Förderzentrum für Jugend und Soziales

Situationen

Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen von 11 bis 15 Jahren

Gewalt und der Umgang mit Konflikten sind Themen, die in unserer Gesellschaft einen großen Stellenwert einnehmen.

Darum bietet das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung am 01. Februar 2019 mit seinem Kooperationspartner, Selbstbewusst-Sicher-Stark (SeSiSta) einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen von 11 bis 15 Jahren an.

In dem Kurs lernen die Kinder alterstypische Gefahren zu erkennen, sie einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

In Theorie und Praxis geht dieser Kurs unter anderem auf folgende Fragen ein:

  • Was ist Gewalt und wie und warum entsteht sie? Auch verbale Gewalt, Mobbing, etc.
  • Welche Situationen stellen wirklich eine Bedrohung dar?
  • Wie kann man diese rechtzeitig wahrnehmen und entschärfen?
  • Sanfte Mittel zur Selbstverteidigung: Wie wehrt man körperliche Angriffe verschiedenster Art schnell und sicher ab, ohne sich selbst zu gefährden?

Kernansatz des Unterrichts ist das Erarbeiten einfacher und konkreter Handlungsmöglichkeiten und deren Umsetzung und Einübung in realitätsbezogenen Rollenspielen, so genannten „Reality-Checks“. Auch einfache aber effektive Selbstverteidigungsübungen werden trainiert.

In spielerischer Umsetzung erleben die Kinder, dass das Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung viel Spaß und Mut macht. Sie entdecken ungeahnte Fähigkeiten, gewinnen Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigenen Stärken!

Der Kurs beginnt um 15.00 Uhr und endet um 18.15 Uhr. Die Veranstaltung findet in der Rheinschule, Rheinstraße 32 in 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Die Teilnehmergebühr beträgt 22,00 Euro.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die Geschäftsstelle der Stiftung (Telefon: 06239-995 696), oder per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Gewaltprävention

Selbstbehauptung immer besser als Gewalt

Gewaltpräventionskurs von SeSiSta für die Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim initiiert von der Bernd-Jung-Stiftung
v.l.n.r.: Wehrleiter Kai Neiheiser, stellv. Jugendwart Ronny Kienberger, Jürgen Mörixbauer (SeSiSta), Jugendwart Jens Syrbe sowie Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung mit zwei Teilnehmern des Gewaltpräventionskurses

„Gewalt beginnt nicht erst beim Tun, sondern schon viel früher.“ Kursleiter Jürgen Mörixbauer von SeSiSta (Selbstbewusst – Sicher – Stark) sensibilisiert zunächst die 17  Jugendlichen des Feuerwehrnachwuchses von Bobenheim-Roxheim für das Thema Gewalt und setzt ganz klar auf Prävention: prekären Situationen bereits im Vorfeld begegnen und sie möglichst durch Worte, Körpersprache, Gestik und Mimik vermeiden oder entschärfen.

Gerade in der Schule und im Alltag von Jugendlichen kommt es manchmal zu Situationen, in denen die Jugendlichen nicht wissen, wie sie aggressivem Verhalten richtig begegnen können. Jürgen Mörixbauer gibt ihnen einfache Tipps und auch Selbstverteidigungstricks an die Hand, die eifrig im Kurs in Partnerübungen zu zweit geübt werden. „Kraft darf niemals eine Rolle spielen, denn ein Stärkerer sucht sich natürlich einen Schwächeren als Opfer.“ Die Techniken kommen z.T. aus dem Kampfsport und geben den Jugendlichen das nötige Selbstbewusstsein, auch als vermeintlich Unterlegener etwas tun zu können, um sich zu wehren und sei es nur, um Zeit zu gewinnen. Die beste Waffe sei jedoch die eigene Selbstbehauptung: Distanz wahren und gar nicht erst zulassen, dass es zu einem  unerwünschten Körperkontakt wie z.B. schubsen kommt oder weitergeht.

„STOP!“ brüllt ein kleinerer Junge laut seinen Bruder an und dieser ist sichtlich beeindruckt. Dann müssen beide erst mal lachen. Es macht ihnen sichtlich Spaß, das Gelernte auszuprobieren.      

Wehrleiter Kai Neiheiser begrüßt es sehr, dass dieser Kurs für seine Jugendfeuerwehr im Rahmen der Kooperation mit der Bernd-Jung-Stiftung zustande gekommen ist. „Gewalt gegen Rettungskräfte ist leider ein aktuelles Thema. Dieser Kurs soll aber vor allem den Jugendlichen in ihrem privaten Umfeld helfen, mit Situationen, in denen sie mit Gewalt konfrontiert werden, schon im Vorfeld souverän umzugehen.“

 

Aufzucht von verwaisten und hilfsbedürftigen Jungvögeln

Junge AmselDas Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet am 13. April 2016 mit seinen Kooperationspartnern, der VHS Bobenheim-Roxheim und  der Wildvogel-Auffangstation Nonnenhof e.V. in Bobenheim-Roxheim, in der Zeit von 18.30 bis 20.30 Uhr einen Kurs über die Aufzucht von verwaisten und hilfsbedürftigen Jungvögeln an. Die Veranstaltung findet in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Str. 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Ein kleiner Vogel sitzt im Gras, mit großen Augen schaut er hoch. Er piepst, er macht den Schnabel auf? Was ist passiert? Ist er aus dem Nest gefallen? Wurde er entführt? Ist er  verlassen oder kommen die Eltern gleich wieder? Ist er verletzt? Darf ich ihn anfassen oder nehmen die Eltern ihn dann nicht mehr an?

In den meisten Fällen ist ein Eingreifen nicht notwendig. Wie stelle ich fest, ob ein junger Wildvogel tatsächlich nicht mehr versorgt wird? Gerade in der Ästlingsphase ist es normal,  dass ein Jungvogel sich alleine in Bodennähe aufhält! Wie kann in so einer Situation geholfen werden? Und was passiert, wenn er tatsächlich Hilfe braucht?

Dieser Kurs ist auch für Fortgeschrittene geeignet.

Die Kursgebühr beträgt 5,- Euro.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133, möglich.

 

 

Große Geburtstagsparty

Bobenheim-Roxheim: Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung feiert fünfjähriges Bestehen – Nicht jeder kennt Stargast Benny Kieckhäben

Mit sportlichen Wettkämpfen und Stargast Benny Kieckhäben aus Worms hat das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung am Sonntag sein fünfjähriges Bestehen gefeiert. Auf dem Gelände des SC Bobenheim-Roxheim gab es ein buntes Programm für Kinder. Kooperationspartner haben die erwachsenen Besucher über soziale und gesundheitliche Themen informiert.

Die Sonne scheint. Viele Gäste haben sich auf der Sportanlage am Binnendamm versammelt. Besonders begehrt sind die schattigen Plätze unter Bäumen und Sonnenschirmen. Auf den Spielfeldern wird gerannt und geschwitzt. Nachwuchsmannschaften aus der Region wollen den Besuchern zeigen, was sie sportlich zu bieten haben. Die Veranstaltung soll nicht nur eine reine Jubiläumsfeier sein“, sagt Harald Stark, der bei der Stiftung unter anderem für die Pressearbeit und Kooperationen zuständig ist. Heute ist er ein vielbeschäftigter Mann. Er schüttelt Besuchern die Hand, begrüßt viele von ihnen persönlich. „Wir wollen auch zeigen, dass von unserer Arbeit nicht nur die Kinder, sondern die ganze Gemeinde profitiert.“ Stolz ist Stark auf die Kooperation mit dem Behindertensportverein Frankenthal, dessen Fußballmannschaft gerade ihr Können auf dem Spielfeld beweist. „Inklusion war uns schon immer ein wichtiges Anliegen“, gibt Stark zu bedenken.

Das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung will junge Menschen nicht nur sportlich, sondern auch sozial fördern. Aus diesem Grund gibt es Infostände ihrer Kooperationspartner. Für die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist Claudia Zein-Schuld gekommen, um Besucher über den Zuckergehalt in der Nahrung aufzuklären. Auf dem Tisch vor ihr sind verschiedene Lebensmittel aufgestellt. Daneben wird durch Pyramiden aus Zuckerwürfeln jeweils angegeben, wie viel des süßen Stoffs in den jeweiligen Portionen enthalten sind. „Die Resonanz der Besucher ist sehr groß“, sagt Zein-Schuld, „viele Eltern interessieren sich für das Thema.“ Während die Stefan-Morsch-Stiftung in ihrem roten Doppeldeckerbus über das Spenden von Stammzellen informiert und der Arbeiter-Samariter-Bund Frankenthal das Wissen der Besucher rund um das Thema „Erste Hilfe“ auffrischt, präsentiert eine Gruppe des Bundesverbands Gewaltprävention, wie sich junge Leute in gefährlichen Situationen verhalten sollten. Durch Slapstick-Einlagen wird das ernste Thema aufgelockert – sehr zum Gefallen der Gäste, die es sich bei kalten Getränken und Bratwurst gut gehen lassen.

Stark freut sich über die Besucherzahlen: „Es werden wohl über den Tag verteilt etwa 1000 Menschen mit uns feiern.“ Für die große Resonanz mag auch der Stargast aus Worms gesorgt haben. Benny Kieckhäben, bekannt aus der sechsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, bewegt die kleinen und großen Besucher zum Tanzen und zum Mitklatschen. Viele filmen den Auftritt mit ihren Handys. Der neunjährige Tamino Erban weiß zwar nicht, wer da gerade auf der Bühne steht, hat aber einen erfolgreichen Tag hinter sich. Er spielt Fußball in der F-Jugend des SC. „Wir haben gerade gegen ein älteres Team aus Sickingen gewonnen“, sagt Tamino. Dann genehmigt er sich erst einmal eine Bratwurst.

Langsam leeren sich die Spielfelder. Die jungen Sportler versammeln sich mit den anderen Gästen vor der Bühne. Bald wird die Garde des Bobenheimer Carnevalvereins dem Bühnenprogramm zu einem krönenden Abschluss verhelfen. (mnx)


Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung Ausgabe 127,  3. Juni 2014

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