Förderzentrum für Jugend und Soziales

Frankenthal

„Unser voller Respekt“

Vorbereitungsturnier der deutschen Nationalmannschaft im Blindenfußball endete im Finale mit einer Niederlage gegen Spanien
Im Endspiel war ihm leider kein Torerfolg vergönnt, Alexander Fangmann, Kapitän der deutschen Blindenfußball Nationalmannschaft. Foto: Marcus Diehl

Am Wochenende fand das Vorbereitungsturnier der Blindenfußball-Nationalmannschaft in Frankenthal statt. Gewinner wurde Spanien das Deutschland mit 1:0 bei brühender Hitze mittags um 12 Uhr besiegte. Im Spiel um den dritten Platz siegte Italien gegen MTV Stuttgart mit 2:0. Der sechsfache Deutsche Meister ist kurzfristig für Ghana eingesprungen, das Probleme mit dem Visum hatte. Am Samstag hatte Deutschland durch ein Tor von Alexander Fangmann Italien bezwungen. Spanien siegte gegen Stuttgart mit 9:0.

Alle Zuschauer die bei diesem Ereignis dabei waren, gingen sicher voller Respekt gegenüber den Akteuren nach Hause. Die sportliche Leistung ist nicht hoch genug anzurechnen. Mit einer Ball- und Orientierungssicherheit in einem 40 x 20 m Spielfeld verdient schon größte Anerkennung. Bei den Zuschauern ist das Bewusstsein für Inklusion bestimmt stärker gewachsen. Wenn die Augen geschlossen sind und mal durch den eigenen Garten spazieren geht, kann etwas nachempfinden was die Blindenfußballer leisten. Das Spielfeld ist an den Längsseiten durch eine Bande begrenzt. Auf dem Feld stehen vier blinde/sehbehinderte Feldspieler und ein sehender Torwart. Die effektive Spielzeit beträgt zwei mal 20 Minuten. Bei fünf persönlichen Fouls gibt es eine Disqualifikation. Die Orientierung folgt durch den rasselnden Spielball und hinter dem gegnerischen Tor steht ein Guide, der seinen Mitspielern Anweisungen gibt und die Torposition verdeutlicht. Alle Feldspieler tragen eine Augenbinde um kleine Sehreste zu unterbinden. Nähert sich ein Abwehrspieler einen Ballführenden, muss er sich durch Rufen des Wortes „Voy“ bemerkbar machen. Es kommt übrigens aus dem spanischen und bedeutet „Ich Komme“. Der sehende Torwart darf seinen kleinen Strafraum 5,5x2m nicht verlassen. Passiert es doch einmal, wird es mit einem Sechsmeterstrafstoß bestraft. Natürlich ist Blindenfußball Programm bei Paralympischen Spielen und die deutsche Nationalmannschaft möchte sich durch die kommende EM für Tokio 2020 qualifizieren.

Seit 2006 gibt es Blindenfußball in Deutschland. Ein Jahr später wurde die Nationalmannschaft gegründet und seit 2008 gibt es sogar eine Bundesliga. Bedanken muss man sich bei der Bernd-Jung- Stiftung und dem SWFV die diese Veranstaltung mit ihren Partnern Sepp-Herberger-Stiftung, dem Deutschen Behindertensportverband, dem Freundeskreis der Deutschen Blindenfußnall-Nationalmannschaft e.V., der Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. sowie der Sportregion Rhein-Neckar e.V. erst ermöglicht hatten.


Quelle / Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms

 

„Wie ein Futsal-Ball, aber er rasselt“

Vorbereitung auf EM in Italien: Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal / Dr. Markus Merk übernimmt Schirmherrschaft / Eintritt freiInformierten aus erster Hand über das Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal (von links): Harald Stark, Geschäftsführer Bernd-Jung-Stiftung, Alexander Fangmann, Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft, Dr. Markus Merk, Schirmherr der Veranstaltung, und Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“. Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN Außergewöhnlich ist das Turnier nur für den Außenstehenden. Für das Team der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft um Kapitän Alexander Fangmann dient das Vier-Nationen-Treffen mit den Teams aus Ghana, Italien und Spanien als idealer Test für die anstehende Europameisterschaft in Italien. Blindenfußball ist nicht nur außergewöhnlich, er ist auch spektakulär.

Fasziniert von diesem Handicap-Sport

Wenn am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal parallel zum traditionellen Strohhutfest der Ball rollt, ist auch Dr. Markus Merk mit dabei. Der dreifache Weltschiedsrichter, der 2008 seine Karriere beendete, möchte Teil des Ganzen sein. Der Termin habe gepasst, trotz seiner vielen Verpflichtungen. „Man hört es, aber man muss es einfach erleben“, wirbt Markus Merk um Aufmerksamkeit für das Turnier, bei dem ein rasselnder Lederball neben den Akteuren die Hauptrolle spielt. Er selbst führe ein privilegiertes Leben, führt Merk aus. „Ich möchte auch etwas zurückgeben“, zeigt sich Merk fasziniert von diesem Handicap-Sport. Gerne habe er daher die Schirmherrschaft übernommen.

Respekt zollt Markus Merk auch dem Engagement der Bernd-Jung-Stiftung (BJS) aus Bobenheim-Roxheim, die gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) als Veranstalter fungiert. „Das Thema Inklusion spielt auch in der Stiftung eine wichtige Rolle“, erläutert BJS-Geschäftsführer Harald Stark. Ursprünglich war die Austragung eines Länderspiels der Blindenfußball-Nationalmannschaft geplant. Jetzt sei aus dieser Idee ein hochkarätiges zweitägiges Turnier geworden, so Stark. Neben der Stadt Frankenthal und dem VfR als Gastgeber, konnten neben dem SWFV, die Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und die Sportregion Rhein-Neckar als Turnierpartner gewonnen werden. Durch den Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung, die Fußballakademie von FCK-Ex-Profi Axel Roos, konnte auch der Kontakt zur Sepp-Herberger-Stiftung des DFB hergestellt werden, die das Vorhaben ebenfalls großzügig unterstützt.

Integrative Kraft des Fußballs

Behindertensport und Inklusion sind ebenfalls ein Förderschwerpunkt der Sepp-Herberger-Stiftung. Nico Kempf, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung, unterstreicht, dass das Turnier etwas Besonderes sei. Es bringe den Sport zu den Menschen und ermuntere Menschen gleich welcher Behinderung, in Vereinen aktiv zu werden. Mit Infrastruktur, Bandenelementen und Toren schafft die Stiftung optimale Rahmenbedingungen für die Akteure auf dem Kunstrasen.

Vielfalt leben

„Gesellschaftliche Verantwortung hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen“, verweist Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“ auf vielfältige Aktivitäten im Bereich Blindenfußball, Werkstättenfußball oder Inklusionsturniere, um Vielfalt zu leben und Menschen mit Handicap in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Rund 3.000 Zuschauer haben auf dem Gutenbergplatz in Mainz den Auftakt zur Blindenfußball-Bundesliga erlebt, der Sport auf hohem Niveau geboten hätte.

Mit Schiri auch mal unzufrieden

Gespannt ist Alexander Fangmann, Kapitän der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft, auf das Wiedersehen mit alten Bekannten. Vor allem mit den Spaniern, die neben den Engländern zu den Favoriten der Euro 2019 zählen. Die Italiener seien schwer einzuschätzen, vor allem im Hinblick auf die Heim-EM in Rom. Und Ghana überhaupt erst zum zweiten Mal auf internationaler Ebene am Start. Daher hofft der 34-jährige am ersten Turniertag auf ein interessantes Duell gegen den afrikanischen Vertreter. Als Sport-Inklusionsmanager bringt Fangmann beim Württembergischen Landessportbund auch seine Erfahrung als Mensch mit Schwerbehinderung ein. Der Fußball-Kapitän, der sich mit seinem Verein MTV Stuttgart bereits zum sechsten Mal die deutsche Meisterschaft im Blindenfußball sichern konnte, hadert allerdings mit seinen Teamkollegen des öfteren mit den Schiedsrichterentscheidungen. „Die spielen beim Vorbereitungsturnier eine wichtige Rolle“, unterstreicht Alexander Fangmann.

„Das Pfeifen möchte ich doch lieber den Profis überlassen“, erwidert Markus Merk auf Anfrage, ob er auch die Rolle des Referees beim Turnier übernehmen will. „Sicher eine reizvolle Aufgabe“, fügt Merk mit Blick auf das Spielgerät an. „Wie ein Futsalball, aber der rasselt“, konstatieren die Fußballexperten in der Presserunde bei der Prüfung des sprungreduzierten Spielgerätes. Das erklärt auch, warum die Spieler um absolute Ruhe auf dem Platz bitten. Die Orientierung erfolgt über das Gehör. Jubel ist aber durchaus erwünscht. Und zwar nach den Toren. Und davon sollen beim Turnier viele fallen. Fachkundig wird er Zuschauer während der Spiele mittels Kopfhörer durch einen Live-Kommentar über das Geschehen auf dem Platz informiert – eine von vielen Besonderheiten, die der Blindenfußball zu bieten hat. „Am besten vorbeischauen“, empfehlen Markus Merk, Oliver Herrmann und Harald Stark einen Besuch bei diesem besonderen Fußballturnier auf dem VfR-Gelände.

Info:

EM-Vorbereitungsturnier im Blindenfußball
Ostparkstadion
Am Kanal 8
Frankenthal
Samstag, 1. Juni
Deutschland – Ghana (14 Uhr)
Spanien – Italien (16 Uhr)
Sonntag,2. Juni
Spiel um Platz 3 (10 Uhr)
Endspiel um Platz 1 (12 Uhr)
Eintritt frei


Quelle / Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms

Blindenfußball-Nationalmannschaft EM-Vorbereitungsturnier in Frankenthal

Die Bernd-Jung-Stiftung veranstaltet gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) ein zweitägiges Vierer-Turnier mit der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft

Bild Quelle: DFB-Stiftung Sepp Herberger

„Save the date“: Unter der Schirmherrschaft des früheren Weltschiedsrichters Dr. Markus Merk veranstalten der Südwestdeutsche Fußballverband und die Bernd-Jung-Stiftung am 1. und 2. Juni 2019 ein Turnier der Blindenfußball-Nationalmannschaft in Frankenthal. Die Veranstaltung dient der Vorbereitung auf die Blindenfußball-Europameisterschaft, die vom 14. bis 25.09. in Rom stattfindet. Als Gastgeber konnten der VfR 1900 Frankenthal e.V. und die Stadt Frankenthal gewonnen werden.

Der Eintritt ist frei.

                                           Zeitplan

Samstag, 1. Juni 2019:                      Sonntag, 2. Juni 2019:       

14.00Uhr: Deutschland – Ghana         10.00Uhr: Spiel um Platz 3

16.00Uhr: Spanien – Italien                 12.00Uhr: Finale  

Die Blindenfußball-Nationalmannschaften aus Deutschland, Ghana, Italien und Spanien werden den europäischen Vergleich auf pfälzischem Rasen bestreiten. Unterstützt wird das internationale Turnier von der DFB-Stiftung Sepp Herberger gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), dem Freundeskreis der Deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft e.V., der Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. sowie der Sportregion Rhein-Neckar e.V. Die Veranstalter und ihre Unterstützer bedanken sich insbesondere beim VfR Frankenthal 1900 e.V. für die Ausrichtung und sind froh, einen solch verlässlichen Verein als Partner für diese Großveranstaltung an ihrer Seite zu haben.

Schnuppervormittag Rettungsschwimmen

Was macht eigentlich ein Rettungsschwimmer? Wer sich für die Antwort interessiert, ist am Bobenheim-Roxheimer Silbersee genau richtig. Am 08. Juli 2018 bietet das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung in Kooperation mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Frankenthal und der VHS Bobenheim-Roxheim einen Schnuppervormittag unter dem Motto “Sicher am See” an.

Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren werden an diesem Tag von 10.00 bis 13.00 Uhr unter anderem auf die Gefahren am und im Wasser aufmerksam gemacht und in Grundzügen lernen, wie sie im Notfall sich oder einem anderen helfen können. Praktische Übungen sollen hierbei nicht zu kurz kommen.

Das Angebot ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-0 oder unter 06239-939-1309 möglich.

 

Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist großes Anliegen

Evonik Stiftung spendet 2.000 Euro an die Bernd-Jung-Stiftung / Professor Proto überreicht Kindern kleine Geschenke

Von Steffen Heumann: Susanne Peitzmann, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Evonik, besuchte am 20. Juni 2017 das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung und überreichte eine Spende der Evonik Stiftung in Höhe von 2.000 Euro. Die Bernd-Jung-Stiftung mit Sitz in Bobenheim-Roxheim ist seit 2010 aktiv und in der Region Rhein-Neckar für ihr soziales Engagement bekannt. Mit einem ganzheitlichen Ansatz fördert die Stiftung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Soziales und Integration. Auch der Evonik Stiftung sei es ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, wie Susanne Peitzmann erklärte. „Das Angebot der Bernd-Jung-Stiftung entspricht unseren Leitlinien und spiegelt sich in unseren Förderschwerpunkten wider”, so Peitzmann über gemeinsame Schnittmengen vor allem im Bereich Bildung.

Mit Professor Proto Chemie beispielhaft und kindgerecht erleben

Etwa 70 Kinder der Ballschule des Förderzentrums, der integrativen Gemeindekindertagesstätte Bobenheim-Roxheim und der protestantischen Kindertagesstätte der Versöhnungskirche Frankenthal, freuten sich zudem über Turnbeutel und Brotdosen von Professor Proto, dem Professor des Fantastischen Instituts. Professor Proto möchte Kinder spielerisch für Naturwissenschaften und insbesondere für die Chemie begeistern. Beide Kitas sind Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung. Die Ball- und Bewegungsschule wird wöchentlich von ehrenamtlichen Übungsleitern der Stiftung in den Kitas durchgeführt. Mehr Informationen unter: www.bernd-jung-stiftung.de, www.evonik-stiftung.de, www.professor-proto.de.
                                                                                                                                     
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 22. Juni 2017

 

 

 

Schnuppervormittag Rettungsschwimmen

Was macht eigentlich ein Rettungsschwimmer? Wer sich für die Antwort interessiert, ist am Bobenheim-Roxheimer Silbersee genau richtig. Am 02. Juli 2017 bietet das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung in Kooperation mit der VHS Bobenheim-Roxheim und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Frankenthal einen Schnuppervormittag unter dem Motto “Sicher am See” an.

Interessierte Elf- bis 14-Jährige werden an diesem Tag von 10.00 bis 13.00 Uhr unter anderem auf die Gefahren am und im Wasser aufmerksam gemacht und in Grundzügen lernen, wie sie im Notfall sich oder einem anderen helfen können. Praktische Übungen sollen hierbei nicht zu kurz kommen.

Das Angebot ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur über die VHS Bobenheim-Roxheim, Tel. 06239-939-1133 oder unter 06239-939-0 möglich.

 

Babymassage für Kinder im Alter von sechs Wochen bis sieben Monaten

Das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung bietet in Kooperation mit der VHS Bobenheim-Roxheim ab 24. Mai 2017 Kurse zur „Babymassage“ für Kinder im Alter ab sechs Wochen bis sieben Monaten an.

Die Kurse werden von der Hebamme Franziska Götz aus Frankenthal geleitet, die 2008 durch eine zusätzliche Weiterbildung die entsprechende Qualifikation erwarb, um das Kursangebot kompetent zu leiten.

Die Bedeutung der Berührung für die Entwicklung des Kindes ist inzwischen unumstritten. Studien weltweit haben das bewiesen. Spezielle Massagetechniken tragen nachweislich zur Entspannung und zum Wohlbefinden der Babys bei. Der gesunde Schlaf nach einer auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmten Massage ist durch nichts zu ersetzen.

In den Kursen wird in einer kleinen Gruppe das Baby selbst massiert. Dabei wird die indisch-schwedische Babymassage erlernt, die vitalisierende und entspannende Elemente enthält. Die Kolikmassage hilft bei den typischen Bauch-Wehwehchen der ersten Lebenswochen. Durch die Anwendung verschiedener Öle kann das Wohlbefinden des Babys noch zusätzlich unterstützt werden.

Der Kurs findet immer mittwochs von 10.00 bis 11.00 Uhr, Am Binnendamm 20, auf dem Gelände des SC Bobenheim-Roxheim, statt. Bei entsprechender Nachfrage wird ein zweiter Kurs in der Zeit von 11.15 bis 12.15 Uhr angeboten

Die Teilnahmegebühr pro Kurs mit 5 Unterrichtseinheiten à 1 Stunde beträgt 65 € inkl. 20 € für Babymassageöl und kursunterstützende Unterlagen.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur unter Telefon 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Babymassage.

 

Babymassage für Kinder im Alter von sechs Wochen bis sieben Monaten

BabymassageDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet in Kooperation mit der VHS Bobenheim-Roxheim ab 18. Januar 2017 Kurse zur „Babymassage“ für Kinder im Alter ab sechs Wochen bis sieben Monaten an. Die Kurse werden von der Hebamme Franziska Götz aus Frankenthal geleitet, die 2008 durch eine zusätzliche Weiterbildung die entsprechende Qualifikation erwarb, um das Kursangebot kompetent zu leiten.

Die Bedeutung der Berührung für die Entwicklung des Kindes ist inzwischen unumstritten. Studien weltweit haben das bewiesen. Spezielle Massagetechniken tragen nachweislich zur Entspannung und zum Wohlbefinden der Babys bei. Der gesunde Schlaf nach einer auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmten Massage ist durch nichts zu ersetzen.

In den Kursen wird in einer kleinen Gruppe das Baby selbst massiert. Dabei wird die indisch-schwedische Babymassage erlernt, die vitalisierende und entspannende Elemente enthält.

Die Kolikmassage hilft bei den typischen Bauch-Wehwehchen der ersten Lebenswochen. Durch die Anwendung verschiedener Öle kann das Wohlbefinden des Babys noch zusätzlich unterstützt werden.

Der Kurs findet immer mittwochs von 10.00 bis 11.00 Uhr im Förderzentrum, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt. Bei entsprechender Nachfrage wird ein zweiter Kurs in der Zeit von 11.15 bis 12.15 Uhr angeboten

Die Teilnahmegebühr pro Kurs mit 5 Unterrichtseinheiten à 1 Stunde beträgt 65 € inkl. 20 € für Babymassageöl und kursunterstützende Unterlagen.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur unter Telefon 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Babymassage.

 

Babymassage für Kinder im Alter von sechs Wochen bis sieben Monaten

Kurs BabymassageDas Förderzentrum für Jugend und Soziales bietet in Kooperation mit der VHS Bobenheim-Roxheim ab 7. September 2016 Kurse zur „Babymassage“ für Kinder im Alter ab sechs Wochen bis sieben Monaten an. Die Kurse werden von der Hebamme Franziska Götz aus Frankenthal geleitet, die 2008 durch eine zusätzliche Weiterbildung die entsprechende Qualifikation erwarb, um das Kursangebot kompetent zu leiten.

Die Bedeutung der Berührung für die Entwicklung des Kindes ist inzwischen unumstritten. Studien weltweit haben das bewiesen. Spezielle Massagetechniken tragen nachweislich zur Entspannung und zum Wohlbefinden der Babys bei. Der gesunde Schlaf nach einer auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmten Massage ist durch nichts zu ersetzen.

In den Kursen wird in einer kleinen Gruppe das Baby selbst massiert. Dabei wird die indisch-schwedische Babymassage erlernt, die vitalisierende und entspannende Elemente enthält. Die Kolikmassage hilft bei den typischen Bauch-Wehwehchen der ersten Lebenswochen. Durch die Anwendung verschiedener Öle kann das Wohlbefinden des Babys noch zusätzlich unterstützt werden.

Der Kurs findet immer mittwochs von 10.00 bis 11.00 Uhr im Förderzentrum, Am Binnendamm 20, 67240 Bobenheim-Roxheim, statt. Aufgrund der großen Nachfrage und da dieser Kurs fast ausgebucht ist, wird ein zweiter Kurs in der Zeit von 11.15 bis 12.15 Uhr angeboten bei dem noch Plätze frei sind.

Die Teilnahmegebühr pro Kurs mit 5 Unterrichtseinheiten à 1 Stunde beträgt 60 € inkl. 20 € für Babymassageöl und kursunterstützende Unterlagen.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur unter Telefon 06239-939-0 oder 06239-939-1133 möglich.

Weitere Infos unter Leistungsspektrum / Babymassage.

 

 

„Wann bekomme ich einen Pass?“

Bobenheim-Roxheim: Staatsministerin Maria Böhmer im Austausch mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Von Waltraud Werdelis

Das ehrenamtliche Engagement für die Integration von Flüchtlingen in Bobenheim-Roxheim ist vielfältig. Was manche vielleicht nicht wissen: Neben den Asylbewerbern im Wohnheim im Pfalzring gibt es auch Minderjährige, die allein aus ihrer Heimat geflüchtet sind und für die nicht die Gemeinde, sondern das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises zuständig ist. Diese Jugendlichen standen am Freitag im Mittelpunkt des Ortstermins von Staatsministerin Maria Böhmer (CDU).

Das Zentrum für Arbeit und Bildung (ZAB) betreut mehrere Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Frankenthal und Umgebung. Was dort geschieht, ist einfach erklärt: alles, was normalerweise in Familien passiert. Zur Schule oder ins Praktikum gehen, einkaufen, gemeinsam kochen und essen, reden, Ausflüge machen, fernsehen. Das scheint alles ziemlich gut zu funktionieren. Die 17 Jugendlichen, die in den Räumen der Bernd-Jung-Stiftung am Binnendamm in großer Runde mit ihren Helfern und ein paar Politikern sitzen, wirken zumindest sehr motiviert und ausgeglichen.Ob sie in der Heimat rechnen gelernt haben, will die Bundestagsabgeordnete und Mathematiklehrerin Böhmer wissen. Denn selbst wenn die jungen Männer schon ganz gut Deutsch können: Ohne Mathe werden sie ihre Berufswünsche wie Elektriker oder Automechaniker nicht erfüllen können. Altbürgermeister Manfred Gräf (CDU), dessen Stiftung für alltagstaugliche Zusatzstunden im Fach Deutsch sorgt, nickt. Bei allem Lob für den Lernwillen der Migranten muss er doch erschrocken sagen, dass Rechnen in den Schulen der Herkunftsländer offenbar keine große Rolle gespielt hat. Deshalb verknüpfen er, die junge Karolin Lemster und der pensionierte Berufsschullehrer Hans-Joachim Fetz jede Woche ihre Deutschstunden mit Rechenübungen, vorzugsweise zum Thema Einkaufen.

Die freundlichen Jungs aus Afghanistan, Syrien und Somalia kommen freiwillig zu ihnen, bevor sie jeden Dienstag auf dem Gelände des Sportclubs Fußball spielen. Diesen Part der Integrationshilfe übernimmt die Bernd-Jung-Stiftung, indem sie für kompetente Trainer sorgt. Denn in den laufenden Betrieb eines Fußballvereins können die Jugendlichen ohne genügend Ballgeschicklichkeit nicht einfach so einsteigen. Vierter im Bunde ist neben dem ZAB die Volkshochschule, die demnächst auch Workshops für die jungen Leute anbieten will, zum Beispiel zum Thema Handyvertrag.

Maria Böhmer ist am Freitag auf ihrer Tour durch den Wahlkreis auch deshalb nach Bobenheim-Roxheim gekommen, weil sie von den minderjährigen Flüchtlingen hören will, was die Politik bei der Integration noch verbessern kann. Die 17 Jungs wissen nicht so recht, was sie antworten sollen. Etliche strecken auf die Frage, ob sie deutsche Freunde haben, den Finger. Streit zwischen den muslimisch durchaus unterschiedlich geprägten Jugendlichen scheint es auch nicht zu geben, wie Manfred Gräf bestätigt. Als Böhmer nach „dem Interview“ fragt, dem entscheidenden Termin für das Verfahren zur Anerkennung des Flüchtlingsstatus, wirken die meisten bedrückt. Ein syrischer Junge, der in der Mitte der zehnten Klassenstufe in die Realschule plus eingestiegen ist, nimmt den Faden auf und fragt die Staatsministerin, was ihm seine Betreuer vom ZAB nicht sagen können: „Ich habe seit acht Monaten nur eine Duldung, wann bekomme ich einen Pass?“ Leider weiß Böhmer darauf auch keine Antwort, sondern nur, „dass die Anerkennungsverfahren einfach zu lange dauern, weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu wenig Personal hat“. Böhmer entschuldigt sich dafür.

Im Versammlungsraum am Binnendamm ist es mittlerweile sehr stickig geworden. Zeit zum Fußballspielen an der frischen Luft.
                                                                                                                                            

Text und Quelle: Die Rheinpfalz – Frankenthaler Zeitung – Nr. 195, Montag, den 22. August 2016

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