Harald Stark Geschäftsführer Bernd-Jung-Stiftung

Ziel dieser Kooperation ist es, Kinder wieder näher zur Natur zu bringen. Dabei sollen sich die Kids durch eigenes Erforschen und Handeln in einer Gemeinschaft in der Natur ausprobieren. Dazu gehören natürlich auch eine gemeinsame Organisation und die Gestaltung eines solidarischen Arbeitstages.

Die Grundlage aller Aktivitäten ist die Freiwilligkeit. Diese erlaubt den  Kindern in der Natur ein hohes Maß an Kreativität und eine kooperative Zusammenarbeit. In einem „Dialog der Generationen“ lernt man gegenseitig voneinander. Die Erwachsenen begleiten die Kinder und geben ihre jahrelange Lebenserfahrung und ihr Wissen weiter.

Die Kinder können sich im Tiergehege an der Arbeit beteiligen und lernen gleichermaßen den Umgang mit Tieren. Im Gegensatz zu Handy & Co. verschafft ihnen dies gewissermaßen echte Erfolge und das Gefühl etwas Sinnvolles vollbracht zu haben.

 

Burnout bei Kindern und Jugendlichen

Burnout bei Kindern und JudendlichenDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 30. November 2016 mit seinen Kooperationspartnern, der VHS Bobenheim-Roxheim und dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ den Kurs „Burnout bei Kindern und Jugendlichen“ (Erwachsenenbildung) an.

Burnout war bislang nur bei Erwachsenen bekannt. Zwischenzeitlich reden Kinderpsychologen schon von 20- 30% Burnoutrate bei Kindern und Jugendlichen.

Der Burnout äußert sich durch eine verminderte Leistungsfähigkeit und kann zu völliger Erschöpfung, Apathie und einer ganzen Reihe von psychosomatischen Erkrankungen führen. Auch die Suchtgefährdung nimmt in diesem Fall stark zu. Eine Behandlung kann langwierig sein und ist nur dann Erfolg versprechend, wenn die Ursachen erkannt und durch neue Gewohnheiten und Verhaltensweisen ersetzt werden.

Die Ursachen sind vielfältig. Hinzu kommen häufig noch der schulische Stress und der damit verbundene Druck für gute Schulnoten, der immer mehr zunimmt und Kindern und auch Jugendlichen mit dem Burnout Syndrom belastet. Eine der häufigsten Ursachen vor allem bei Kindern, die an einem Burnout Syndrom leiden, kommt durch Mobbing; beispielsweise im Schulalltag. Mobbing und damit Burnout bei Kindern kann durch verschiedene Faktoren auftreten wie zum Beispiel von Schülern oder Lehrern schikaniert, bloßgestellt, belästigt oder auch ausgeschlossen zu werden. Die Verantwortlichkeit liegt jedoch in den meisten Fällen nicht nur bei den Schulen, auch Eltern tragen gewisse Verantwortung und Schuld. Eine gesunde Prävention kann hier Abhilfe schaffen und einzelne Burnout-Probleme erst gar nicht entstehen lassen.

Der Kurs beginnt um 18.00 Uhr und endet um 20.30 Uhr. Die Veranstaltung findet in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim statt.

Kosten pro Teilnehmer 20.- Euro

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Weiterer Selbstsicherheitskurs stärkt Kinder

SelbstsicherheitskursZum zweiten Mal in kurzer Zeit organisierte das Förderzentrum für Jugend und Soziales einen Selbstsicherheitskurs für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Der Andrang war auch diesmal wieder groß; 32 Kinder konnte Kursleiter Kelly Sach, Gewaltpräventionspädagoge vom Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“,  in den Räumen des Förderzentrums begrüßen.

Warum man nie mit einem Fremden mitgehen sollte, war der erste Trainingspunkt, und die Kinder erhielten neben vielen Tipps auch Hinweise auf Hilfe von Erwachsenen oder Notinseln. Dass man ein besseres Selbstbewusstsein durch Körpersprache und die Kraft der Stimme erreichen kann, wurde bei den Stimm- und Stopp-Übungen gezeigt.

Mit dem zweiten Thema „Mobbing“ traf Kelly Sach den Nagel wieder auf den Kopf. Auf Nachfrage meldeten sich zwei Drittel der Teilnehmer, die schon mit Mobbing und seinen Auswirkungen Bekanntschaft gemacht hatten. Wie man sich als Mobbing-Opfer wehren kann, kam ebenfalls zur Sprache wie die Begründungen, warum man selber nicht zum Täter oder Mitläufer werden sollte. Auch als Zuschauer einer Mobbingsituation kann man, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, noch einiges in die Wege leiten.

Nach einer kurzen Pause zeigte Kelly Sach aus seinem über 40-jährigen Repertoire als Kampfsport-Großmeister einfache, aber sehr schmerzhafte Abwehrtechniken, bei deren Ausführungen an einem Partner die Kinder sehr viel Spaß hatten. Mit Kursmaterial und einer Urkunde schlossen die Kinder den Kurs erfolgreich ab.

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