Förderzentrum für Jugend und Soziales

Vereinen

Klein, effizient, ambulant

Bobenheim-Roxheim: Die Bernd-Jung-Stiftung ist jetzt ein staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Genauer gesagt die Kidz-Jugendhilfe gGmbH, die im Sommer aus dem bisherigen Aufgabenfeld der Stiftung hervorgegangen ist. Im Auftrag der Jugendämter sind zehn fest angestellte Fachleute sozialpädagogisch tätig.
Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung.Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen sozialpädagogischen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung. Symbolfoto DPA

Von Waltraud Werdelis

Die Entwicklung der Stiftung, die der Bobenheim-Roxheimer Bernd Jung 1996 mit einem Startkapital von nur 300 D-Mark gründete, lässt einen staunen. Das Stiftungsvermögen ist heute laut Jung mehrere Hunderttausend Euro wert, und das 2009 ins Leben gerufene Förderzentrum Jugend und Soziales macht so viele Angebote, dass man sie kaum aufzählen kann. Beispielhaft seien hier genannt: Behindertensport, Ballschule, Babymassage, Praktikumsbörse, Gewaltprävention und ein Mehrgenerationentreff im Bobenheim-Roxheimer Caritas-Pflegeheim.

Die Liste der Kooperationspartner ist ebenfalls lang, neben Kindergärten, Schulen und Vereinen gehören unter anderem Volkshochschule, Verbraucherzentrale, Arbeiter-Samariter-Bund, IKK Südwest und die Fußballakademie Kaiserslautern zum Netzwerk des Förderzentrums.

Harald Stark hat anfangs ehrenamtlich die Geschäfte geführt und ist seit fünf Jahren hauptamtlich für die Bernd-Jung-Stiftung tätig. Er betont den ganzheitlichen Aspekt der Arbeit unter dem Dach des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Es gehe nicht mehr nur um Sport wie in den Anfängen des Förderzentrums vor zehn Jahren, sondern auch um Bildung, Gesundheit, Ernährung, Integration.

„Und wir helfen gern Vereinen, die in der Jugendarbeit ebenfalls ein ganzheitliches Konzept verfolgen“, sagt Stark und nennt als Beispiel die Jugendfeuerwehr in Bobenheim-Roxheim, die ihren Mitgliedern mehr bieten wolle als nur die Feuerwehrausbildung. Die Bernd-Jung-Stiftung kann solchen Vereinen Kooperationspartner vermitteln. „Unser Netzwerk erweitert sich ständig“, sagt Stark.

Ein Dauerbrenner sind die Präventions- und Selbstsicherheitskurse, für die Harald Stark und Bernd Jung den darauf spezialisierten Verein Sesista ins Boot geholt haben. „Da gibt es eine riesige Nachfrage“, berichtet Stark. Und zwar nicht nur von Eltern ängstlicher und unsicherer Kinder, sondern auch von Eltern, denen die Aggressivität ihres Sprösslings Sorgen bereitet. „Mit der Zeit“, sagt Bernd Jung, „haben wir bei vielen jungen Teilnehmern Defizite bemerkt, die wir in unseren Kursen gar nicht bewältigen können.“ So sei die Idee entstanden, sozialpädagogische Arbeit zu leisten. 2018 schon hatte das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises die Stiftung als Träger der Jugendhilfe anerkannt. 2019 folgte der Umzug ins Gewerbegebiet In den Fuchslöchern und die Gründung von Kidz als gemeinnützige GmbH, deren alleiniger Gesellschafter die Bernd-Jung-Stiftung ist und die inzwischen auch von der Stadt Frankenthal Jugendhilfefälle übertragen bekommt.

„Wir arbeiten nur ambulant und wollen klein und effizient bleiben“, sagt Harald Stark über das Konzept, das unter der Leitung der Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Silke Trobisch umgesetzt wird und die Einbeziehung des gesamten Systems Familie vorsieht. So leistet Kidz gemäß dem Sozialgesetzbuch VIII Integrationshilfe, sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und soziale Gruppenarbeit.

Mit ihrer neuen Sparte hat die Stiftung von Bernd Jung, der am Freitag 80 Jahre alt geworden ist, eine noch größere Bedeutung bekommen. Und Geschäftsführer Harald Stark denkt bereits über das nächste Projekt für 2020 nach: einen Aktionsplan für die Darmgesundheit von Kindern und Jugendlichen. „Wo und mit welchem Partner wir das machen, ist allerdings noch offen.“

NOCH FRAGEN?

Weitere Informationen über die Bernd-Jung-Stiftung und die Kidz-Jugendhilfe gGmbH gibt es im Internet unter www.bernd-jung-Stiftung.de oder www.kidz-jugendhilfe.de oder unter Telefon 06239 9976099.

STIFTUNGSVORSTAND

Vorsitzender Bernd Jung, Stellvertreter Eckhard Geib und Julian Geib, Beiratsmitglieder Manfred Gräf, Michael Müller, Martin Haller, Christian Baldauf, Christian Reber, Melanie Scharnow, Norman-Alexander Leu.


Quelle:Die Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung – Nr. 29, Dienstag, den 4. Februar 2020
Foto:werdelw

„Wie ein Futsal-Ball, aber er rasselt“

Vorbereitung auf EM in Italien: Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal / Dr. Markus Merk übernimmt Schirmherrschaft / Eintritt freiInformierten aus erster Hand über das Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal (von links): Harald Stark, Geschäftsführer Bernd-Jung-Stiftung, Alexander Fangmann, Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft, Dr. Markus Merk, Schirmherr der Veranstaltung, und Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“. Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN Außergewöhnlich ist das Turnier nur für den Außenstehenden. Für das Team der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft um Kapitän Alexander Fangmann dient das Vier-Nationen-Treffen mit den Teams aus Ghana, Italien und Spanien als idealer Test für die anstehende Europameisterschaft in Italien. Blindenfußball ist nicht nur außergewöhnlich, er ist auch spektakulär.

Fasziniert von diesem Handicap-Sport

Wenn am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal parallel zum traditionellen Strohhutfest der Ball rollt, ist auch Dr. Markus Merk mit dabei. Der dreifache Weltschiedsrichter, der 2008 seine Karriere beendete, möchte Teil des Ganzen sein. Der Termin habe gepasst, trotz seiner vielen Verpflichtungen. „Man hört es, aber man muss es einfach erleben“, wirbt Markus Merk um Aufmerksamkeit für das Turnier, bei dem ein rasselnder Lederball neben den Akteuren die Hauptrolle spielt. Er selbst führe ein privilegiertes Leben, führt Merk aus. „Ich möchte auch etwas zurückgeben“, zeigt sich Merk fasziniert von diesem Handicap-Sport. Gerne habe er daher die Schirmherrschaft übernommen.

Respekt zollt Markus Merk auch dem Engagement der Bernd-Jung-Stiftung (BJS) aus Bobenheim-Roxheim, die gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) als Veranstalter fungiert. „Das Thema Inklusion spielt auch in der Stiftung eine wichtige Rolle“, erläutert BJS-Geschäftsführer Harald Stark. Ursprünglich war die Austragung eines Länderspiels der Blindenfußball-Nationalmannschaft geplant. Jetzt sei aus dieser Idee ein hochkarätiges zweitägiges Turnier geworden, so Stark. Neben der Stadt Frankenthal und dem VfR als Gastgeber, konnten neben dem SWFV, die Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und die Sportregion Rhein-Neckar als Turnierpartner gewonnen werden. Durch den Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung, die Fußballakademie von FCK-Ex-Profi Axel Roos, konnte auch der Kontakt zur Sepp-Herberger-Stiftung des DFB hergestellt werden, die das Vorhaben ebenfalls großzügig unterstützt.

Integrative Kraft des Fußballs

Behindertensport und Inklusion sind ebenfalls ein Förderschwerpunkt der Sepp-Herberger-Stiftung. Nico Kempf, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung, unterstreicht, dass das Turnier etwas Besonderes sei. Es bringe den Sport zu den Menschen und ermuntere Menschen gleich welcher Behinderung, in Vereinen aktiv zu werden. Mit Infrastruktur, Bandenelementen und Toren schafft die Stiftung optimale Rahmenbedingungen für die Akteure auf dem Kunstrasen.

Vielfalt leben

„Gesellschaftliche Verantwortung hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen“, verweist Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“ auf vielfältige Aktivitäten im Bereich Blindenfußball, Werkstättenfußball oder Inklusionsturniere, um Vielfalt zu leben und Menschen mit Handicap in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Rund 3.000 Zuschauer haben auf dem Gutenbergplatz in Mainz den Auftakt zur Blindenfußball-Bundesliga erlebt, der Sport auf hohem Niveau geboten hätte.

Mit Schiri auch mal unzufrieden

Gespannt ist Alexander Fangmann, Kapitän der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft, auf das Wiedersehen mit alten Bekannten. Vor allem mit den Spaniern, die neben den Engländern zu den Favoriten der Euro 2019 zählen. Die Italiener seien schwer einzuschätzen, vor allem im Hinblick auf die Heim-EM in Rom. Und Ghana überhaupt erst zum zweiten Mal auf internationaler Ebene am Start. Daher hofft der 34-jährige am ersten Turniertag auf ein interessantes Duell gegen den afrikanischen Vertreter. Als Sport-Inklusionsmanager bringt Fangmann beim Württembergischen Landessportbund auch seine Erfahrung als Mensch mit Schwerbehinderung ein. Der Fußball-Kapitän, der sich mit seinem Verein MTV Stuttgart bereits zum sechsten Mal die deutsche Meisterschaft im Blindenfußball sichern konnte, hadert allerdings mit seinen Teamkollegen des öfteren mit den Schiedsrichterentscheidungen. „Die spielen beim Vorbereitungsturnier eine wichtige Rolle“, unterstreicht Alexander Fangmann.

„Das Pfeifen möchte ich doch lieber den Profis überlassen“, erwidert Markus Merk auf Anfrage, ob er auch die Rolle des Referees beim Turnier übernehmen will. „Sicher eine reizvolle Aufgabe“, fügt Merk mit Blick auf das Spielgerät an. „Wie ein Futsalball, aber der rasselt“, konstatieren die Fußballexperten in der Presserunde bei der Prüfung des sprungreduzierten Spielgerätes. Das erklärt auch, warum die Spieler um absolute Ruhe auf dem Platz bitten. Die Orientierung erfolgt über das Gehör. Jubel ist aber durchaus erwünscht. Und zwar nach den Toren. Und davon sollen beim Turnier viele fallen. Fachkundig wird er Zuschauer während der Spiele mittels Kopfhörer durch einen Live-Kommentar über das Geschehen auf dem Platz informiert – eine von vielen Besonderheiten, die der Blindenfußball zu bieten hat. „Am besten vorbeischauen“, empfehlen Markus Merk, Oliver Herrmann und Harald Stark einen Besuch bei diesem besonderen Fußballturnier auf dem VfR-Gelände.

Info:

EM-Vorbereitungsturnier im Blindenfußball
Ostparkstadion
Am Kanal 8
Frankenthal
Samstag, 1. Juni
Deutschland – Ghana (14 Uhr)
Spanien – Italien (16 Uhr)
Sonntag,2. Juni
Spiel um Platz 3 (10 Uhr)
Endspiel um Platz 1 (12 Uhr)
Eintritt frei


Quelle / Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms

SeSiSta neuer Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung im Bereich Gewaltprävention

Da der bisherige Kooperationspartner, der Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark“ nicht mehr zur Verfügung stand, konnte die Bernd-Jung-Stiftung mit “SeSiSta (Selbstbewusst, Sicher, Stark), die bereits auch mit „Anpfiff ins Leben“ zusammenarbeiten, einen neuen Kooperationspartner gewinnen.

SeSiSta führt Gewaltpräventionskurse für Kinder und Jugendliche altersgerecht und bundesweit in Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Jugendfreizeiten, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen durch.

                                            Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Gewaltprävention

 

Frühstücksseminar Gewaltfrei in Vereinen

Asphalt mit LsungDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 23. Oktober 2016 mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ und der VHS Bobenheim-Roxheim ein Frühstücksseminar „Gewaltfrei in Vereinen“

Ob Mobbing, sexualisierte Gewalt, Integrationsprobleme, laufende Streitereien unter den Kindern und Jugendliche. Dafür schafft dieses Seminar Abhilfe. Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter und Funktionäre.Teilnehmer erhalten einen Manualordner an die Hand. Natürlich gibt es auch Frühstück sowie Kaffee und Tee. Ein etwas anderer Lehrgang!

Der Veranstaltung  beginnt um 9.00 Uhr und endet um 11.30. Uhr und findet im Kurpfalztreff, Pfalzring 39, 67240 Bobenheim-Roxheim statt.

Kosten pro Teilnehmer 20.- Euro

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C, B und A

Wir bilden aus!Das Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 22. Oktober 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim  einen Lehrgang zur Ausbildung zum „Gewaltpräventionstrainer-/in C, B,  A“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an. 

Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Gerade in dieser Zeit der Inklusion an Schulen und Kitas, sowie Integration von ausländischen Mitbürgern und Flüchtlingen in den Vereinen, sollte jede Institution für sich eine ausgebildete Fachkraft für Gewaltprävention vorweisen können.

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a. 

In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers)  werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut.

Zu Ausbildung Trainer A (für Absolventen des B-Trainers)  Stufe 3: Kompetenztraining, Fair-Play und Zivilcourage, Kindesmisshandlung, Ausrichtung eigener Gewaltpräventionskurse und Lehrgänge, Analysen und Evaluation bei Kursen, Aktionen planen, Eltern und Konflikte, Kinder fördern, Präventionsarbeit mit behinderten Kindern, Finanzführerschein für Jugendliche-Achtung Schuldenfalle. 

Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C, B oder A” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 159,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

 

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C, B und A

Wir bilden aus!Das Förderzentrum für Jugend und Soziales  bietet am 30. April 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Lehrgang zur Ausbildung zum „Gewaltpräventionstrainer-/in C, B,  A“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an. 

Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. 

Gerade in dieser Zeit der Inklusion an Schulen und Kitas, sowie Integration von ausländischen Mitbürgern und Flüchtlingen in den Vereinen, sollte jede Institution für sich eine ausgebildete Fachkraft für Gewaltprävention vorweisen können.

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a. 

In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers)  werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut.

Zu Ausbildung Trainer A (für Absolventen des B-Trainers)  Stufe 3: Kompetenztraining, Fair-Play und Zivilcourage, Kindesmisshandlung, Ausrichtung eigener Gewaltpräventionskurse und Lehrgänge, Analysen und Evaluation bei Kursen, Aktionen planen, Eltern und Konflikte, Kinder fördern, Präventionsarbeit mit behinderten Kindern, Finanzführerschein für Jugendliche-Achtung Schuldenfalle. 

Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C, B oder A” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 159,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer-/in ab 16 Jahre

Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer-/in ab 16 JahreDas Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet am 23. April 2016 mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ und der VHS Bobenheim-Roxheim, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr  den Kurs „Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer-/in ab 16 Jahre“ an. Die Veranstaltung findet im Kurpfalztreff, Pfalzring 39, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt.

Bei diesem Kurs wird der Teilnehmer verantwortungsvoll und nachhaltig zum Lehrer für Selbstverteidigung ausgebildet. Die Ausbildung umfasst Themen aus den Bereichen: Kampfsport, Recht, Selbstbehauptung & Deeskalation, taktische Verhaltensregeln, mentale Vorbereitung und Selbstsicherheit, Verhaltensmuster, effektive  Verteidigungs-, Kontroll- und Kontertechniken, Einführung in die Nervendruckpunkttechniken in Theorie und Praxis, Stress und Reaktionstraining, Abwehrverhalten am Boden und in besonderen Situationen, Abwehr mit Alltagsgegenständen.

Die Ausbildung zum Lehrer für Selbstverteidigung und Nervendruckpunkte ist nicht zu vergleichen mit einer jeweiligen Kampfsportausbildung zum Schwarzen Gürtel, da hierzu doch jahrelange Erfahrung notwendig ist. Dennoch ist jeder Selbstverteidigungslehrer-/in danach in der Lage, Kurse und Ausbildungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbstständig an Schulen oder in Vereinen und Institutionen verantwortungsvoll zu leiten.

Mitzubringen ist lockere Trainingskleidung.

Die Kursgebühr beträgt  bei diesem Lehrgang Stufe 1 (Kinder- und Jugendbereich) 159,- Euro (inkl. Ausbildungszertifikat, Ausbildungsbrevier / Handbuch mit den jeweiligen Themen, DVD).

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133, möglich.

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C, B und A

Wir bilden aus!Das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet am 23. Januar 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Lehrgang zur Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer-/in C, B, A“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an.

 Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind.

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a.

 In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers) werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut.

 Zu Ausbildung Trainer A (für Absolventen des B-Trainers) Stufe 3: Kompetenztraining, Fair-Play und Zivilcourage, Kindesmisshandlung, Ausrichtung eigener Gewaltpräventionskurse und Lehrgänge, Analysen und Evaluation bei Kursen, Aktionen planen, Eltern und Konflikte, Kinder fördern, Präventionsarbeit mit behinderten Kindern, Finanzführerschein für Jugendliche-Achtung Schuldenfalle.

 Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C, B oder A” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 159,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C und B

WeiterbildungDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet am 31. Oktober 2015 von 10:00 bis 16:00 Uhr mit seinen Kooperationspartnern, dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“, und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Lehrgang zur Ausbildung zum „Gewaltpräventionstrainer-/in C und B“ in den Räumen der VHS, Realschule plus, Grünstadter Straße 6, 67240 Bobenheim-Roxheim, an. 

Die Lehrgänge eignen sich insbesondere für Vereinsvorstände, Trainer, Übungsleiter, Trainerhelfer, Lehrer, Erzieher sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. 

Themen zum Gewaltpräventionstrainer C sind Mobbing, Cybermobbing, mediale Gewalt und dessen Ursachen und Lösungen, Aggressionspotential bei Kindern und Jugendlichen und der Umgang damit, sexualisierte Gewalt, Evaluation und Analyse, Fremdenhass und Rechtsextremismus in Vereinen und Schulen, Gefahren für Kinder und Jugendliche, Selbstsicherheitsaufbau bei Kindern, Suchtprävention u.a. 

In der fortführenden Ausbildung zum Trainer B (für Absolventen des C-Trainers)  werden Themen wie Mediation, Streitschlichtungsmodelle wie „Farsta“ oder „No blame approach“, Konfliktbewältigungstraining und Lösungsansätze, Cool-down– und Antiaggressionstraining, Peer-to Peer-Modelle, Teambildung, Konfrontationstraining, Sozialkompetenz und Körpersprache bei Kindern eingebaut. 

Die Ausbildungen schließen mit dem Zertifikat “Gewaltpräventionstrainer C oder B” und beinhaltet Arbeitsmaterial und DVD zum autodidaktischen sowie eigenen Schulungen (insg. 20 LE). Die Kursgebühr beträgt 149,- Euro. 

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich. 

 

 

Gewaltpräventionstrainerausbildung bei der VHS mit viel Anklang

Am 21. März 2015  lud die VHS Bobenheim-Roxheim in Kooperation mit der Bernd-Jung-Stitftung zur Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C ein.

Durchgeführt wurde das Ausbildungsmodul vom Bundesverband Gewaltprävention “Selbstbewusst & Stark e.V.”, welcher in den vergangenen Jahren bundesweit schon über 3.000 Trainer in diesem Bereich geschult hatte.

16 TeilnehmerInnen aus Schulen, Kitas und Vereinen zeigten großes Interesse an der Thematik aus Mobbing, Cybermobbing, sexualisierter Gewalt, Kommunikation und Körpersprache, Fremdenfeindlichkeit sowie Selbstsicherheit für Kinder und Jugendliche, welche vom Vorstand des Bundesverbandes Kelly Sach vermittelt wurde. Selbst weiter entfernt aus Koblenz reisten die Teilnehmer an. Das Interesse und die Notwendigkeit solcher Ausbildungen wurde letztendlich auch von allen TeilnehmerInnen bekundet, welche sich auch in Zukunft den weiteren Modulen fachkundlich annehmen wollen. Ein weiterer Ausbildungslehrgang ist am 31. Oktober 2015 geplant. Nähere Informationen hierzu gibt es unter  www.vhs-rpk.de

 

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