Förderzentrum für Jugend und Soziales

Schulen

„Kinder brauchen keine Extrawurst“

Bobenheim-Roxheim: Ernährungswissenschaftlerin Claudia Zein-Schuld über die Vorbildfunktion von Eltern

Mit ihrer Vorbildfunktion sollen Eltern ihre Kinder in die richtige Ernährungsspur bringen. Dafür plädiert Ernährungswissenschaftlerin Claudia Zein-Schuld. Und dafür, dass Kinder Lebensmittel spielerisch erkunden und in die Zubereitung einbezogen werden. Am Mittwoch, 4. März, kommt sie auf Einladung der Bernd-Jung-Stiftung mit der Aktion „Fühlen wie’s schmeckt“ nach Bobenheim-Roxheim.

Ist der richtige Riecher wichtig beim Essen?Ja. Er ist mit dafür entscheidend, wie man Lebensmittel schmecken kann. Der Erdnusstest wird eine der fünf Sensorikstationen sein, die ich in Bobenheim-Roxheim Vorschulkindern vorstellen werde. Die Kinder sollen erfahren, dass sich das Essen nicht nur im Mund abspielt. Sie lernen über ihre fünf Sinne das komplexe Thema der Ernährung kennen.

Was zeigt uns der Erdnusstest?Er zeigt, wie wichtig die Nase beim Schmecken ist. Sie kauen eine geröstete, gesalzene Erdnuss und halten dabei die Nase zu. Dann schmecken Sie die Nussaromen nicht, nur das Salz. Das kennen wir vom Schnupfen: Ist die Nase verstopft, schmeckt das Essen nicht so gut.

Was können Eltern zu einer gesunden Ernährung beitragen? Ich bin Vorbild für meine Kinder bei guten Essgewohnheiten. Was esse ich? Was kommt zu Hause auf den Esstisch? Familien sollen gemeinsam und in Ruhe essen. Mit Ermahnungen wie „Wenn du zu viel Süßes isst, wirst du später krank“ können Kinder nichts anfangen. Weil das viel zu weit in die Zukunft reicht. Gesunde und ausgewogene Ernährung sollte daheim erlebbar sein.

Im Zuge der Ganztagsbetreuung essen Kinder häufiger in Kitas und Schulen. Da haben Eltern doch weniger Möglichkeiten zu steuern.Das stimmt. Aber ich kann mir als Eltern anschauen, was dort serviert wird. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Qualitätsstandards aufgestellt für die Verpflegung in Bildungseinrichtungen.

Dann kann ich mich einfach auf diese Standards verlassen?Nicht jede Kita und Schule kocht nach diesen Qualitätsstandards. Das ist keine Pflicht.

Ändert sich der Geschmack von Kindern im Laufe der Jahre?Der Geschmack ändert und entwickelt sich auf jeden Fall mit dem Älterwerden. Teenager müssen sich abgrenzen von dem, was Eltern auf den Tisch stellen, und essen dann auch mal Fast Food. Aber nach der Pubertät werden sie vernünftiger und können auf die gesunden Essgewohnheiten, die sie daheim erfahren haben, wieder zurückgreifen.

Ein geflügelter Satz von Eltern ist: Mit Essen darf man nicht spielen. Würden Sie das unterschreiben?Es kommt darauf an, wie ich damit spiele. Wenn ich ein Brotgesicht lege oder mit buntem Obst und Gemüse Mandalas lege, dann ist das toll.

Nun ist der Mensch evolutionsbiologisch auf Süßes programmiert. Sind Eltern da nicht machtlos?Es geht um das Maß. Kinder sollen lernen, maßvoll mit Süßem umzugehen. Je süßer wir essen, umso süßer wird unser Geschmack. Dann schmeckt uns ein Naturjoghurt mit frischem Obst weniger als ein Fruchtjoghurt mit sehr viel Zucker. Wenn ich selber naturbelassen koche, präge ich die Vorlieben meines Kindes.

Wenn ich immer nur Produkte mit künstlichen Geschmacksverstärkern verzehrt habe, habe ich dann überhaupt noch eine Chance, mich umzustellen?Das wird schwer werden. Liebgewonnenes Verhalten ist schwer abzulegen. So ist es auch beim Ernährungsverhalten, das eng mit unserer Psyche verknüpft ist.

Wie kann man Kindern falsche Ernährungsgewohnheiten abgewöhnen?Belohnen über das Essen, das sollte man nicht tun. Das Kind sollte einbezogen werden, zum Beispiel, indem es mit mir kocht. Das können schon kleine Kinder. Ich höre immer wieder von Eltern, die sagen, mein Kind isst nicht so gern Gemüse, was kann ich tun? Da braucht es viel Geduld. Oft hilft es dann schon, Gemüse mal anders zuzubereiten.

Interview: Claudia Toussaint
ZUR AKTION

Das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung bietet am Mittwoch, 4. März, 17 Uhr, mit der Verbraucherzentrale und der Volkshochschule Bobenheim-Roxheim die Veranstaltung für Vorschulkinder und ihre Eltern unter dem Motto „Fühlen wie’s schmeckt“ im Heimatmuseum Bobenheim-Roxheim an. Referentin ist Claudia Zein-Schuld. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Telefon 06239 939-1309, im Internet unter der Adresse vhs-rpk.de (Kursnummer E105250B01, Rubrik Gesellschaft).
ZUR PERSON

Claudia Zein-Schuld ist Oecotrophologin. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Haus“ und „Ernährung“. Die Oekotrophologie gibt es seit den 1960ern in Deutschland als Studienfach der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften. Die 53-jährige Hessin lebt in Frankenthal und arbeitet als Beraterin in der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen im Fachbereich Lebensmittel und Ernährung.


Quelle und Text: Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung , Freitag, den 28. Februar 2020
Foto: DPA

Klein, effizient, ambulant

Bobenheim-Roxheim: Die Bernd-Jung-Stiftung ist jetzt ein staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Genauer gesagt die Kidz-Jugendhilfe gGmbH, die im Sommer aus dem bisherigen Aufgabenfeld der Stiftung hervorgegangen ist. Im Auftrag der Jugendämter sind zehn fest angestellte Fachleute sozialpädagogisch tätig.
Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung.Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen sozialpädagogischen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung. Symbolfoto DPA

Von Waltraud Werdelis

Die Entwicklung der Stiftung, die der Bobenheim-Roxheimer Bernd Jung 1996 mit einem Startkapital von nur 300 D-Mark gründete, lässt einen staunen. Das Stiftungsvermögen ist heute laut Jung mehrere Hunderttausend Euro wert, und das 2009 ins Leben gerufene Förderzentrum Jugend und Soziales macht so viele Angebote, dass man sie kaum aufzählen kann. Beispielhaft seien hier genannt: Behindertensport, Ballschule, Babymassage, Praktikumsbörse, Gewaltprävention und ein Mehrgenerationentreff im Bobenheim-Roxheimer Caritas-Pflegeheim.

Die Liste der Kooperationspartner ist ebenfalls lang, neben Kindergärten, Schulen und Vereinen gehören unter anderem Volkshochschule, Verbraucherzentrale, Arbeiter-Samariter-Bund, IKK Südwest und die Fußballakademie Kaiserslautern zum Netzwerk des Förderzentrums.

Harald Stark hat anfangs ehrenamtlich die Geschäfte geführt und ist seit fünf Jahren hauptamtlich für die Bernd-Jung-Stiftung tätig. Er betont den ganzheitlichen Aspekt der Arbeit unter dem Dach des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Es gehe nicht mehr nur um Sport wie in den Anfängen des Förderzentrums vor zehn Jahren, sondern auch um Bildung, Gesundheit, Ernährung, Integration.

„Und wir helfen gern Vereinen, die in der Jugendarbeit ebenfalls ein ganzheitliches Konzept verfolgen“, sagt Stark und nennt als Beispiel die Jugendfeuerwehr in Bobenheim-Roxheim, die ihren Mitgliedern mehr bieten wolle als nur die Feuerwehrausbildung. Die Bernd-Jung-Stiftung kann solchen Vereinen Kooperationspartner vermitteln. „Unser Netzwerk erweitert sich ständig“, sagt Stark.

Ein Dauerbrenner sind die Präventions- und Selbstsicherheitskurse, für die Harald Stark und Bernd Jung den darauf spezialisierten Verein Sesista ins Boot geholt haben. „Da gibt es eine riesige Nachfrage“, berichtet Stark. Und zwar nicht nur von Eltern ängstlicher und unsicherer Kinder, sondern auch von Eltern, denen die Aggressivität ihres Sprösslings Sorgen bereitet. „Mit der Zeit“, sagt Bernd Jung, „haben wir bei vielen jungen Teilnehmern Defizite bemerkt, die wir in unseren Kursen gar nicht bewältigen können.“ So sei die Idee entstanden, sozialpädagogische Arbeit zu leisten. 2018 schon hatte das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises die Stiftung als Träger der Jugendhilfe anerkannt. 2019 folgte der Umzug ins Gewerbegebiet In den Fuchslöchern und die Gründung von Kidz als gemeinnützige GmbH, deren alleiniger Gesellschafter die Bernd-Jung-Stiftung ist und die inzwischen auch von der Stadt Frankenthal Jugendhilfefälle übertragen bekommt.

„Wir arbeiten nur ambulant und wollen klein und effizient bleiben“, sagt Harald Stark über das Konzept, das unter der Leitung der Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Silke Trobisch umgesetzt wird und die Einbeziehung des gesamten Systems Familie vorsieht. So leistet Kidz gemäß dem Sozialgesetzbuch VIII Integrationshilfe, sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und soziale Gruppenarbeit.

Mit ihrer neuen Sparte hat die Stiftung von Bernd Jung, der am Freitag 80 Jahre alt geworden ist, eine noch größere Bedeutung bekommen. Und Geschäftsführer Harald Stark denkt bereits über das nächste Projekt für 2020 nach: einen Aktionsplan für die Darmgesundheit von Kindern und Jugendlichen. „Wo und mit welchem Partner wir das machen, ist allerdings noch offen.“

NOCH FRAGEN?

Weitere Informationen über die Bernd-Jung-Stiftung und die Kidz-Jugendhilfe gGmbH gibt es im Internet unter www.bernd-jung-Stiftung.de oder www.kidz-jugendhilfe.de oder unter Telefon 06239 9976099.

STIFTUNGSVORSTAND

Vorsitzender Bernd Jung, Stellvertreter Eckhard Geib und Julian Geib, Beiratsmitglieder Manfred Gräf, Michael Müller, Martin Haller, Christian Baldauf, Christian Reber, Melanie Scharnow, Norman-Alexander Leu.


Quelle:Die Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung – Nr. 29, Dienstag, den 4. Februar 2020
Foto:werdelw

Gemeinsam die Jugend fördern: Die IKK Südwest wird Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung

Die regionale Krankenkasse wird die Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales zukünftig als Kooperationspartner bei Projekten für Kinder und Jugendliche unterstützen. Auf spielerische Weise möchte die IKK Südwest bei gemeinsamen Veranstaltungen Tipps für die Gesundheit vermitteln.

Die Bernd-Jung-Stiftung bietet Angebote für alle Altersstufen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Integration und Soziales an, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung zu begleiten und zu fördern. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern engagiert sich die Stiftung mit nachhaltigen Maßnahmen und setzt sich auch für Sport und Bewegung ein.

Die IKK Südwest wird nun zukünftig bei Aktionen der Stiftung dabei sein: „Wir unterstützen das Engagement gern und bringen unser Wissen in den Bereichen Bewegung und Gesundheit ein, um bereits im Kindesalter das Bewusstsein für einen gesunden und aktiven Lebensstil zu wecken“, sagt Bezirksleiter Frank Krämer über das Mitwirken der IKK Südwest. „Besonders durch Sport und Bewegung lernen die Jugendlichen etwas über Teamfähigkeit und Ausdauer – Eigenschaften, welche Ihnen auch im späteren Leben von großem Nutzen sein können“, so Frank Krämer.

Die Bernd-Jung-Stiftung

Durch Netzwerke mit Kindertagesstätten, Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Industrie und Handwerk und nun auch in der Zusammenarbeit mit der IKK Südwest entwickelt die Stiftung umfassende Betreuungsangebote, die neben Sport und Spaß auch soziale Themen wie Bildung und Integration beinhalten. „Bei uns können die jungen Menschen entdecken, was in ihnen steckt. Beispielsweise beim Sport fangen wir sie in der Gemeinschaft auf: In einer Gruppe zu üben und zu trainieren stärkt das Selbstbewusstsein und auch nach den Übungsstunden sind wir natürlich für sie da“, sagt Vorstandsvorsitzender Bernd Jung.

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK mehr als 650.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 19 Geschäftsstellen in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

SeSiSta neuer Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung im Bereich Gewaltprävention

Da der bisherige Kooperationspartner, der Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark“ nicht mehr zur Verfügung stand, konnte die Bernd-Jung-Stiftung mit “SeSiSta (Selbstbewusst, Sicher, Stark), die bereits auch mit „Anpfiff ins Leben“ zusammenarbeiten, einen neuen Kooperationspartner gewinnen.

SeSiSta führt Gewaltpräventionskurse für Kinder und Jugendliche altersgerecht und bundesweit in Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Jugendfreizeiten, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen durch.

                                            Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Gewaltprävention

 

Burnout bei Kindern und Jugendlichen

Burnout bei Kindern und JudendlichenDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 30. November 2016 mit seinen Kooperationspartnern, der VHS Bobenheim-Roxheim und dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ den Kurs „Burnout bei Kindern und Jugendlichen“ (Erwachsenenbildung) an.

Burnout war bislang nur bei Erwachsenen bekannt. Zwischenzeitlich reden Kinderpsychologen schon von 20- 30% Burnoutrate bei Kindern und Jugendlichen.

Der Burnout äußert sich durch eine verminderte Leistungsfähigkeit und kann zu völliger Erschöpfung, Apathie und einer ganzen Reihe von psychosomatischen Erkrankungen führen. Auch die Suchtgefährdung nimmt in diesem Fall stark zu. Eine Behandlung kann langwierig sein und ist nur dann Erfolg versprechend, wenn die Ursachen erkannt und durch neue Gewohnheiten und Verhaltensweisen ersetzt werden.

Die Ursachen sind vielfältig. Hinzu kommen häufig noch der schulische Stress und der damit verbundene Druck für gute Schulnoten, der immer mehr zunimmt und Kindern und auch Jugendlichen mit dem Burnout Syndrom belastet. Eine der häufigsten Ursachen vor allem bei Kindern, die an einem Burnout Syndrom leiden, kommt durch Mobbing; beispielsweise im Schulalltag. Mobbing und damit Burnout bei Kindern kann durch verschiedene Faktoren auftreten wie zum Beispiel von Schülern oder Lehrern schikaniert, bloßgestellt, belästigt oder auch ausgeschlossen zu werden. Die Verantwortlichkeit liegt jedoch in den meisten Fällen nicht nur bei den Schulen, auch Eltern tragen gewisse Verantwortung und Schuld. Eine gesunde Prävention kann hier Abhilfe schaffen und einzelne Burnout-Probleme erst gar nicht entstehen lassen.

Der Kurs beginnt um 18.00 Uhr und endet um 20.30 Uhr. Die Veranstaltung findet in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim statt.

Kosten pro Teilnehmer 20.- Euro

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Angebote über das Spiel hinaus

Fussball: Bernd-Jung-Stiftung kooperiert mit der Fußballakademie von Axel Roos

Die von Axel Roos gegründete Fußballakademie Kaiserslautern ist eine Kooperation mit der Bernd-Jung-Stiftung eingegangen. Die Stiftung, die ihren Sitz in Bobenheim-Roxheim hat und die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche mit Sport, Bildung, Ernährungsthemen und sozialen Angeboten in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern, will nun auch in Kaiserslautern präsent sein.

„Kinder und Jugendliche sind unsere Zielgruppe“, sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Harald Stark, in einem Gespräch mit der RHEINPFALZ und erklärte, dass die Stiftung bereits seit dem Jahre 1999 bestehe und seit 2014 den Namen Bernd Jung trage, der sie durch sein Engagement ins Leben gerufen habe. Sport, Ernährung, Bildung und Soziales seien die vier ursprünglichen Schwerpunkte im Angebot der Stiftung, zu denen nun auch die Integration hinzu gekommen sei. Damit gehören zu den Projekten der Bernd-Jung-Stiftung auch solche, in denen Flüchtlingskinder gefördert werden.Die Stiftung arbeite mit Schulen und Kindergärten zusammen und „bewege zurzeit rund 1000 Kinder“, so der Geschäftsführer. Mittelpunkt ist dabei das Förderzentrum in Bobenheim-Roxheim. Dort werden unter anderem Erste-Hilfe-Kurse, Kinderschach und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Gewaltprävention altersgerechte Gewaltpräventionskurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Zudem gehört auch noch ein Sportprogramm für Menschen mit und ohne Handicap zum Programm. Großer Beliebtheit erfreut sich eine nach dem Konzept des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg entwickelte Ballschule.

Zu den ersten Kontakten zwischen Stiftung und Fußballakademie kam es im September des vergangenen Jahres. Da veranstaltete Axel Roos, der ehemalige Fußballprofi des 1. FC Kaiserslautern, ein Fußballcamp in Bobenheim-Roxheim. Es kam zu Gesprächen, und es wurde ein Kooperationsvertrag unterschrieben. Wie Axel Roos berichtete, veranstalte er jeden Montagnachmittag in Bobenheim-Roxheim ein Fußballtraining für Jugendliche. „Wir stehen erst am Anfang“, sagte Roos und wies darauf hin, dass bereits in diesem Jahr die Bernd-Jung-Stiftung und die Fußballakademie zwei Kurse in Kaiserslautern anbieten. Und zwar am 26. Oktober einen Selbstsicherheitskurs für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Die Veranstaltung findet im Nebenraum der Gaststätte Abseits (Kniebrech 11) statt. Die Teilnahme kostet 15 Euro. An gleicher Stelle steigt dann am 2. November eine Aktion für Vorschulkinder und ihre Eltern, die unter dem Motto „Fühlen wie’s schmeckt“ steht.

INFO

Die Anmeldung zu den Kursen ist telefonisch unter der Nummer 06239/995696 oder den Mailadressen gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de oder ernaehrungsberatung@bernd-jung-stiftung.de  möglich.pkn


Text und Quelle: Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 238, Mittwoch, den 12. Oktober 2016

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C, B und A

Wir bilden aus!Das Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 22. Oktober 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim  einen Lehrgang zur Ausbildung zum „Gewaltpräventionstrainer-/in C, B,  A“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an. 

Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Gerade in dieser Zeit der Inklusion an Schulen und Kitas, sowie Integration von ausländischen Mitbürgern und Flüchtlingen in den Vereinen, sollte jede Institution für sich eine ausgebildete Fachkraft für Gewaltprävention vorweisen können.

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a. 

In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers)  werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut.

Zu Ausbildung Trainer A (für Absolventen des B-Trainers)  Stufe 3: Kompetenztraining, Fair-Play und Zivilcourage, Kindesmisshandlung, Ausrichtung eigener Gewaltpräventionskurse und Lehrgänge, Analysen und Evaluation bei Kursen, Aktionen planen, Eltern und Konflikte, Kinder fördern, Präventionsarbeit mit behinderten Kindern, Finanzführerschein für Jugendliche-Achtung Schuldenfalle. 

Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C, B oder A” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 159,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

 

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C, B und A

Wir bilden aus!Das Förderzentrum für Jugend und Soziales  bietet am 30. April 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Lehrgang zur Ausbildung zum „Gewaltpräventionstrainer-/in C, B,  A“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an. 

Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. 

Gerade in dieser Zeit der Inklusion an Schulen und Kitas, sowie Integration von ausländischen Mitbürgern und Flüchtlingen in den Vereinen, sollte jede Institution für sich eine ausgebildete Fachkraft für Gewaltprävention vorweisen können.

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a. 

In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers)  werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut.

Zu Ausbildung Trainer A (für Absolventen des B-Trainers)  Stufe 3: Kompetenztraining, Fair-Play und Zivilcourage, Kindesmisshandlung, Ausrichtung eigener Gewaltpräventionskurse und Lehrgänge, Analysen und Evaluation bei Kursen, Aktionen planen, Eltern und Konflikte, Kinder fördern, Präventionsarbeit mit behinderten Kindern, Finanzführerschein für Jugendliche-Achtung Schuldenfalle. 

Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C, B oder A” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 159,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer-/in ab 16 Jahre

Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer-/in ab 16 JahreDas Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet am 23. April 2016 mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ und der VHS Bobenheim-Roxheim, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr  den Kurs „Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer-/in ab 16 Jahre“ an. Die Veranstaltung findet im Kurpfalztreff, Pfalzring 39, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Bei diesem Kurs wird der Teilnehmer verantwortungsvoll und nachhaltig zum Lehrer für Selbstverteidigung ausgebildet. Die Ausbildung umfasst Themen aus den Bereichen: Kampfsport, Recht, Selbstbehauptung & Deeskalation, taktische Verhaltensregeln, mentale Vorbereitung und Selbstsicherheit, Verhaltensmuster, effektive  Verteidigungs-, Kontroll- und Kontertechniken, Einführung in die Nervendruckpunkttechniken in Theorie und Praxis, Stress und Reaktionstraining, Abwehrverhalten am Boden und in besonderen Situationen, Abwehr mit Alltagsgegenständen.

Die Ausbildung zum Lehrer für Selbstverteidigung und Nervendruckpunkte ist nicht zu vergleichen mit einer jeweiligen Kampfsportausbildung zum Schwarzen Gürtel, da hierzu doch jahrelange Erfahrung notwendig ist. Dennoch ist jeder Selbstverteidigungslehrer-/in danach in der Lage, Kurse und Ausbildungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbstständig an Schulen oder in Vereinen und Institutionen verantwortungsvoll zu leiten.

Mitzubringen ist lockere Trainingskleidung.

Die Kursgebühr beträgt  bei diesem Lehrgang Stufe 1 (Kinder- und Jugendbereich) 159,- Euro (inkl. Ausbildungszertifikat, Ausbildungsbrevier / Handbuch mit den jeweiligen Themen, DVD).

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133, möglich.

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C, B und A

Wir bilden aus!Das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet am 23. Januar 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Lehrgang zur Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer-/in C, B, A“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an.

 Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind.

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a.

 In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers) werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut.

 Zu Ausbildung Trainer A (für Absolventen des B-Trainers) Stufe 3: Kompetenztraining, Fair-Play und Zivilcourage, Kindesmisshandlung, Ausrichtung eigener Gewaltpräventionskurse und Lehrgänge, Analysen und Evaluation bei Kursen, Aktionen planen, Eltern und Konflikte, Kinder fördern, Präventionsarbeit mit behinderten Kindern, Finanzführerschein für Jugendliche-Achtung Schuldenfalle.

 Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C, B oder A” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 159,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

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