Förderzentrum für Jugend und Soziales

Mitläufer

Mut tut gut

Gute Resonanz beim Selbstsicherheitskurs für Kinder

Mut tut gutUnter dem Motto „Mut tut gut“ veranstaltete das Förderzentrum für Jugend und Soziales einen weiteren Selbstsicherheitskurs für Kinder aus der Umgebung.

15 Mädchen und 2 Jungen aus dem Grundschulbereich erlebten zweieinhalb lehrreiche und dennoch mit Witz und Spaß gewürzte Stunden. Referent war, wie auch bei den anderen Veranstaltungen, der Vorsitzende des Bundesverbandes Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, Kelly Sach.

Nach einer gemeinsamen Vorstellung, bei der Kelly Sach den Kindern auch gleich etwas über die Wichtigkeit der Körpersprache in der Gewaltprävention erklärte, war man auch schon beim Thema Mobbing, Opfer, Täter, Mitläufer und Helfer. Die Kinder schilderten eigene Erlebnisse. Auch das Thema Streit und Streitschlichtung wurde besprochen und dabei festgestellt, dass es vier verschiedene Streittypen gibt, in die man sich selbst einordnen kann.

Wie verhält man sich Fremden gegenüber, wenn man angesprochen wird? Gerade hier haben sich anfänglich bei den Kindern viele Fehler eingeschlichen. Die Körperhaltung muss stimmen und darf nicht als Opferhaltung Anlass geben, angesprochen zu werden. Dem Bauchgefühl trauen, mit lauter Stimme reden, Sicherheitsabstände einhalten und wenn nötig wegrennen und Hilfe holen wurden auch praktisch geübt, wobei die Kinder genauso viel Spaß hatten wie bei den anschließenden, sehr einfachen aber wirksamen Selbstverteidigungstechniken gegen Gleichaltrige.

Zum Abschluss konnten die Kinder neben einer Teilnehmerurkunde auch Anschauungsmaterial mit nach Hause nehmen. Die Veranstalter sind sich darüber einig, dass dieser wichtige Kurs auch im kommenden Jahr wieder angeboten wird.

Weiterer Selbstsicherheitskurs stärkt Kinder

SelbstsicherheitskursZum zweiten Mal in kurzer Zeit organisierte das Förderzentrum für Jugend und Soziales einen Selbstsicherheitskurs für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Der Andrang war auch diesmal wieder groß; 32 Kinder konnte Kursleiter Kelly Sach, Gewaltpräventionspädagoge vom Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“,  in den Räumen des Förderzentrums begrüßen.

Warum man nie mit einem Fremden mitgehen sollte, war der erste Trainingspunkt, und die Kinder erhielten neben vielen Tipps auch Hinweise auf Hilfe von Erwachsenen oder Notinseln. Dass man ein besseres Selbstbewusstsein durch Körpersprache und die Kraft der Stimme erreichen kann, wurde bei den Stimm- und Stopp-Übungen gezeigt.

Mit dem zweiten Thema „Mobbing“ traf Kelly Sach den Nagel wieder auf den Kopf. Auf Nachfrage meldeten sich zwei Drittel der Teilnehmer, die schon mit Mobbing und seinen Auswirkungen Bekanntschaft gemacht hatten. Wie man sich als Mobbing-Opfer wehren kann, kam ebenfalls zur Sprache wie die Begründungen, warum man selber nicht zum Täter oder Mitläufer werden sollte. Auch als Zuschauer einer Mobbingsituation kann man, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, noch einiges in die Wege leiten.

Nach einer kurzen Pause zeigte Kelly Sach aus seinem über 40-jährigen Repertoire als Kampfsport-Großmeister einfache, aber sehr schmerzhafte Abwehrtechniken, bei deren Ausführungen an einem Partner die Kinder sehr viel Spaß hatten. Mit Kursmaterial und einer Urkunde schlossen die Kinder den Kurs erfolgreich ab.

Großer Ansturm beim Selbstsicherheitskurs für Kinder

Selbstsicherheitskurs 19. Februar 2014Am vergangenen Mittwoch, 19. Februar, fand beim Förderzentrum für Jugend und Soziales ein Selbstsicherheitskurs für Kinder statt, der vom Vorsitzenden des Bundesverbandes Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark e.V“ durchgeführt wurde. Nach der Begrüßung durch den Stiftungsvorsitzenden Bernd Jung und kurzer Vorstellung von Gewaltpräventionstrainer Kelly Sach mussten die Kinder sich die Frage stellen, zu welchem Streittyp sie gehören.

Ein kurzer Film über Mobbing in der Schule warf bei den 35 teilnehmenden Kindern eine weitere Frage auf: Mut und Zivilcourage zeigen und helfen oder Hilfe holen oder einfach wegschauen, wenn jemand anderes drangsaliert wird? Danach wurde den Kindern im Rahmen von Gruppenarbeiten erläutert, was Mobbing überhaupt ist und aus welchen Kreisen (Täter, Opfer, Mitläufer, Zuschauer und Helfer) es sich zusammensetzt.

Was Körpersprache und Körperhaltung mit Mobbing und Selbstbewusstsein zu tun haben, erläuterte Trainer Sach anhand vieler Praxisbeispiele. Verschiedenste Rollenspiele mussten die Kinder ebenso durchlaufen wie die abschließenden, einfachen aber wirksamen Verteidigungstechniken, um sich auch einmal im Notfall zur Wehr setzen zu können, ohne gleich zuzuschlagen.

Unterlagen und eine Urkunde durften die 35 Kinder anschließend mit nach Hause nehmen.

Da sich ursprünglich annähernd 60 Kinder zum Kurs angemeldet hatten, und man aber die Teilnehmerzahlbegrenzen musste, wird ein weiterer Selbstsicherheitskurs für Kinder am 26. März durchgeführt.

Eine Woche davor, am 19. März haben Frauen und Mädchen ab 13 Jahren die Möglichkeit, einem solch intensiven Lehrgang beizuwohnen.

Anmeldung und Infos zu diesen Veranstaltungen sind über die Geschäftsstelle des Förderzentrums (Telefon: 06239 – 995 696, Di – Mi 14.30 Uhr – 16.30 Uhr) per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de möglich.

Rege Beteiligung beim Seminar „Cybermobbing und mediale Gewalt“

Seminar und KursunterlagenZum Seminar Cybermobbing und mediale Gewalt begrüßte der Referenten Kelly Sach vom Bundesverband Gewaltprävention “Selbstbewusst & Stark e.V” etliche Teilnehmer, die der Einladung des Förderzentrums für Jugend und Soziales  gefolgt waren.

Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung zeigte Kelly Sach einen Kurzfilm zum Thema, in dem ein Junge in letzter Konsequenz Suizid verübt. Dies sei leider der letzte Ausweg aus Cybermobbing, den schon viele Kinder und Jugendliche nach schweren Mobbingattacken gegangen seien. Über 700 Suizidversuche und geglückte Selbstmorde nach Cybermobbingattacken bei Kindern und Jugendlichen seien pro Jahr keine Seltenheit mehr, so Sach.

Mit einer Powerpoint-Präsentation stieg Kelly Sach dann in das Thema ein, das von Opfern, Tätern, Mitläufern und Zuschauern handelte. Die Seminarteilnehmer arbeiteten interessiert mit und stellten sehr viele Zwischenfragen. Wie man bei Cybermobbing – ob als Opfer oder Zuschauer – richtig reagieren sollte, wurden den Teilnehmern ebenso vermittelt wie die verschiedensten Straftaten, auf die sich Täter einlassen, und die ihnen ein ganzen Leben verpfuschen können. Zu guter Letzt ging Kelly Sach ebenfalls auf das Thema Internet und Pädophilie ein. Die Teilnehmer/innen waren erstaunt, als sie hörten, dass sich über 20.000 Pädophile in Internetchats tummeln, mit dem Hintergrund, den Chatpartner zu einem Treffen oder anzüglichen Fotos zu überreden.

Alle Teilnehmer erhielten Unterlagen zum Thema Cybermobbing und eine Teilnahmeurkunde.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind unter der Bildergalerie zu sehen.

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