Förderzentrum für Jugend und Soziales

Kurses

Selbstbehauptungskurs für Kinder ein voller Erfolg

Am vergangenen Freitag den 25. Mai veranstaltete die Bernd-Jung-Stiftung in Zusammenarbeit mit seinem Kooperationspartner, Selbstbewusst-Sicher-Stark (SeSiSta) in der Grundschule Rheinschule in Bobenheim-Roxheim einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren.

Kursleiter Jürgen Mörixbauer brachte den Kindern bei, wie sie lernen, alterstypische Gefahren (z.B. angesprochen werden auf dem Schulweg) zu erkennen und sie einzuschätzen. Wichtig hierbei ist vor allem Vertrauen in die eigenen Stärken zu entwickeln und entsprechend zu handeln.

Kindgerecht und spielerisch mit Hilfe von realitätsbezogenen Rollenspielen erlebten die Kinder das Thema Selbstbehauptung und dass Selbstverteidigung viel Spaß, Selbstvertrauen und Mut macht.

Die 18 Kinder durften anschließend stolz eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme mit nach Hause nehmen.

Das Interesse am Inhalt des Kurses bei den Eltern war groß und der Kurs entsprechend schnell ausgebucht. Daher findet ein weiterer Selbstbehauptungskurs am 9. November in Bobenheim-Roxheim statt.

Anmeldungen und Infos für den nächsten Kurs sind über die Geschäftsstelle der Bernd-Jung-Stiftung (Telefon: 06239 – 995 696) oder jederzeit per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de möglich.

 

 

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen ab 14 Jahre

Das Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 23. November 2017 mit seinem Kooperationspartner, Selbstbewusst-Sicher-Stark (SeSiSta) einen Selbstbehauptungskurs und Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen ab 14 Jahre an.

In dem Seminar werden den Kursteilnehmern Lösungen, Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie man Gewalt deeskalierend und selbstbewusst begegnet kann, bei Gefahren handlungsfähig bleibt und die typische “Opferrolle” bewusst ablegt.

Erkennen, Einschätzen sowie Bewältigen von Konflikt- und Gefahrensituationen bilden einen der Schwerpunkte des Kurses. Dadurch gewinnen die Teilnehmerinnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken  – und damit an Selbstbewusstsein.

Sie lernen vor allem, Zusammenhänge zwischen ihrer Körpersprache, ihrem Auftreten und der damit verbundenen Wirkung auf andere zu erkennen. Das beginnt beim einfachen „Blickkontakt halten“ und reicht bis hin zu speziellen Übungen, bei denen wir  verdeutlichen, wie Körpersprache “funktioniert”.

Ergänzend zu Rollenspielen, in denen ein der jeweiligen Situation angemessenes Verhalten trainiert wird, studieren die Teilnehmerinnen auch ein paar einfache aber wirkungsvolle Selbstverteidigungstechniken ein.

In Theorie und Praxis geht dieser Kurs unter anderem auf folgende Fragen

  1. welche Situationen stellen wirklich eine Bedrohung dar?
  2. wie kann man diese rechtzeitig wahrnehmen und entschärfen?
  3.  wie wehrt man körperliche Angriffe verschiedenster Art schnell und sicher ab, ohne sich selbst zu gefährden?
  4. sanfte Mittel zur Selbstverteidigung

Der Kurs beginnt um 18.00 Uhr und endet um 21.00 Uhr. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände des SC Bobenheim-Roxheim, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Die Teilnehmergebühr beträgt 22,00 Euro.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die Geschäftsstelle der Stiftung (Telefon: 06239-995 696), oder per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de. möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Gewaltprävention

 

Kopf hoch, Brust raus

Ortstermin: Selbstbehauptungskurs für Kinder mit Handicap

Von Birgit Karg

Wie man sich behaupten und im Notfall wehren kann, lernten zwölf Kinder zwischen sechs und 14 Jahren vergangene Woche in der Sporthalle der Gymnasien. Der Aufbau von Selbstsicherheit stand im Mittelpunkt des Kurses für Kinder mit Handicap. Angeboten wurde er vom Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ zusammen mit der Bernd-Jung-Stiftung und dem Behindertensportverein.

In der Halle sitzen zwölf Kinder mit ihren Eltern auf Bänken im Halbkreis. Kursleiter Kelly Sach stellt sich vor. Der Gewaltpräventionspädagoge aus der Nähe von Bonn ist Vorstand des Bundesverbands Gewaltprävention und arbeitete unter anderem bei der Bundesmarine und als Kommunikationstrainer. Seit 46 Jahren betreibt er Kampfsport und gibt Kurse für Kinder und Jugendliche.„Selbstverteidigung und Selbstbehauptung allein macht uns noch nicht sicher“, meint Trainer Kelly Sach. Der Aufbau von Selbstsicherheit beginne bei der Körpersprache: „Euer Körper kann sprechen“, sagt Sach, „andere können sehen, ob ihr Angst habt.“ Den Kopf nach oben, die Brust nach vorn, Hände auf die Hüften – beim Ausprobieren von Mimik und Körpersprache erleben sich die Kinder als stark und selbstbewusst. Sie erfahren, dass man beim Begrüßen mit dem Händeschütteln einen Sicherheitsabstand hat und dass der engere Kreis von 30 bis 40 Zentimetern Intimbereich heißt und hier nur vertraute Personen Zugang haben.

Dass Kinder beim Schummeln oder Lügen gerne Nase und Mund zuhalten, wissen die meisten, ebenso dass Streiten völlig normal ist. Wichtig ist das Wie: Ein dickhäutiger Elefant oder ein schnell weglaufender Hase zu sein, sei im Konfliktfall besser als eine Meckerziege oder ein wild um sich brüllender Löwe.

Mit ihrer Oma Petra ist Naomi Genzlinger dabei. Die Neunjährige mit ADHS powert sich gerne mit Bewegung aus. Etwa in der Abwehrhaltungs-Übung: Einen Schritt zurückgehen und laut „Stopp“ rufen – das setzt Kräfte frei und schüchtert das Gegenüber ein. „Unsere Elena ist oft schüchtern und ängstlich“, weiß Reinhold Störzer zu berichten. „Es gibt keine Angst, es gibt nur kein Vertrauen“, ist Trainer Kelly Sach überzeugt. Und lässt die Kursteilnehmer eine Vertrauensübung machen, bei der man sich mit ausgebreiteten Armen nach hinten in die Hände des Trainers fallen lässt. Die neunjährige Elena überwindet sich und strahlt am Ende, als sie es geschafft hat.

„Wir wollen von Inklusion nicht nur reden, sondern etwas tun“, betont Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung. Das Förderzentrum für Jugend und Soziales ist landesweit einmalig und bietet ein breites Leistungsspektrum von Babymassage bis Schülerpraktikum. Die Stiftung arbeitet zusammen mit vielen Partnern, darunter dem Behindertensportverein. Über den ergab sich die Kooperation mit dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“.

Obwohl er ähnliche Kurse bereits europaweit und in afrikanischen Ländern gehalten hat, ist die Arbeit in Frankenthal für Kelly Sach eine Premiere: „Der Kurs ist sehr gut gelaufen.“ Mobbing, Ausgrenzung – Kinder mit AD(H)S, Down-Syndrom, Lernschwäche und motorischen Handicaps haben damit besondere Erfahrungen gemacht, stellt Sach fest. Sie seien stärker betroffen, weil sie sich körperlich und verbal meist weniger wehren könnten. Das gelte auch für Situationen sexualisierter Gewalt.

„Die Hemmschwelle ist bei Kindern und Jugendlichen relativ niedrig“, weiß der Selbstverteidigungslehrer, „viele schlagen zu schnell zu“. Leichte Techniken aus der Selbstverteidigung, bei denen niemand verletzt wird, standen deshalb im zweiten Teil des Kurses im Mittelpunkt. Und so lernen die Kinder an dem Abend einige effektive, aber ungefährliche Fingertricks. Zum Beispiel, wie man sich mit Druck auf einen Nervenpunkt hinterm Ohrläppchen wehren kann. Sach: „Das ist besser, als direkt auf die Nase zu schlagen.“

                                                                                                                                           

Text und Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung – Nr. 254, Montag, den 2. November 2015

 

 

Kurs Freundschaftsringe, -anhänger als Zeichen der Verbundenheit

Kurs FreundschaftsringeDie Bernd-Jung-Stiftung bietet am 26. Oktober 2015 für Jugendliche ab 14 Jahren gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner der VHS Bobenheim Roxheim den Kurs „Freundschaftsringe, -anhänger als Zeichen der Verbundenheit“ an.

Peergruppen, Freundschaften bekommen ein sichtbares Zeichen der Zusammengehörigkeit durch ein selbst entworfenes und selbst gefertigtes Schmuckstück.

Die Jugendlichen entwickeln im Vorfeld eventuell auch mit ihren Freunden eine Idee, die dann im Kurs realisiert wird. Es kann sich um einen Anhänger, Schlüsselanhänger oder sogar um einen Ring in Silber handeln. Nachdem die Teilnehmer in die verschiedenen Techniken des Goldschmiedens eingeführt wurden, beginnt die Umsetzung des eigentlichen Stückes. Am Ende des Kurses nimmt jeder Jugendliche sein Symbol der Freundschaft mit nach Hause.

Der Kurs beginnt um 10.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Die Veranstaltung findet in der Realschule plus, 67240 Bobenheim-Roxheim, Grünstadter Straße 6,  statt.

Die Kursgebühr beträgt 38,00 Euro inkl. der Materialkosten von 3,00 Euro. Bei Arbeiten in Silber kommen noch zusätzliche Kosten für das Edelmetall hinzu.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder unter 06239-939-1133 möglich

„Erste-Hilfe am Hund“ gut besucht

Erste Hilfe am HundAm Samstag, 9. Mai 2015, veranstaltete das Förderzentrum für Jugend und Soziales mit seinen Kooperationspartnern, dem ASB Frankenthal und der VHS Bobenheim-Roxheim erstmals den Kurs „Erste Hilfe am Hund“.

Den 15 Teilnehmern wurden vom Referenten des ASB, Dirk Garbe, die Grundlagen und Möglichkeiten der Ersten Hilfe am Hund vermittelt, damit im Notfall schnelle Hilfe geleistet werden kann, wenn den vierbeinigen Gefährten ein Unglück wiederfährt.

Die Themen waren u.a. das Erkennen von Krankheiten und Notsituationen, die Eigensicherung des Hundehalters, die richtige Ausstattung der Hundeapotheke, die Versorgung von verschiedenen Verletzungen und die passenden Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Störungen.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz  ist eine Wiederholung dieses Kurses für 2016 bereits geplant.

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