Förderzentrum für Jugend und Soziales

Vorstand

Neue Wege gehen: Kooperation Bernd-Jung-Stiftung und Tiergehege Frankenthal e.V.

Bernd-Jung-Stiftung und Tiergehege Frankenthal e.V. planen nachhaltige Zusammenarbeit

Freuen sich auf die Zusammenarbeit, von links: Marion Merzbacher, Bernd Kühn, Hans-Georg Schwarz (Vorstand Tiergehege Frankenthal e.V.), Harald Stark Geschäftsführer Bernd-Jung-Stiftung

Ziel dieser Kooperation ist es, Kinder wieder näher zur Natur zu bringen. Dabei sollen sich die Kids durch eigenes Erforschen und Handeln in einer Gemeinschaft in der Natur ausprobieren. Dazu gehören natürlich auch eine gemeinsame Organisation und die Gestaltung eines solidarischen Arbeitstages.

Die Grundlage aller Aktivitäten ist die Freiwilligkeit. Diese erlaubt den  Kindern in der Natur ein hohes Maß an Kreativität und eine kooperative Zusammenarbeit. In einem „Dialog der Generationen“ lernt man gegenseitig voneinander. Die Erwachsenen begleiten die Kinder und geben ihre jahrelange Lebenserfahrung und ihr Wissen weiter.

Die Kinder können sich im Tiergehege an der Arbeit beteiligen und lernen gleichermaßen den Umgang mit Tieren. Im Gegensatz zu Handy & Co. verschafft ihnen dies gewissermaßen echte Erfolge und das Gefühl etwas Sinnvolles vollbracht zu haben.

 

Engagement weiter unterstützen und fördern

Kooperationspartner: Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier vereinbaren Zusammenarbeit

Von links: Steffen Heumann – Nibelungen Kurier, Harald Stark und Bernd Jung – von der gleichnamigen Stiftung. Foto: Vera Beiersdörfer

Die wichtige und vielfältige Arbeit der Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales ist über Bobenheim-Roxheim hinaus hinlänglich bekannt. Seit 2012 legt die Stiftung ihr Augenmerk dabei verstärkt auf den sozialen Bereich von Kindern und Jugendlichen. „Ein großes Leistungsspektrum, das eine hohe Akzeptanz erfährt”, so NK-Redaktionsleiter Steffen Heumann. Ein Engagement, das der Nibelungen Kurier gerne auch in Zukunft nicht nur medial unterstützen und fördern möchte. 

Weiteres Ziel sei eine nachhaltige Partnerschaft. Mit gemeinsamen Aktionen sollen soziale Projekte unterstützt werden, erklären Bernd Jung, Vorstand der Stiftung, und Geschäftsführer Harald Stark. Kurse u. a. zu Ernährung oder Gewaltprävention, die die Stiftung mit weiteren Kooperationspartnern, darunter die Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis, anbietet, erreichen durch den Nibelungen Kurier eine breite Öffentlichkeit. Das gilt auch für die Ankündigung des Benefizkonzertes mit dem Polizeiorchester Rheinland-Pfalz, das am Freitagabend in Bobenheim-Roxheim stattfand.
                                                                                                                                            
                                                                                                                                       
Quelle (Bild und Text): Nibelungenkurier Worms, 5. Mai 2017

 

 

 

Bernd-Jung-Stiftung erweitert Vorstand

Stiftung Bei der 4. außerordentlichen Stiftungsversammlung wurde der Vorstand der Bernd-Jung-Stiftung durch den Vorstandsvorsitzenden Bernd Jung erweitert.

Neu in den Stiftungsvorstand berufen wurden die örtliche Leiterin der VHS Bobenheim-Roxheim   Manuela Lemster sowie Dr. Stefan Weiler von der Landesregierung RLP (Referatsleiter Digitale Medien, IT-Netzwerke, Multimedia).

Verabschiedet aus dem Vorstand wurde der Hauptamtliche Geschäftsführer Harald Stark, da dies entsprechend mit der ADD Trier abgestimmten und geänderten Satzung erforderlich ist.

Somit setzt sich der neue Stiftungsvorstand aktuell aus neun Vorstandsmitgliedern zusammen.

Kopf hoch, Brust raus

Ortstermin: Selbstbehauptungskurs für Kinder mit Handicap

Von Birgit Karg

Wie man sich behaupten und im Notfall wehren kann, lernten zwölf Kinder zwischen sechs und 14 Jahren vergangene Woche in der Sporthalle der Gymnasien. Der Aufbau von Selbstsicherheit stand im Mittelpunkt des Kurses für Kinder mit Handicap. Angeboten wurde er vom Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“ zusammen mit der Bernd-Jung-Stiftung und dem Behindertensportverein.

In der Halle sitzen zwölf Kinder mit ihren Eltern auf Bänken im Halbkreis. Kursleiter Kelly Sach stellt sich vor. Der Gewaltpräventionspädagoge aus der Nähe von Bonn ist Vorstand des Bundesverbands Gewaltprävention und arbeitete unter anderem bei der Bundesmarine und als Kommunikationstrainer. Seit 46 Jahren betreibt er Kampfsport und gibt Kurse für Kinder und Jugendliche.„Selbstverteidigung und Selbstbehauptung allein macht uns noch nicht sicher“, meint Trainer Kelly Sach. Der Aufbau von Selbstsicherheit beginne bei der Körpersprache: „Euer Körper kann sprechen“, sagt Sach, „andere können sehen, ob ihr Angst habt.“ Den Kopf nach oben, die Brust nach vorn, Hände auf die Hüften – beim Ausprobieren von Mimik und Körpersprache erleben sich die Kinder als stark und selbstbewusst. Sie erfahren, dass man beim Begrüßen mit dem Händeschütteln einen Sicherheitsabstand hat und dass der engere Kreis von 30 bis 40 Zentimetern Intimbereich heißt und hier nur vertraute Personen Zugang haben.

Dass Kinder beim Schummeln oder Lügen gerne Nase und Mund zuhalten, wissen die meisten, ebenso dass Streiten völlig normal ist. Wichtig ist das Wie: Ein dickhäutiger Elefant oder ein schnell weglaufender Hase zu sein, sei im Konfliktfall besser als eine Meckerziege oder ein wild um sich brüllender Löwe.

Mit ihrer Oma Petra ist Naomi Genzlinger dabei. Die Neunjährige mit ADHS powert sich gerne mit Bewegung aus. Etwa in der Abwehrhaltungs-Übung: Einen Schritt zurückgehen und laut „Stopp“ rufen – das setzt Kräfte frei und schüchtert das Gegenüber ein. „Unsere Elena ist oft schüchtern und ängstlich“, weiß Reinhold Störzer zu berichten. „Es gibt keine Angst, es gibt nur kein Vertrauen“, ist Trainer Kelly Sach überzeugt. Und lässt die Kursteilnehmer eine Vertrauensübung machen, bei der man sich mit ausgebreiteten Armen nach hinten in die Hände des Trainers fallen lässt. Die neunjährige Elena überwindet sich und strahlt am Ende, als sie es geschafft hat.

„Wir wollen von Inklusion nicht nur reden, sondern etwas tun“, betont Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung. Das Förderzentrum für Jugend und Soziales ist landesweit einmalig und bietet ein breites Leistungsspektrum von Babymassage bis Schülerpraktikum. Die Stiftung arbeitet zusammen mit vielen Partnern, darunter dem Behindertensportverein. Über den ergab sich die Kooperation mit dem Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewusst & Stark e.V.“.

Obwohl er ähnliche Kurse bereits europaweit und in afrikanischen Ländern gehalten hat, ist die Arbeit in Frankenthal für Kelly Sach eine Premiere: „Der Kurs ist sehr gut gelaufen.“ Mobbing, Ausgrenzung – Kinder mit AD(H)S, Down-Syndrom, Lernschwäche und motorischen Handicaps haben damit besondere Erfahrungen gemacht, stellt Sach fest. Sie seien stärker betroffen, weil sie sich körperlich und verbal meist weniger wehren könnten. Das gelte auch für Situationen sexualisierter Gewalt.

„Die Hemmschwelle ist bei Kindern und Jugendlichen relativ niedrig“, weiß der Selbstverteidigungslehrer, „viele schlagen zu schnell zu“. Leichte Techniken aus der Selbstverteidigung, bei denen niemand verletzt wird, standen deshalb im zweiten Teil des Kurses im Mittelpunkt. Und so lernen die Kinder an dem Abend einige effektive, aber ungefährliche Fingertricks. Zum Beispiel, wie man sich mit Druck auf einen Nervenpunkt hinterm Ohrläppchen wehren kann. Sach: „Das ist besser, als direkt auf die Nase zu schlagen.“

                                                                                                                                           

Text und Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung – Nr. 254, Montag, den 2. November 2015

 

 

Gewaltpräventionstrainerausbildung bei der VHS mit viel Anklang

Am 21. März 2015  lud die VHS Bobenheim-Roxheim in Kooperation mit der Bernd-Jung-Stitftung zur Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer C ein.

Durchgeführt wurde das Ausbildungsmodul vom Bundesverband Gewaltprävention “Selbstbewusst & Stark e.V.”, welcher in den vergangenen Jahren bundesweit schon über 3.000 Trainer in diesem Bereich geschult hatte.

16 TeilnehmerInnen aus Schulen, Kitas und Vereinen zeigten großes Interesse an der Thematik aus Mobbing, Cybermobbing, sexualisierter Gewalt, Kommunikation und Körpersprache, Fremdenfeindlichkeit sowie Selbstsicherheit für Kinder und Jugendliche, welche vom Vorstand des Bundesverbandes Kelly Sach vermittelt wurde. Selbst weiter entfernt aus Koblenz reisten die Teilnehmer an. Das Interesse und die Notwendigkeit solcher Ausbildungen wurde letztendlich auch von allen TeilnehmerInnen bekundet, welche sich auch in Zukunft den weiteren Modulen fachkundlich annehmen wollen. Ein weiterer Ausbildungslehrgang ist am 31. Oktober 2015 geplant. Nähere Informationen hierzu gibt es unter  www.vhs-rpk.de

 

Stiftungsvorstand neu aufgestellt

Stiftung Zu einer außerordentlichen Versammlung kamen der Vorstand und Beirat der Bernd-Jung-Stiftung im November 2014 zusammen.

In den Stiftungsvorstand konnte Bernd Jung Christian Reber und Melanie Scharnow als Vertreter des SC Bobenheim-Roxheim berufen. Seitens des Sportclubs wird Jürgen Wanger als permanente Kontaktperson zu den Verantwortlichen der Stiftung fungieren. Als neues Kuratoriumsmitglied arbeitet Bürgermeister Michael Müller mit.

Zur Bewältigung des anfallenden Arbeitsaufwandes war es sinnvoll, die Stiftungsführung personell neu auszurichten. Dafür wurde Harald Stark als hauptamtlicher Geschäftsführer ab 1. November 2014 bestellt.

Auf Initiative  eines Sponsors gastieren am 9. Mai 2015 die Mainzer Hofsänger zu einem Benefizkonzert zu Gunsten der Bernd-Jung-Stiftung in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle Bobenheim-Roxheim. Bernd Jung freute sich besonders, dass die Gemeinde Bobenheim-Roxheim als Ausrichter gewonnen wurde.

Sieben neue Gewaltpräventionstrainer B für die Kinder- und Jugendarbeit

Am 25. Januar lud das Förderzentrum für Jugend und Soziales zur Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer B ein. Sieben Interessenten aus der Kinder- und Jugendarbeit wie Lehrer, Erzieher/-innen, Kinderpsychologin und Vereinstrainer nahmen die Chance wahr, sich als Gewaltpräventionstrainer ausbilden und zertifizieren zu lassen. Die Ausbildung wurde vom Vorstand des Bundesverbandes Gewaltprävention „Selbstbewusst und Stark e.V.“  Kelly Sach übernommen. Themen der Ausbildung waren Aggression, Konfliktlösung, Deeskalation, Mediation und Streitschlichtungsmodelle, Körpersprache und Kommunikation sowie Peer-Groups. Nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis wurden in Form von Rollenspielen die Themen durchexerziert. Neben geeignetem Arbeitsmaterial erhielten die Teilnehmer zum Abschluss ein Zertifikat. Das Förderzentrum wird in diesem Jahr weitere Kurse zur Gewaltprävention anbieten.  Weitere Bilder in der Bildergalerie.

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