Förderzentrum für Jugend und Soziales

Seminar

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen ab 14 Jahre

Das Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 23. November 2017 mit seinem Kooperationspartner, Selbstbewusst-Sicher-Stark (SeSiSta) einen Selbstbehauptungskurs und Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen ab 14 Jahre an.

In dem Seminar werden den Kursteilnehmern Lösungen, Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie man Gewalt deeskalierend und selbstbewusst begegnet kann, bei Gefahren handlungsfähig bleibt und die typische “Opferrolle” bewusst ablegt.

Erkennen, Einschätzen sowie Bewältigen von Konflikt- und Gefahrensituationen bilden einen der Schwerpunkte des Kurses. Dadurch gewinnen die Teilnehmerinnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken  – und damit an Selbstbewusstsein.

Sie lernen vor allem, Zusammenhänge zwischen ihrer Körpersprache, ihrem Auftreten und der damit verbundenen Wirkung auf andere zu erkennen. Das beginnt beim einfachen „Blickkontakt halten“ und reicht bis hin zu speziellen Übungen, bei denen wir  verdeutlichen, wie Körpersprache “funktioniert”.

Ergänzend zu Rollenspielen, in denen ein der jeweiligen Situation angemessenes Verhalten trainiert wird, studieren die Teilnehmerinnen auch ein paar einfache aber wirkungsvolle Selbstverteidigungstechniken ein.

In Theorie und Praxis geht dieser Kurs unter anderem auf folgende Fragen

  1. welche Situationen stellen wirklich eine Bedrohung dar?
  2. wie kann man diese rechtzeitig wahrnehmen und entschärfen?
  3.  wie wehrt man körperliche Angriffe verschiedenster Art schnell und sicher ab, ohne sich selbst zu gefährden?
  4. sanfte Mittel zur Selbstverteidigung

Der Kurs beginnt um 18.00 Uhr und endet um 21.00 Uhr. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände des SC Bobenheim-Roxheim, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Die Teilnehmergebühr beträgt 22,00 Euro.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die Geschäftsstelle der Stiftung (Telefon: 06239-995 696), oder per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de. möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Gewaltprävention

 

Frühstücksseminar Gewaltfrei in Vereinen

Asphalt mit LsungDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 23. Oktober 2016 mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ und der VHS Bobenheim-Roxheim ein Frühstücksseminar „Gewaltfrei in Vereinen“

Ob Mobbing, sexualisierte Gewalt, Integrationsprobleme, laufende Streitereien unter den Kindern und Jugendliche. Dafür schafft dieses Seminar Abhilfe. Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter und Funktionäre.Teilnehmer erhalten einen Manualordner an die Hand. Natürlich gibt es auch Frühstück sowie Kaffee und Tee. Ein etwas anderer Lehrgang!

Der Veranstaltung  beginnt um 9.00 Uhr und endet um 11.30. Uhr und findet im Kurpfalztreff, Pfalzring 39, 67240 Bobenheim-Roxheim statt.

Kosten pro Teilnehmer 20.- Euro

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Rege Beteiligung beim Seminar „Cybermobbing und mediale Gewalt“

Seminar und KursunterlagenZum Seminar Cybermobbing und mediale Gewalt begrüßte der Referenten Kelly Sach vom Bundesverband Gewaltprävention “Selbstbewusst & Stark e.V” etliche Teilnehmer, die der Einladung des Förderzentrums für Jugend und Soziales  gefolgt waren.

Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung zeigte Kelly Sach einen Kurzfilm zum Thema, in dem ein Junge in letzter Konsequenz Suizid verübt. Dies sei leider der letzte Ausweg aus Cybermobbing, den schon viele Kinder und Jugendliche nach schweren Mobbingattacken gegangen seien. Über 700 Suizidversuche und geglückte Selbstmorde nach Cybermobbingattacken bei Kindern und Jugendlichen seien pro Jahr keine Seltenheit mehr, so Sach.

Mit einer Powerpoint-Präsentation stieg Kelly Sach dann in das Thema ein, das von Opfern, Tätern, Mitläufern und Zuschauern handelte. Die Seminarteilnehmer arbeiteten interessiert mit und stellten sehr viele Zwischenfragen. Wie man bei Cybermobbing – ob als Opfer oder Zuschauer – richtig reagieren sollte, wurden den Teilnehmern ebenso vermittelt wie die verschiedensten Straftaten, auf die sich Täter einlassen, und die ihnen ein ganzen Leben verpfuschen können. Zu guter Letzt ging Kelly Sach ebenfalls auf das Thema Internet und Pädophilie ein. Die Teilnehmer/innen waren erstaunt, als sie hörten, dass sich über 20.000 Pädophile in Internetchats tummeln, mit dem Hintergrund, den Chatpartner zu einem Treffen oder anzüglichen Fotos zu überreden.

Alle Teilnehmer erhielten Unterlagen zum Thema Cybermobbing und eine Teilnahmeurkunde.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind unter der Bildergalerie zu sehen.

Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ kooperiert mit Förderzentrum

Mediation (Vermittlung, Schlichtung)Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hat eine Kooperation mit dem Förderzentrum für Jugend und Soziales geschlossen. Das gemeinsam erklärte Ziel ist die Intensivierung der Jugendförderung und der Gewaltprävention. Die Initiatoren sehen gerade durch den digitalen Wandel große Probleme auf unsere Gesellschaft zukommen. „Mobbing“ und „Cybermobbing“ sind alltäglich geworden, auch machen solche Handlungen Menschen krank. “Mobbing“ schränkt nicht nur die Leistungsfähigkeit ein, nein es belastet auch unseren Sozialstaat. Alleine solche Entwicklungen müssen rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Ein rechtzeitiges Eingreifen kann sowohl durch eine Sportförderung erfolgen, es kann aber auch durch geeignete Maßnahmen das soziale Engagement bereits im frühen Kindesalter gefördert werden. Dazu gehört in besonderem Maße, die Jugend rechtzeitig an soziale und sportliche Aufgaben heranzuführen und entsprechend ihren Fähigkeiten darauf vorzubereiten. Soziales Engagement ist gerade in der heutigen Zeit von größter Bedeutung und sollte auch nicht vernachlässigt werden. Immer wieder aufs Neue sollten sich die Verantwortlichen diesen Herausforderungen stellen und die Jugend an Teamarbeit heranführen, denn nur wer die Teamarbeit rechtzeitig lernt, kann Leistung und Erfolge erbringen. All das muss allerdings in jungen Jahren erlernt werden.

Aus diesen Erkenntnissen heraus will das Förderzentrum für Jugend und Soziales künftig durch die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ ihr Leistungsspektrum um den Bereich „Konfliktmanagement“ erweitern. Geplant ist bereits Mitte des nächsten Jahres ein dreitägiger Kongress in Bobenheim-Roxheim mit entsprechenden Fachvorträgen. Es wird u.a. vom Förderzentrum  in Zusammenarbeit mit seinem Kooperationspartner  dem Bundesverband  Gewaltprävention Selbstbewusst und Stark e.V. bereits jetzt schon auf das Seminar „Streitschlichtung, Deeskalation und Körpersprache bei Kindern und Jugendlichen“ am 7. Mai 2014 hingewiesen.

Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ engagiert sich bereits seit ihrer Gründung vor zwei Jahren im sozial- und gesellschaftspolitischen Bereich. Mit den Themen „Mobbing“ und „Cybermobbing“ hat sich auch der Haßlocher Jugendgemeinderat befasst und einen Flyer gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe erarbeitet, der demnächst auch Schulen und Jugendorganisationen zur Verfügung gestellt werden soll. Sowohl die Initiatoren der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ als auch die Verantwortlichen des Jugendförderzentrums sind sich einig, dass Ausgrenzungen von Menschen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

 Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“  unter www.lebensfreude-selbsthilfe.de 

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