Förderzentrum für Jugend und Soziales

Steffen Heumann

„In Philosophie und Denken den Weg weiter gehen“

BOBENHEIM-ROXHEIM: Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, zieht Bilanz / Rückblick und Ausblick im Gespräch mit dem NK

„Wer rastet, der rostet!“ Harald Stark, Geschäftsführer BJS und KiDZ Jugendhilfe aus Bobenheim-Roxheim im Gespräch mit dem NK.                          Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN:
Am morgigen Sonntag blickt Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung (BJS) und KiDZ-Jugendhilfe, auf sechs Lebensjahrzehnte zurück. Allerdings richtet der Jubilar den Blick auch in die Zukunft des Stiftungswerkes. Ein Anlass, um beim Kooperationspartner des NK in Bobenheim-Roxheim anzufragen, wohin die Reise geht und ob sich ein Lebenstraum bereits erfüllen ließ. Eigener Nachwuchs war nie geplant, trotzdem entwickelte sich der Bereich Kinder und Jugend im Leben von Harald Stark zur Kernkompetenz. Der gebürtige Wormser und talentierte Fußballer, der unter anderem beim VfR Wormatia die Zeit mit Fußball-Legenden im Trikot des Traditionsvereins erleben durfte, wechselte bereits zur aktiven Zeit auf die Trainerseite. Als Fußballtrainer hatte er viel mit Kids zu tun. „Da kam viel zurück“, erklärt Stark, für den das positive Feedback aus dem Fußball-Nachwuchsbereich immer Ansporn und Motivation war.

Hoffnungen auf eine eigene Karriere im Fußball musste Harald Stark aufgrund gesundheitlicher Probleme früh „abschenken“. Dem Trainerdasein huldigte Stark parallel zu seinem beruflichen Wirken in Handwerk und Vertrieb, bis sich sein Fokus auf eine neue Herausforderung richtete. „Zentrales Ereignis war die Begegnung mit Bernd Jung“, so Stark. Der Stiftungsgründer aus Bobenheim-Roxheim avancierte zum Mentor und Ratgeber. „Seine Lebenserfahrung war ein riesiger Gewinn, für mich und die Entwicklung der Stiftung“, erläutert Harald Stark, der sich seit 2008 ehrenamtlich für die Stiftung engagierte. 2009 kam das Förderzentrum für Jugend & Soziales unter dem Dach der Stiftung hinzu. 2014 folgte der nächste logische Schritt: die Hauptamtlichkeit als Geschäftsführer der BJS. „Von der Berufung zum Beruf“, ergänzt Harald Stark.

Stillstand ist Rückschritt

Das Credo von Bernd Jung und Harald Stark galt von Anfang an der Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit. Stillstand propagieren beide bis heute als Rückstand. Netzwerken über das über normale Pensum der Arbeitswoche hinaus wurde zum Programm. Akribisches Wirken, Beharrlichkeit, aber auch die nötige Gelassenheit ebneten den Weg der BJS, um als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt zu werden. Um diese Tätigkeit auf eine breite Basis zu stellen, gründete die Bernd-Jung-Stiftung 2018 als alleinige Gesellschafterin die KiDZ-Jugendhilfe – eine gemeinnützige GmbH. Hier übernahm Harald Stark ebenfalls die Geschäftsführung. Bis Ende 2019 wurden neun Arbeitsplätze geschaffen, 2020 folgten weitere sieben Mitarbeiter, die das Team der KiDZ-Jugendhilfe in den Bereichen SGB VIII und SGB IX unter anderem als Integrationskräfte und Eingliederungshilfen unterstützen.

„Natürlich arbeiten wir bereits an der Realisierung weiterer Ideen“, so Harald Stark. Auch mit 60 Jahren kennt der Tausendsassa in Sachen Stiftungsarbeit keine Langeweile. „Nur Corona bremst uns ein bisschen aus“, bedauert Stark, der sich inzwischen privat in Frankenthal heimisch fühlt. Er hofft, dass die Kursangebote an der Volkshochschule ebenso wie die Ballbewegungsschule bald wieder regelmäßig stattfinden können. „Aber die BJS kann auch Krisenmanagement“, versichert Harald Stark, der noch viele Jahre am Ball bleiben möchte. Mit Unterstützung von Förderern und Sponsoren, der konstruktiven Zusammenarbeit mit Kommunen sowie Netzwerkpartnern wie der Fußballschule von Axel Roos sei noch vieles möglich. Gerne erinnert sich Stark an die erfolgreiche Typisierungsaktion für die Stefan-Morsch-Stiftung am Globus-Markt in Bobenheim-Roxheim, die Organisation von Benefizkonzerten mit den Mainzer Hofsängern oder dem Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz. Die Ausrichtung eines Blindenfußallturnieres der Fußball-Nationalmannschaften unter der Schirmherrschaft von Dr. Markus Merk zählt der Geschäftsführer ebenfalls zu den Meilensteinen der Stiftungsarbeit.

Volle Aufmerksamkeit gilt vor allem der KiDZ-Jugendhilfe. Der Bedarf an flexiblen Konzepten für pädagogische Hilfestellungen sei hoch. Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien stehe weiterhin im Mittelpunkt der von Nachhaltigkeit geprägten Tätigkeit. Ein Wunsch zum morgigen Ehrentag? „Meinen Traumberuf habe ich ja gefunden, jetzt möchte ich in Philosophie und Denken den Weg der Stiftung und von KiDZ noch viele Jahre weiter gehen“, betont Harald Stark.

Weitere Infos unter bernd-jung-stiftung.de und kidz-jugendhilfe.de


Text und Bild: Nibelungen Kurier Worms, Ausgabe 28.11.2020

„Wie ein Futsal-Ball, aber er rasselt“

Vorbereitung auf EM in Italien: Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal / Dr. Markus Merk übernimmt Schirmherrschaft / Eintritt freiInformierten aus erster Hand über das Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal (von links): Harald Stark, Geschäftsführer Bernd-Jung-Stiftung, Alexander Fangmann, Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft, Dr. Markus Merk, Schirmherr der Veranstaltung, und Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“. Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN Außergewöhnlich ist das Turnier nur für den Außenstehenden. Für das Team der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft um Kapitän Alexander Fangmann dient das Vier-Nationen-Treffen mit den Teams aus Ghana, Italien und Spanien als idealer Test für die anstehende Europameisterschaft in Italien. Blindenfußball ist nicht nur außergewöhnlich, er ist auch spektakulär.

Fasziniert von diesem Handicap-Sport

Wenn am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal parallel zum traditionellen Strohhutfest der Ball rollt, ist auch Dr. Markus Merk mit dabei. Der dreifache Weltschiedsrichter, der 2008 seine Karriere beendete, möchte Teil des Ganzen sein. Der Termin habe gepasst, trotz seiner vielen Verpflichtungen. „Man hört es, aber man muss es einfach erleben“, wirbt Markus Merk um Aufmerksamkeit für das Turnier, bei dem ein rasselnder Lederball neben den Akteuren die Hauptrolle spielt. Er selbst führe ein privilegiertes Leben, führt Merk aus. „Ich möchte auch etwas zurückgeben“, zeigt sich Merk fasziniert von diesem Handicap-Sport. Gerne habe er daher die Schirmherrschaft übernommen.

Respekt zollt Markus Merk auch dem Engagement der Bernd-Jung-Stiftung (BJS) aus Bobenheim-Roxheim, die gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) als Veranstalter fungiert. „Das Thema Inklusion spielt auch in der Stiftung eine wichtige Rolle“, erläutert BJS-Geschäftsführer Harald Stark. Ursprünglich war die Austragung eines Länderspiels der Blindenfußball-Nationalmannschaft geplant. Jetzt sei aus dieser Idee ein hochkarätiges zweitägiges Turnier geworden, so Stark. Neben der Stadt Frankenthal und dem VfR als Gastgeber, konnten neben dem SWFV, die Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und die Sportregion Rhein-Neckar als Turnierpartner gewonnen werden. Durch den Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung, die Fußballakademie von FCK-Ex-Profi Axel Roos, konnte auch der Kontakt zur Sepp-Herberger-Stiftung des DFB hergestellt werden, die das Vorhaben ebenfalls großzügig unterstützt.

Integrative Kraft des Fußballs

Behindertensport und Inklusion sind ebenfalls ein Förderschwerpunkt der Sepp-Herberger-Stiftung. Nico Kempf, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung, unterstreicht, dass das Turnier etwas Besonderes sei. Es bringe den Sport zu den Menschen und ermuntere Menschen gleich welcher Behinderung, in Vereinen aktiv zu werden. Mit Infrastruktur, Bandenelementen und Toren schafft die Stiftung optimale Rahmenbedingungen für die Akteure auf dem Kunstrasen.

Vielfalt leben

„Gesellschaftliche Verantwortung hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen“, verweist Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“ auf vielfältige Aktivitäten im Bereich Blindenfußball, Werkstättenfußball oder Inklusionsturniere, um Vielfalt zu leben und Menschen mit Handicap in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Rund 3.000 Zuschauer haben auf dem Gutenbergplatz in Mainz den Auftakt zur Blindenfußball-Bundesliga erlebt, der Sport auf hohem Niveau geboten hätte.

Mit Schiri auch mal unzufrieden

Gespannt ist Alexander Fangmann, Kapitän der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft, auf das Wiedersehen mit alten Bekannten. Vor allem mit den Spaniern, die neben den Engländern zu den Favoriten der Euro 2019 zählen. Die Italiener seien schwer einzuschätzen, vor allem im Hinblick auf die Heim-EM in Rom. Und Ghana überhaupt erst zum zweiten Mal auf internationaler Ebene am Start. Daher hofft der 34-jährige am ersten Turniertag auf ein interessantes Duell gegen den afrikanischen Vertreter. Als Sport-Inklusionsmanager bringt Fangmann beim Württembergischen Landessportbund auch seine Erfahrung als Mensch mit Schwerbehinderung ein. Der Fußball-Kapitän, der sich mit seinem Verein MTV Stuttgart bereits zum sechsten Mal die deutsche Meisterschaft im Blindenfußball sichern konnte, hadert allerdings mit seinen Teamkollegen des öfteren mit den Schiedsrichterentscheidungen. „Die spielen beim Vorbereitungsturnier eine wichtige Rolle“, unterstreicht Alexander Fangmann.

„Das Pfeifen möchte ich doch lieber den Profis überlassen“, erwidert Markus Merk auf Anfrage, ob er auch die Rolle des Referees beim Turnier übernehmen will. „Sicher eine reizvolle Aufgabe“, fügt Merk mit Blick auf das Spielgerät an. „Wie ein Futsalball, aber der rasselt“, konstatieren die Fußballexperten in der Presserunde bei der Prüfung des sprungreduzierten Spielgerätes. Das erklärt auch, warum die Spieler um absolute Ruhe auf dem Platz bitten. Die Orientierung erfolgt über das Gehör. Jubel ist aber durchaus erwünscht. Und zwar nach den Toren. Und davon sollen beim Turnier viele fallen. Fachkundig wird er Zuschauer während der Spiele mittels Kopfhörer durch einen Live-Kommentar über das Geschehen auf dem Platz informiert – eine von vielen Besonderheiten, die der Blindenfußball zu bieten hat. „Am besten vorbeischauen“, empfehlen Markus Merk, Oliver Herrmann und Harald Stark einen Besuch bei diesem besonderen Fußballturnier auf dem VfR-Gelände.

Info:

EM-Vorbereitungsturnier im Blindenfußball
Ostparkstadion
Am Kanal 8
Frankenthal
Samstag, 1. Juni
Deutschland – Ghana (14 Uhr)
Spanien – Italien (16 Uhr)
Sonntag,2. Juni
Spiel um Platz 3 (10 Uhr)
Endspiel um Platz 1 (12 Uhr)
Eintritt frei


Quelle / Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms

Dem Nachwuchs Perspektiven bieten

Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim und Bernd-Jung-Stiftung schließen Kooperation / Die Jugend für die Zukunft stark machen

Die Zusammenarbeit trägt erste Früchte! Die Kooperation zwischen der Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim sowie der Bernd-Jung-Stiftung und der Gemeinde läuft. Von links: Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, Kai Neiheiser, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr, und Michael Müller, Bürgermeister der Gemeinde Bobenheim-Roxheim.

Von Steffen Heumann | Einen Grundstein für den Nachwuchs hat die Freiwillige Feuerwehr in Bobenheim-Roxheim mit der Gründung der Jugendabteilung bereits gelegt. Mit der neuen Kooperation zwischen Jugendfeuerwehr, Gemeinde und der Bernd-Jung-Stiftung gehen die Beteiligten den nächsten Schritt: junge Menschen unterstützen und ein Stück weit auf das Leben vorbereiten!

„Ein gelungenes Beispiel für ein Privat-Public-Partnership-Modell”, freut sich Bürgermeister Michael Müller, dass nach intensiven Vorgesprächen bereits erste Ergebnisse vorliegen. Ein weiterer Mosaikstein in der Zusammenarbeit von privater Stiftung, der Freiwilligen Jugendfeuerwehr und der Gemeinde, um für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen.

Müller erläutert, dass die Sollstärke der Feuerwehr derzeit unterschritten sei. Statt 60 könne man nur auf 42 einsatzfähige Floriansjünger verweisen. Mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr trete die Gemeinde dieser Entwicklung entgegen.

Wehrleiter Kai Neiheiser betont, dass die Jugendfeuerwehr mehr bieten möchte, als nur eine Uniform und die gewohnten Aktivitäten.

Die Jugendfeuerwehr habe seit ihrer Gründung enormen Zuspruch erfahren. 19 Kinder und Jugendliche seien inzwischen dabei, zwei hätten bereits den Weg in das Team der Freiwilligen Feuerwehr gefunden. „Eine gute Basis, aber auch Neuland für die Ausbilder”, weiß Neiheiser um die Grenzen des Organisatorischen.

Dass die Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales als Kooperationspartner das Angebot erweitert, bietet für den Nachwuchs neue Perspektiven. Zu den Bausteinen interner Veranstaltungen zählen unter anderem die Bereiche Gewaltprävention, Schülerpraktikum, Ernährung oder Gesundheit. Im Bereich der Nachhilfe macht sich der Kooperationspartner ebenfalls stark. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr kann bereits vergünstigt in einem Lernstudio an der Verbesserung seiner Noten arbeiten.

Die neue Kooperation fand bei einem Infoabend auch auf Elternseite ein positives Echo. Insgesamt sei ein guter Anfang gemacht, wie Wehrleiter Kai Neiheiser anfügte. Mit der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung habe die Feuerwehr einen großen Mitgliederzuwachs erfahren.

Durch die Zusammenarbeit mit der Bernd-Jung-Stiftung werde nicht nur das Angebot für die Feuerwehrjugend erweitert. Auch interessierten Eltern biete sich die Möglichkeit zum Besuch interessanter Veranstaltungen. Bereits „am Start“ ist die Praktikumsbörse der Bernd-Jung-Stiftung, die in den Ferien attraktive Praktikumsplätze in verschiedenen Berufsbereichen anbieten kann.
__________________________________________________________________________

Quelle: Bild und Text, Nibelungen Kurier Worms, 06.02.2018  

   

 

„Helfen ist immer gut!”

Bilanz der Typisierungsaktion für die Stefan-Morsch-Stiftung: 50 potentielle Lebensretter sind neu im Team!

VON STEFFEN HEUMANN Nach dem sonnigen Auftakt der Typisierungsaktion, drohte am Nachmittag Ungemach vom Himmel. Die ersten Bänke, Tische und Zelte wurden vorsichtshalber bereits abgebaut. Axel Rolland von der Stefan-Morsch-Stiftung hielt die Stellung und hatte die Marke von 50 Typisierungen fest im Visier. Trotz des einsetzenden Regens setzten Jessica und Janine aus Bobenheim-Roxheim ihr Vorhaben am Samstag noch in die Tat um. „Helfen ist immer gut!”, war die spontane und durchaus plausible Antwort der beiden jungen Damen.

Das war sicher auch der Ansporn für die 47. potentiellen Stammzellspender, die die Aktion der Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier in Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung und der Unterstützung von Globus bereits zuvor eingefunden hatten. Darunter einige Mitarbeiter des SB-Marktes und auch Fabio. Der 17-jährige Fußballer war bereits auf dem Weg zum Spiel seiner Mannschaft vom 1. FC Rheinpfalz gegen Oggersheim. Gerne gab auch die Mutter die Einwilligung, damit sich der Minderjährige typisieren lassen durfte. Durch einen Cousin war er auf das Schicksal des leukämiekranken Jamie aus Worms aufmerksam geworden. Die Abgabe seiner Speichelprobe, ist vielleicht der erste Schritt, um einem Menschen das Leben zu retten.

Toller Schlusspunkt – 50 Typisierungen

Leben retten ist auch eine Aufgabe der Feuerwehr, weshalb Wehrleiter Kai Neiheiser gerne mit der Feuerwehrjugend und Fahrzeugen vor Ort war, um über den vielseitigen Aufgabenbereich der Floriansjünger zu informieren. Das Rahmenprogramm gestalteten neben der „Christel und Manfred Gräf-Stiftung”, die IKK Südwest, die Integrative Gemeindekindertagesstätte Bobenheim-Roxheim mit ihren bunten Luftballon-Käfern und nicht zuletzt Dr. Schienbein von den Clowndoktoren, der mit unzähligen Mega-Seifenblasen Groß und Klein zum Staunen brachte. Organisator Robin Honacker vom Globus Markt war es vorbehalten, dass mit der 50. Typisierung noch ein toller Schlusspunkt gesetzt wurde. Sein Vorschlag, die Typisierung witterungsbedingt noch in die Räumlichkeiten der Markt-Gastronomie zu verlagern, fruchtete. „50 mögliche Lebensretter”, zog Axel Rolland seitens der Stefan-Morsch-Stiftung eine positives Fazit des Aktionstages.
                                                                                                                                                  
Quelle : Nibelungen Kurier Worms, 17. September 2017

 

„Hoffen – Helfen – Heilen”: Weitere Lebensretter gesucht!

Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier laden ein: Typisierungsaktion der Stefan-Morsch-Stiftung am 16. September von 10 bis 16 Uhr bei Globus in Bobenheim-Roxheim / Rahmenprogramm mit Verlosung und Vorführungen

Markus Frost, Stefan-Morsch-Stiftung, Harald Stark, Bernd-Jung-Stiftung, Steffen Heumann, Nibelungen Kurier und Robin Honacker, Globus Bobenheim-Roxheim hoffen auf viele Teilnehmer bei der Typisierungsaktion am 16. September in Bobenheim-Roxheim. Neben einem kurzweiligen Rahmenprogramm werden auch zwei BVB-Trikots verlost. 

VON STEFFEN HEUMANN | Jedes Jahr erkranken etwa 11.000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands und startet immer wieder Typisierungsaufrufe. Die Kooperationspartner, Bernd-Jung-Stiftung (BJS) und Nibelungen Kurier (NK), unterstützen das Anliegen der Stefan-Morsch-Stiftung und laden gemeinsam zur Typisierungsaktion am Samstag, dem 16. September, von 10 bis 16 Uhr, vor dem Eingang des Globus-Marktes in Bobenheim-Roxheim ein.
Die Stefan-Morsch-Stiftung wirbt bei allen 16- bis 40-Jährigen dafür, sich als Stammzellenspender für Leukämiekranke registrieren zu lassen und informiert über ihre Arbeit für Leu­kämie- und Tumorkranke. In das Team der Lebensretter aufgenommen zu werden, ist ganz einfach: eine Speichelprobe genügt. „In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 30 Millionen Menschen registriert. Trotzdem ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, einem an Leukämie erkrankten Menschen helfen zu können”, so Markus Frost, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stefan-Morsch-Stiftung.

Speichelprobe reicht aus

Bei der Typisierung wird lediglich eine Speichelprobe entnommen. Im Labor werden dann zunächst die relevanten Gewebemerkmale bestimmt. Die persönlichen Daten und HLA-Merkmale werden unter der Beachtung des Datenschutzes bei der Stefan-Morsch-Stiftung gespeichert. Die Gewebemerkmale sind dann, anony­misiert über eine Spendernummer, im deutschen Zentralregister (ZKRD) für weltweite Patienten-Suchanfragen verfügbar. Wer schon typisiert ist oder sich nicht typisieren lassen möchte, kann die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung gerne mit einer Spende (KSK Birkenfeld, Konto 222224, BLZ 56250030 / IBAN DE76562500300000222224, SWIFT-BIC BILADE55XXX) unterstützen.

Idee fand großes Echo

„Die Idee der Typisierungs­aktion fand ein großes Echo”, freuen sich Harald Stark, BJS-Geschäftsführer und Steffen Heumann, NK-Redaktion, auf die vielfältige Unterstützung. Die Globus-Verantwortlichen erklärten sich sofort bereit, am Eingang des Supermarktes die geeignete Fläche und das nötige Equipment bereit zu stellen.
Für das leibliche Wohl zeichnet Globus ebenfalls verantwortlich und spendiert allen Teilnehmern eine Portion Vitamine.

Die Integrative Gemeinde­kindertagesstätte Bobenheim-Roxheim ist ebenfalls dabei und bietet Luftballon-Tierknoten an. Mit einem Löschfahrzeug informiert die örtliche Jugendfeuerwehr über ihre Arbeit. Malen für Kinder und Jugendliche präsentiert die „Christel-und-Manfred-Gräf-Stiftung”. Zudem werden unter allen, die sich typisieren lassen, zwei BVB-Trikots verlost, die die Evonik-Stiftung mit Sitz in Essen zur Verfügung gestellt hat. Der NK und die Bernd-Jung-Stiftung sind ebenfalls vor Ort. Eine Vorführung der Ball- und Bewegungsschule mit den BJS-Trainern oder bei Life Kinetik, zu erleben, wie „Gehirnjogging” in der Praxis funktioniert, zählt ebenso zum Programm.
                                                                                                                                             
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 8. September 2017

 

 

Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist großes Anliegen

Evonik Stiftung spendet 2.000 Euro an die Bernd-Jung-Stiftung / Professor Proto überreicht Kindern kleine Geschenke

Von Steffen Heumann: Susanne Peitzmann, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Evonik, besuchte am 20. Juni 2017 das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung und überreichte eine Spende der Evonik Stiftung in Höhe von 2.000 Euro. Die Bernd-Jung-Stiftung mit Sitz in Bobenheim-Roxheim ist seit 2010 aktiv und in der Region Rhein-Neckar für ihr soziales Engagement bekannt. Mit einem ganzheitlichen Ansatz fördert die Stiftung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Soziales und Integration. Auch der Evonik Stiftung sei es ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, wie Susanne Peitzmann erklärte. „Das Angebot der Bernd-Jung-Stiftung entspricht unseren Leitlinien und spiegelt sich in unseren Förderschwerpunkten wider”, so Peitzmann über gemeinsame Schnittmengen vor allem im Bereich Bildung.

Mit Professor Proto Chemie beispielhaft und kindgerecht erleben

Etwa 70 Kinder der Ballschule des Förderzentrums, der integrativen Gemeindekindertagesstätte Bobenheim-Roxheim und der protestantischen Kindertagesstätte der Versöhnungskirche Frankenthal, freuten sich zudem über Turnbeutel und Brotdosen von Professor Proto, dem Professor des Fantastischen Instituts. Professor Proto möchte Kinder spielerisch für Naturwissenschaften und insbesondere für die Chemie begeistern. Beide Kitas sind Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung. Die Ball- und Bewegungsschule wird wöchentlich von ehrenamtlichen Übungsleitern der Stiftung in den Kitas durchgeführt. Mehr Informationen unter: www.bernd-jung-stiftung.de, www.evonik-stiftung.de, www.professor-proto.de.
                                                                                                                                     
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 22. Juni 2017

 

 

 

Keinerlei Berührungsängste zwischen Jung und Alt

Kooperationspartner ziehen Bilanz: Projekt Mehrgenerationentreff in Bobenheim-Roxheim hat sich bewährt / Fortsetzung folgtIm Generationenprojekt Gemeinschaft erleben! Von den regelmäßigen Begegnungen im Altenzentrum St. Magdalena profitieren Jung und Alt. 

VON STEFFEN HEUMANN |  Die gute Nachricht vorneweg! Der Mehrgenerationentreff als Kooperationsprojekt zwischen Caritas-Altenzentrum St. Magdalena der Bernd-Jung-Stiftung und der Realschule plus in Bobenheim-Roxheim wird fortgeführt. Die Bilanz nach sechs Monaten ist bei allen Beteiligten durchweg positiv. Die 60 Bewohner im Altenzentrum werden seit Januar 2017 vierzehntägig von 18 Schülern der Klassenstufen 5 bis 10 im Rahmen einer Schul AG besucht. Gemeinsames Spielen oder ein Ausflug ins Eiscafé stehen während der rund 90 Minuten beim ungezwungenen Miteinander auf dem Programm.

Distanzen schnell abgebaut

Ideengeber Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, ist ebenso wie Uwe Stahl, Einrichtungsleitung, und Elvira Witt als begleitende Lehrerin vom Erfolg überrascht. „Ziel war es, eine Zusammenarbeit im sozialen Bereich auf den Weg zu bringen und nachhaltig zu gestalten”, so Harald Stark. Selbst hochgradig demenziell erkrankte Menschen sind in das Miteinander eingebunden. Uwe Stahl ist erstaunt, dass durch den Umgang zwischen Alt und Jung vergessen geglaubte Fähigkeiten bei älteren Menschen wieder zu Tage gefördert werden. Die Distanzen abzubauen, sei schnell gelungen. Trotz oftmals eingeschränkter Mobilität würden die Schüler ihr Gegenüber nicht wegen seiner Behinderungen stigmatisieren, sondern akzeptieren, erklärt Uwe Stahl.
Der zwölfjährige Sven zahlt derweil beim Schach immer noch Lehrgeld. Sein Kontrahent, Hartmut Schreier, zählt beim Denksport mit seinen 72 Lenzen noch längst nicht zum alten Eisen. „Er muss noch viel lernen”, scherzt Schreier nach der nächsten gewonnenen Partie. Selbstverständlich gibt er Sven eine Revanche. Ihm, wie auch Brajan, macht der Umgang mit den Menschen in St. Magdalena  Spaß. Lea und Vanessa fordern die betagten Mitspieler beim Klassiker „Stadt-Land-Fluss”. Ein Fluss mit „L”, ein Land mit „R”, ein Beruf mit „S” – es dauert etwas länger, aber die Aufgaben werden gelöst.

Soziale und emotionale Kompetenz fördern

Sogar in der Realschule spiegelt sich der Umgang mit den Heimbewohnern wider. „Die regelmäßigen Begegnungen fördern die soziale und emotionale Kompetenz bei den Schülern”, weiß Elvira Witt. Eher schüchterne Kinder hätten schnell ihre Vorbehalte abgelegt, zollt die Pädagogin ihren Schützlingen ein großes Lob. „Die Schüler freuen sich schon auf ihren nächsten Besuch”, unterstreicht Witt den Stellenwert der Kooperation. Und Uwe Stahl ergänzt, dass die jungen Menschen auch am Erfahrungsschatz der Älteren partizipieren. Die Zusammenarbeit soll auf weitere kreative Bereiche erweitert werden. Kunst- oder Gartenprojekte sind angedacht. Bewährt haben sich auch die Praxistage für die Schüler der 9. Klassen der Realschule, die Anforderungen eines Ausbildungsberufes im Pflegebereich vermitteln. Eine ehemalige Schülerin der Realschule beginnt im Sommer mit einer Ausbildung im Caritas-Altenzentrum. Mit der Kooperation wurde die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen. Die lässt sich um viele weitere Mosaiksteine erweitern. Uwe Stahl denkt an die Anschaffung einer Rikscha, die jedoch an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst sein muss. Ausflüge an den nahen Altrhein wären dann für die Bewohner des Altenzentrums einfacher zu realisieren.
                                                                                                                                      
Quelle : Nibelungen Kurier Worms, 9. Juni 2017

 

 

Medaillen und Kinderaugen strahlen

Ereignisreicher Tag in Bobenheim-Roxheim: Integrative Gemeindekindertagesstätte mit großem Spaß bei Mitmach-Olympiade dabeiDie Frage, ob den Kindern die Mitmach-Olympiade Spaß gemacht hat, wurde mit einem kräftigen „Jaaaaaaa!” beantwort. Das freute auch die Organisatoren und Beteiligten. 

VON STEFFEN HEUMANN Bewegung macht Spaß! Das stellten rund 90 Kinder der Integrativen Gemeindekindertagesstätte in Bobenheim-Roxheim am Donnerstag auf den Plätzen der Bernd-Jung-Sportstätten unter Beweis. Als Sieger durfte sich jeder unter den zwei- bis sechsjährigen Teilnehmern fühlen. Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Kinder bei der Mitmach-Olympiade an verschiedenen Sportstationen ihren Bewegungsdrang ausleben. Medaillen wurden zum Abschluss als Erinnerung an einen ereignisreichen Tag überreicht und mit Stolz präsentiert.

Hochmotivierte Teilnehmer

„Bei der Premiere waren alle Kinder hochmotiviert”, freut sich Matthias Dewald, Leiter der Gemeindekindertagesstätte über ein kurzweiliges Vergnügen für alle Beteiligten. „Der sportliche Auftakt zum Jubiläum”, so Dewald mit dem Hinweis auf das 25-jährige Bestehen der KiTa. 8 Parcours-Stationen galt es zu absolvieren. Vom Spielen mit dem Ball bis zu Koordinationsübungen hatte Oliver Müller als Trainer für die Bernd-Jung-Stiftung ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Für kühle Getränke, vitaminreiche Kost und einen stärkenden Imbiss zum Abschluss zeichnete der Globus-Markt verantwortlich. „Ein tolle Aktion, die wir als Partner der Region gerade fördern”, erklärt Robin Honacker von der Globus Marketing-Abteilung.

Lob für Initiative und Engagement

Erster Beigeordneter Dr. Frank K. Peter lobte nicht nur die Initiative der Bernd-Jung-Stiftung und deren Netzwerkpartner, sondern den Ansatz, dass als ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes Kinder durch Bewegung lernen. Bewegungsmangel und einseitiger körperlicher Belastung auch bei Kindern vorzubeugen, sei im Bereich der Prävention ein wichtiges Thema, erläuterte Frank Krämer, Bezirksleiter der IKK. Die Krankenkasse habe daher gerne die Medaillen als Belohnung spendiert.
                                                                                                                                            
Quelle : Nibelungen Kurier Worms, 1. Juni 2017

 

Engagement weiter unterstützen und fördern

Kooperationspartner: Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier vereinbaren Zusammenarbeit

Von links: Steffen Heumann – Nibelungen Kurier, Harald Stark und Bernd Jung – von der gleichnamigen Stiftung. Foto: Vera Beiersdörfer

Die wichtige und vielfältige Arbeit der Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales ist über Bobenheim-Roxheim hinaus hinlänglich bekannt. Seit 2012 legt die Stiftung ihr Augenmerk dabei verstärkt auf den sozialen Bereich von Kindern und Jugendlichen. „Ein großes Leistungsspektrum, das eine hohe Akzeptanz erfährt”, so NK-Redaktionsleiter Steffen Heumann. Ein Engagement, das der Nibelungen Kurier gerne auch in Zukunft nicht nur medial unterstützen und fördern möchte. 

Weiteres Ziel sei eine nachhaltige Partnerschaft. Mit gemeinsamen Aktionen sollen soziale Projekte unterstützt werden, erklären Bernd Jung, Vorstand der Stiftung, und Geschäftsführer Harald Stark. Kurse u. a. zu Ernährung oder Gewaltprävention, die die Stiftung mit weiteren Kooperationspartnern, darunter die Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis, anbietet, erreichen durch den Nibelungen Kurier eine breite Öffentlichkeit. Das gilt auch für die Ankündigung des Benefizkonzertes mit dem Polizeiorchester Rheinland-Pfalz, das am Freitagabend in Bobenheim-Roxheim stattfand.
                                                                                                                                            
                                                                                                                                       
Quelle (Bild und Text): Nibelungenkurier Worms, 5. Mai 2017

 

 

 

Fragen stellen und Leistungen vergleichen

Projekt Schüler auf Banktour: Die ersten Schritte zum eigenen Konto / Finanzkompetenz junger Menschen fördern

VON STEFFEN HEUMANN Bereits ab 7 Jahren besteht die Möglichkeit ein Kinderkonto, Jugend- oder Taschengeldkonto zu eröffnen. Konkret wird der Wunsch nach einer eigenen Bankverbindung eher bei Schülern oder Auszubildenden. Auf der Suche nach dem besten Produkt ist es mitunter schwer, zwischen den Leistungen der Banken und dem individuellen Bedarf abzuwägen. Mehrere Gruppen der Realschule plus in Bobenheim-Roxheim machten den Praxistest. Auf Initiative des Bundesministeriums für Verbraucherschutz in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Bernd-Jung-Stiftung starteten die 9. und 10. Klässler ihre Mission.

Umworbener Kunde von morgen

Mit einem Rucksack voller Fragen ausgestattet, startete die Banktour. Einen Rucksack voller Antworten gab es bei der Präsentation der Ergebnisse am Mittwoch. Neben den Kriterien für ein Girokonto, standen auch die Kosten für die Kontoführung sowie der Service im Fokus, den die Banken den Jugendlichen als begehrte Zielgruppe bieten. „Wir würden dort ein Konto eröffnen”, lautet das Fazit der Schüler, die sich bei der R+V Bank, Sparkasse, Deutsche Bank, Commerzbank und Sparda Bank insgesamt gut beraten und umfassend informiert fühlten.

Gratis-MusikApp als „Leckerli”

Punkten konnten die Anbieter mit speziell auf die Altersgruppe zugeschnittenen Angeboten. Als wichtig erachtet wurde eine kostenlose Kontoführung, die Anzahl verfügbarer Geldautomaten, die Aussicht auf einen Willkommensbonus sowie Akzeptanzstellen, bei denen Einkäufe oder Dienstleistungen rabattiert werden. Eine Giro-Karte wie ein elektronisches Portemonnaie nutzen zu können und am Online- und Mobile-Banking der neuesten Generation teilzunehmen, fand ebenfalls Gehör. Auf ein positives Echo stieß das Angebot einer Gratis-MusikApp.

Kleinigkeiten erzielen Wirkung

In die Bewertung floss ebenfalls die verständliche Beantwortung von Fragen, der Umfang der Informationen, die Begrüßung und die Freundlichkeit des Gegenübers ein. Ob Getränke, Kekse oder Gummibärchen, beeindrucken konnten die Geldinstitute zudem mit kleinen Aufmerksamkeiten. „Unterschiedliche Banken, unterschiedliche Angebote”, fasste Jens Leithmann als betreuender Lehrer in den Fächern Wirtschaft und Verwaltung die Präsentation zusammen. Im Sinne der Nachhaltigkeit hofft der Pädagoge, dass die Banktour Grundkenntnisse im Umgang mit finanziellen Angelegenheiten vermitteln konnte und einen Beitrag leistet, die richtige Entscheidung bei der Kontowahl zu treffen.

Ulrike Meyer-Strötges von der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Ludwigshafen weiß um die Notwendigkeit, nicht zuletzt in Finanzfragen relevante Informationen einzuholen und Angebote gründlich zu vergleichen. „Das erste Konto muss keine Wahl für immer sein. Es gibt Optionen”, wünscht sich Ulrike Meyer-Strötges dass die Jugendlichen immer mit offenen Augen und durchaus kritisch durchs Leben gehen.

                                                                                                                                        
 Quelle: Nibelungenkurier Worms, Mittwoch, den 23. November 2016

 

 

 

Sponsor: