Förderzentrum für Jugend und Soziales

Nibelungen Kurier

„In Philosophie und Denken den Weg weiter gehen“

BOBENHEIM-ROXHEIM: Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, zieht Bilanz / Rückblick und Ausblick im Gespräch mit dem NK

„Wer rastet, der rostet!“ Harald Stark, Geschäftsführer BJS und KiDZ Jugendhilfe aus Bobenheim-Roxheim im Gespräch mit dem NK.                          Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN:
Am morgigen Sonntag blickt Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung (BJS) und KiDZ-Jugendhilfe, auf sechs Lebensjahrzehnte zurück. Allerdings richtet der Jubilar den Blick auch in die Zukunft des Stiftungswerkes. Ein Anlass, um beim Kooperationspartner des NK in Bobenheim-Roxheim anzufragen, wohin die Reise geht und ob sich ein Lebenstraum bereits erfüllen ließ. Eigener Nachwuchs war nie geplant, trotzdem entwickelte sich der Bereich Kinder und Jugend im Leben von Harald Stark zur Kernkompetenz. Der gebürtige Wormser und talentierte Fußballer, der unter anderem beim VfR Wormatia die Zeit mit Fußball-Legenden im Trikot des Traditionsvereins erleben durfte, wechselte bereits zur aktiven Zeit auf die Trainerseite. Als Fußballtrainer hatte er viel mit Kids zu tun. „Da kam viel zurück“, erklärt Stark, für den das positive Feedback aus dem Fußball-Nachwuchsbereich immer Ansporn und Motivation war.

Hoffnungen auf eine eigene Karriere im Fußball musste Harald Stark aufgrund gesundheitlicher Probleme früh „abschenken“. Dem Trainerdasein huldigte Stark parallel zu seinem beruflichen Wirken in Handwerk und Vertrieb, bis sich sein Fokus auf eine neue Herausforderung richtete. „Zentrales Ereignis war die Begegnung mit Bernd Jung“, so Stark. Der Stiftungsgründer aus Bobenheim-Roxheim avancierte zum Mentor und Ratgeber. „Seine Lebenserfahrung war ein riesiger Gewinn, für mich und die Entwicklung der Stiftung“, erläutert Harald Stark, der sich seit 2008 ehrenamtlich für die Stiftung engagierte. 2009 kam das Förderzentrum für Jugend & Soziales unter dem Dach der Stiftung hinzu. 2014 folgte der nächste logische Schritt: die Hauptamtlichkeit als Geschäftsführer der BJS. „Von der Berufung zum Beruf“, ergänzt Harald Stark.

Stillstand ist Rückschritt

Das Credo von Bernd Jung und Harald Stark galt von Anfang an der Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit. Stillstand propagieren beide bis heute als Rückstand. Netzwerken über das über normale Pensum der Arbeitswoche hinaus wurde zum Programm. Akribisches Wirken, Beharrlichkeit, aber auch die nötige Gelassenheit ebneten den Weg der BJS, um als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt zu werden. Um diese Tätigkeit auf eine breite Basis zu stellen, gründete die Bernd-Jung-Stiftung 2018 als alleinige Gesellschafterin die KiDZ-Jugendhilfe – eine gemeinnützige GmbH. Hier übernahm Harald Stark ebenfalls die Geschäftsführung. Bis Ende 2019 wurden neun Arbeitsplätze geschaffen, 2020 folgten weitere sieben Mitarbeiter, die das Team der KiDZ-Jugendhilfe in den Bereichen SGB VIII und SGB IX unter anderem als Integrationskräfte und Eingliederungshilfen unterstützen.

„Natürlich arbeiten wir bereits an der Realisierung weiterer Ideen“, so Harald Stark. Auch mit 60 Jahren kennt der Tausendsassa in Sachen Stiftungsarbeit keine Langeweile. „Nur Corona bremst uns ein bisschen aus“, bedauert Stark, der sich inzwischen privat in Frankenthal heimisch fühlt. Er hofft, dass die Kursangebote an der Volkshochschule ebenso wie die Ballbewegungsschule bald wieder regelmäßig stattfinden können. „Aber die BJS kann auch Krisenmanagement“, versichert Harald Stark, der noch viele Jahre am Ball bleiben möchte. Mit Unterstützung von Förderern und Sponsoren, der konstruktiven Zusammenarbeit mit Kommunen sowie Netzwerkpartnern wie der Fußballschule von Axel Roos sei noch vieles möglich. Gerne erinnert sich Stark an die erfolgreiche Typisierungsaktion für die Stefan-Morsch-Stiftung am Globus-Markt in Bobenheim-Roxheim, die Organisation von Benefizkonzerten mit den Mainzer Hofsängern oder dem Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz. Die Ausrichtung eines Blindenfußallturnieres der Fußball-Nationalmannschaften unter der Schirmherrschaft von Dr. Markus Merk zählt der Geschäftsführer ebenfalls zu den Meilensteinen der Stiftungsarbeit.

Volle Aufmerksamkeit gilt vor allem der KiDZ-Jugendhilfe. Der Bedarf an flexiblen Konzepten für pädagogische Hilfestellungen sei hoch. Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien stehe weiterhin im Mittelpunkt der von Nachhaltigkeit geprägten Tätigkeit. Ein Wunsch zum morgigen Ehrentag? „Meinen Traumberuf habe ich ja gefunden, jetzt möchte ich in Philosophie und Denken den Weg der Stiftung und von KiDZ noch viele Jahre weiter gehen“, betont Harald Stark.

Weitere Infos unter bernd-jung-stiftung.de und kidz-jugendhilfe.de


Text und Bild: Nibelungen Kurier Worms, Ausgabe 28.11.2020

„SeSiSta“

Gewaltpräventionskurs für Vorschulkinder / Kinder des Familiennetzwerk Worms-Neuhausen lernten „selbstbewusst, sicher und stark” (SeSiSta) im täglichen Leben aufzutreten

Beim Kurs lernten die Kinder unter anderem, vorsichtig zu sein und nicht auf Lockangebote Fremder zu reagieren.

Wenn Kinder in die Schule kommen, gewinnen sie schnell an Selbständigkeit hinzu. Der Schulweg muss häufig allein zurückgelegt werden und die Pausensituation auf dem Schulhof ist eine ganz andere als das behütete Spielen in der Kita. Es ist wichtig, mögliche Konflikt- und Gefahrensituationen rechtzeitig erkennen und richtig einschätzen zu können und zu wissen, wie man deeskalierend handeln kann. SeSiSta hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder jeden Alters in speziell auf sie zugeschnittenen Kursen selbstbewusst, sicher und stark zu machen.

Drei Tage Intensivkurs

Die Kooperation mit der Bernd-Jung-Stiftung in Bobenheim-Roxheim ermöglichte es dem Familiennetzwerk Worms-Neuhausen einen SeSiSta-Kurs für die Vorschulkinder anzubieten. Der Geschäftsführer der Stiftung, Harald Stark, bemühte sich um eine Reduzierung der Kursgebühr und so konnte das Netzwerk den Kurs über das Landesprogramm Kita!Plus finanzieren. Die Vorschulkinder der Kitas Liebenauer Feld, Pusteblume und Kindertreff 93 lernten im Intensivkurs an drei Tagen wichtige Dinge, zum Beispiel was eine „Pappnase“ ist und wie man sie erkennt. Die Antworten der Kinder auf die Frage, woran man eine Pappnase erkennt, sind ganz typisch: „An der schwarzen Kleidung“, „An einer Maske im Gesicht“, „Er hat eine Waffe dabei“. Kursleiter Frank Zindler machte deutlich, dass jeder eine Pappnase sein kann, egal ob Kind oder Erwachsener und dass Pappnasen ganz normal aussehen. Deshalb lernten die Kinder auch gleich die erste Grundregel: „Spricht mich jemand an, geh‘ ich einfach weiter dann“.

Erlernte erfolgreich umgesetzt

Anhand von Rollenspielen wurde die Anwendung der Regel eingeübt und die Kinder gewannen Vertrauen in ihre Fähigkeit, in kritischen Situationen richtig zu handeln.
Im Verlauf des Kurses wurden zwei weitere Grundregeln erlernt und immer wieder praktisch eingeübt. Die Kinder erfuhren, was ein Kinderschutzraum ist und wie man dort Hilfe sucht. Ein wichtiger Tipp von Frank Zindler: „Lernt die Telefonnummer eurer Mami auswendig, denn euren Kopf habt ihr immer dabei!“
Hier kommen die Eltern als wichtige Trainingspartner ihres Kindes ins Spiel. Da das erlernte Verhalten immer wieder geübt werden muss, fand bereits im April ein vorbereitender Elternabend statt, bei dem sich zahlreiche Eltern über die Kursinhalte informierten. Schließlich erfolgte zum Abschluss des Kurses noch einmal eine wichtige praktische Übung. Die Kinder passierten das Auto des Kursleiters, wurden von ihm – dem Fremden – angesprochen und er bot ihnen Süßigkeiten an. Aber alle Kinder gingen selbstbewusst, sicher und stark an ihm vorbei. Genau dies war auch beabsichtigt und das Erlernte wurde von allen Kindern erfolgreich umgesetzt.


Quelle – Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms, 9.Juli 2019

 

„Unser voller Respekt“

Vorbereitungsturnier der deutschen Nationalmannschaft im Blindenfußball endete im Finale mit einer Niederlage gegen Spanien
Im Endspiel war ihm leider kein Torerfolg vergönnt, Alexander Fangmann, Kapitän der deutschen Blindenfußball Nationalmannschaft. Foto: Marcus Diehl

Am Wochenende fand das Vorbereitungsturnier der Blindenfußball-Nationalmannschaft in Frankenthal statt. Gewinner wurde Spanien das Deutschland mit 1:0 bei brühender Hitze mittags um 12 Uhr besiegte. Im Spiel um den dritten Platz siegte Italien gegen MTV Stuttgart mit 2:0. Der sechsfache Deutsche Meister ist kurzfristig für Ghana eingesprungen, das Probleme mit dem Visum hatte. Am Samstag hatte Deutschland durch ein Tor von Alexander Fangmann Italien bezwungen. Spanien siegte gegen Stuttgart mit 9:0.

Alle Zuschauer die bei diesem Ereignis dabei waren, gingen sicher voller Respekt gegenüber den Akteuren nach Hause. Die sportliche Leistung ist nicht hoch genug anzurechnen. Mit einer Ball- und Orientierungssicherheit in einem 40 x 20 m Spielfeld verdient schon größte Anerkennung. Bei den Zuschauern ist das Bewusstsein für Inklusion bestimmt stärker gewachsen. Wenn die Augen geschlossen sind und mal durch den eigenen Garten spazieren geht, kann etwas nachempfinden was die Blindenfußballer leisten. Das Spielfeld ist an den Längsseiten durch eine Bande begrenzt. Auf dem Feld stehen vier blinde/sehbehinderte Feldspieler und ein sehender Torwart. Die effektive Spielzeit beträgt zwei mal 20 Minuten. Bei fünf persönlichen Fouls gibt es eine Disqualifikation. Die Orientierung folgt durch den rasselnden Spielball und hinter dem gegnerischen Tor steht ein Guide, der seinen Mitspielern Anweisungen gibt und die Torposition verdeutlicht. Alle Feldspieler tragen eine Augenbinde um kleine Sehreste zu unterbinden. Nähert sich ein Abwehrspieler einen Ballführenden, muss er sich durch Rufen des Wortes „Voy“ bemerkbar machen. Es kommt übrigens aus dem spanischen und bedeutet „Ich Komme“. Der sehende Torwart darf seinen kleinen Strafraum 5,5x2m nicht verlassen. Passiert es doch einmal, wird es mit einem Sechsmeterstrafstoß bestraft. Natürlich ist Blindenfußball Programm bei Paralympischen Spielen und die deutsche Nationalmannschaft möchte sich durch die kommende EM für Tokio 2020 qualifizieren.

Seit 2006 gibt es Blindenfußball in Deutschland. Ein Jahr später wurde die Nationalmannschaft gegründet und seit 2008 gibt es sogar eine Bundesliga. Bedanken muss man sich bei der Bernd-Jung- Stiftung und dem SWFV die diese Veranstaltung mit ihren Partnern Sepp-Herberger-Stiftung, dem Deutschen Behindertensportverband, dem Freundeskreis der Deutschen Blindenfußnall-Nationalmannschaft e.V., der Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. sowie der Sportregion Rhein-Neckar e.V. erst ermöglicht hatten.


Quelle / Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms

 

„Wie ein Futsal-Ball, aber er rasselt“

Vorbereitung auf EM in Italien: Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal / Dr. Markus Merk übernimmt Schirmherrschaft / Eintritt freiInformierten aus erster Hand über das Blindenfußballturnier am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal (von links): Harald Stark, Geschäftsführer Bernd-Jung-Stiftung, Alexander Fangmann, Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft, Dr. Markus Merk, Schirmherr der Veranstaltung, und Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“. Foto: Steffen Heumann

VON STEFFEN HEUMANN Außergewöhnlich ist das Turnier nur für den Außenstehenden. Für das Team der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft um Kapitän Alexander Fangmann dient das Vier-Nationen-Treffen mit den Teams aus Ghana, Italien und Spanien als idealer Test für die anstehende Europameisterschaft in Italien. Blindenfußball ist nicht nur außergewöhnlich, er ist auch spektakulär.

Fasziniert von diesem Handicap-Sport

Wenn am 1. und 2. Juni im Ostparkstadion in Frankenthal parallel zum traditionellen Strohhutfest der Ball rollt, ist auch Dr. Markus Merk mit dabei. Der dreifache Weltschiedsrichter, der 2008 seine Karriere beendete, möchte Teil des Ganzen sein. Der Termin habe gepasst, trotz seiner vielen Verpflichtungen. „Man hört es, aber man muss es einfach erleben“, wirbt Markus Merk um Aufmerksamkeit für das Turnier, bei dem ein rasselnder Lederball neben den Akteuren die Hauptrolle spielt. Er selbst führe ein privilegiertes Leben, führt Merk aus. „Ich möchte auch etwas zurückgeben“, zeigt sich Merk fasziniert von diesem Handicap-Sport. Gerne habe er daher die Schirmherrschaft übernommen.

Respekt zollt Markus Merk auch dem Engagement der Bernd-Jung-Stiftung (BJS) aus Bobenheim-Roxheim, die gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) als Veranstalter fungiert. „Das Thema Inklusion spielt auch in der Stiftung eine wichtige Rolle“, erläutert BJS-Geschäftsführer Harald Stark. Ursprünglich war die Austragung eines Länderspiels der Blindenfußball-Nationalmannschaft geplant. Jetzt sei aus dieser Idee ein hochkarätiges zweitägiges Turnier geworden, so Stark. Neben der Stadt Frankenthal und dem VfR als Gastgeber, konnten neben dem SWFV, die Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und die Sportregion Rhein-Neckar als Turnierpartner gewonnen werden. Durch den Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung, die Fußballakademie von FCK-Ex-Profi Axel Roos, konnte auch der Kontakt zur Sepp-Herberger-Stiftung des DFB hergestellt werden, die das Vorhaben ebenfalls großzügig unterstützt.

Integrative Kraft des Fußballs

Behindertensport und Inklusion sind ebenfalls ein Förderschwerpunkt der Sepp-Herberger-Stiftung. Nico Kempf, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung, unterstreicht, dass das Turnier etwas Besonderes sei. Es bringe den Sport zu den Menschen und ermuntere Menschen gleich welcher Behinderung, in Vereinen aktiv zu werden. Mit Infrastruktur, Bandenelementen und Toren schafft die Stiftung optimale Rahmenbedingungen für die Akteure auf dem Kunstrasen.

Vielfalt leben

„Gesellschaftliche Verantwortung hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen“, verweist Oliver Herrmann, Geschäftsführer im Fußball-Regional-Verband „Südwest“ auf vielfältige Aktivitäten im Bereich Blindenfußball, Werkstättenfußball oder Inklusionsturniere, um Vielfalt zu leben und Menschen mit Handicap in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Rund 3.000 Zuschauer haben auf dem Gutenbergplatz in Mainz den Auftakt zur Blindenfußball-Bundesliga erlebt, der Sport auf hohem Niveau geboten hätte.

Mit Schiri auch mal unzufrieden

Gespannt ist Alexander Fangmann, Kapitän der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft, auf das Wiedersehen mit alten Bekannten. Vor allem mit den Spaniern, die neben den Engländern zu den Favoriten der Euro 2019 zählen. Die Italiener seien schwer einzuschätzen, vor allem im Hinblick auf die Heim-EM in Rom. Und Ghana überhaupt erst zum zweiten Mal auf internationaler Ebene am Start. Daher hofft der 34-jährige am ersten Turniertag auf ein interessantes Duell gegen den afrikanischen Vertreter. Als Sport-Inklusionsmanager bringt Fangmann beim Württembergischen Landessportbund auch seine Erfahrung als Mensch mit Schwerbehinderung ein. Der Fußball-Kapitän, der sich mit seinem Verein MTV Stuttgart bereits zum sechsten Mal die deutsche Meisterschaft im Blindenfußball sichern konnte, hadert allerdings mit seinen Teamkollegen des öfteren mit den Schiedsrichterentscheidungen. „Die spielen beim Vorbereitungsturnier eine wichtige Rolle“, unterstreicht Alexander Fangmann.

„Das Pfeifen möchte ich doch lieber den Profis überlassen“, erwidert Markus Merk auf Anfrage, ob er auch die Rolle des Referees beim Turnier übernehmen will. „Sicher eine reizvolle Aufgabe“, fügt Merk mit Blick auf das Spielgerät an. „Wie ein Futsalball, aber der rasselt“, konstatieren die Fußballexperten in der Presserunde bei der Prüfung des sprungreduzierten Spielgerätes. Das erklärt auch, warum die Spieler um absolute Ruhe auf dem Platz bitten. Die Orientierung erfolgt über das Gehör. Jubel ist aber durchaus erwünscht. Und zwar nach den Toren. Und davon sollen beim Turnier viele fallen. Fachkundig wird er Zuschauer während der Spiele mittels Kopfhörer durch einen Live-Kommentar über das Geschehen auf dem Platz informiert – eine von vielen Besonderheiten, die der Blindenfußball zu bieten hat. „Am besten vorbeischauen“, empfehlen Markus Merk, Oliver Herrmann und Harald Stark einen Besuch bei diesem besonderen Fußballturnier auf dem VfR-Gelände.

Info:

EM-Vorbereitungsturnier im Blindenfußball
Ostparkstadion
Am Kanal 8
Frankenthal
Samstag, 1. Juni
Deutschland – Ghana (14 Uhr)
Spanien – Italien (16 Uhr)
Sonntag,2. Juni
Spiel um Platz 3 (10 Uhr)
Endspiel um Platz 1 (12 Uhr)
Eintritt frei


Quelle / Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms

Dem Nachwuchs Perspektiven bieten

Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim und Bernd-Jung-Stiftung schließen Kooperation / Die Jugend für die Zukunft stark machen

Die Zusammenarbeit trägt erste Früchte! Die Kooperation zwischen der Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim sowie der Bernd-Jung-Stiftung und der Gemeinde läuft. Von links: Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, Kai Neiheiser, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr, und Michael Müller, Bürgermeister der Gemeinde Bobenheim-Roxheim.

Von Steffen Heumann | Einen Grundstein für den Nachwuchs hat die Freiwillige Feuerwehr in Bobenheim-Roxheim mit der Gründung der Jugendabteilung bereits gelegt. Mit der neuen Kooperation zwischen Jugendfeuerwehr, Gemeinde und der Bernd-Jung-Stiftung gehen die Beteiligten den nächsten Schritt: junge Menschen unterstützen und ein Stück weit auf das Leben vorbereiten!

„Ein gelungenes Beispiel für ein Privat-Public-Partnership-Modell”, freut sich Bürgermeister Michael Müller, dass nach intensiven Vorgesprächen bereits erste Ergebnisse vorliegen. Ein weiterer Mosaikstein in der Zusammenarbeit von privater Stiftung, der Freiwilligen Jugendfeuerwehr und der Gemeinde, um für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen.

Müller erläutert, dass die Sollstärke der Feuerwehr derzeit unterschritten sei. Statt 60 könne man nur auf 42 einsatzfähige Floriansjünger verweisen. Mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr trete die Gemeinde dieser Entwicklung entgegen.

Wehrleiter Kai Neiheiser betont, dass die Jugendfeuerwehr mehr bieten möchte, als nur eine Uniform und die gewohnten Aktivitäten.

Die Jugendfeuerwehr habe seit ihrer Gründung enormen Zuspruch erfahren. 19 Kinder und Jugendliche seien inzwischen dabei, zwei hätten bereits den Weg in das Team der Freiwilligen Feuerwehr gefunden. „Eine gute Basis, aber auch Neuland für die Ausbilder”, weiß Neiheiser um die Grenzen des Organisatorischen.

Dass die Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales als Kooperationspartner das Angebot erweitert, bietet für den Nachwuchs neue Perspektiven. Zu den Bausteinen interner Veranstaltungen zählen unter anderem die Bereiche Gewaltprävention, Schülerpraktikum, Ernährung oder Gesundheit. Im Bereich der Nachhilfe macht sich der Kooperationspartner ebenfalls stark. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr kann bereits vergünstigt in einem Lernstudio an der Verbesserung seiner Noten arbeiten.

Die neue Kooperation fand bei einem Infoabend auch auf Elternseite ein positives Echo. Insgesamt sei ein guter Anfang gemacht, wie Wehrleiter Kai Neiheiser anfügte. Mit der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung habe die Feuerwehr einen großen Mitgliederzuwachs erfahren.

Durch die Zusammenarbeit mit der Bernd-Jung-Stiftung werde nicht nur das Angebot für die Feuerwehrjugend erweitert. Auch interessierten Eltern biete sich die Möglichkeit zum Besuch interessanter Veranstaltungen. Bereits „am Start“ ist die Praktikumsbörse der Bernd-Jung-Stiftung, die in den Ferien attraktive Praktikumsplätze in verschiedenen Berufsbereichen anbieten kann.
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Quelle: Bild und Text, Nibelungen Kurier Worms, 06.02.2018  

   

 

„Schimpfend ist niemand gegangen“

Wormser Jugendlicher mit Lernschwäche möchte gefordert werden / Praktikum bei der IKK Südwest erfolgreich beendet

VON FLORIAN HELFERT Freundlich, warm und aufrichtig hat der Wormser Jugendliche Justin Stroh als Praktikant der IKK Südwest am Standort des Ludwigsplatzes Kundinnen und Kunden begrüßt. Dabei konnte er drei Monate lang Einblicke in den Berufsalltag eines Büros sammeln. Das Besondere: Justin Stroh ist von einer Lernschwäche betroffen und kämpft dennoch langfristig um eine Stelle in einem Büro: „Im Vergleich zu einer Werkstatt für behinderte Menschen möchte ich stärker gefordert werden“, strebt Justin Stroh nach seiner aktuell noch 24 Monate umfassenden Qualifizierung auf den ersten Arbeitsmarkt. „Das Praktikum hat mir sehr viel Freude bereitet“, blickt Justin Stroh an einem seiner letzten Tage in den Wormser Räumen der IKK Südwest gerne zurück. Insbesondere der Empfang der Kundinnen und Kunden habe ihm gefallen, wobei die Kunden ihm zufolge fast immer sehr nett gewesen sind. „Schimpfend ist niemand gegangen“, geriet er auf Nachfrage leicht ins Schmunzeln.

Herausforderungen meistern

Ein bisschen schwieriger gestaltete sich hingegen gerade zu Beginn des Praktikums die Ablage von Schriftstücken. „Mit vereinten Kräften ging es dann aber immer besser“, lobte Justin Stroh speziell Damon Wakelin als ihn unterstützenden Jahrespraktikanten und selbstverständlich auch das ganze Wormser Team der IKK Südwest. „Hier bin ich herzlich aufgenommen und betreut worden“, so Stroh. Als kleines Beispiel aus dem Büroalltag nannte er dann, dass wenn zum Beispiel niemand gekommen sei und er keine Büroarbeiten zu erledigen gehabt habe, er seinen Tagesbericht nach Rücksprache mit seiner Betreuerin Barbara Müller habe schreiben dürfen.

Für die Chance, seinem Ziel mit Hilfe der IKK Südwest in Form des nun beendeten Praktikums in einem Büro, dankte er stellvertretend Silke Staaden als Leiterin des IKK-Kundenservice der Regionaldirektion Ost. Einem Dank, welchem sich sowohl Sabine Ostertag vom Integrationsdienst des Vereins für Integration und Teilhabe am Leben e.V. als auch Harald Stark von der Bernd-Jung-Stiftung mit Sitz in Bobenheim-Roxheim gerne anschlossen – immerhin habe es sich um das erste Praktikum eines Heranwachsenden mit Lernschwäche für die IKK Südwest gehandelt.

Suche nach weiterem Praktikum läuft bereits

Begleitet der Integrationsdienst weiterhin die Qualifizierung, bemüht sich auch die Bernd-Jung-Stiftung erneut um ein Praktikum als vertiefenden Schritt auf dem Weg in den angestrebten Büroalltag. „Nachdem ich heute erfahren habe, wie glücklich Justin immer nach Hause gegangen ist und sehe, wie er hier strahlt“, so Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung abschließend, „möchten wir ihn in unserem Netzwerk gut unterzubringen versuchen“.

Weitere Betriebe willkommen

Betriebe, die lernbehinderte Heranwachsende mit einem Praktikumsplatz oder einer Qualifizierungsmöglichkeit unterstützen wollen, können sich an den Integrationsfachdienst des Vereins für Integration und Teilhabe am Leben e.V. via kontakt@ifd-rheinhessen-nahe.de oder telefonisch unter 06731/6762 wenden.
                                                                                                                                                     
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 2. Februar 2018

 

 


 

Auftakt ins inklusive Praktikum

Wormser Jugendlicher mit Lernschwäche lernt Büroalltag bei IKK Südwest kennen

Von Florian Helfert: Bereits seit knapp über einer Woche leistet Justin Stroh aus Worms-Neuhausen ein dreimonatiges Praktikum im Büro der IKK Südwest am Ludwigsplatz der Nibelungenstadt, um Einblicke in den Berufsalltag zu erlangen. Darüber ist besonders seine Mutter, Anna Stroh, überglücklich, denn ihr Sohn ist von einer Lernschwäche betroffen. „Statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen möchte Justin am liebsten in einem Büro arbeiten“, freut sich Mutter Anna nach mehreren Werkstatt-Praktika über die aktuelle Chance der Inklusion für ihren schwerbehinderten Sohn.

„Justin ist sehr wissbegierig und arbeitet mit unserem Ganzjahrespraktikanten engagiert Hand in Hand“, berichtete Silke Staaden als Leiterin des Kundenservice der Regionaldirektion Ost. Dass beide zusammen geradezu aufblühen, ist für das Team der IKK Südwest spannend zu beobachten. „Obwohl ein Mensch mit Handicap häufig weniger produktiv ist, werden sie auf der Arbeit menschlich meist als bereichernd empfunden“, bestätigte Sabine Ostertag vom beteiligten Integrationsdienst des Vereins für Integration und Teilhabe am Leben e.V. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Verona Eckert begleitet sie das Praktikum als Job-Coach von Anfang an, um als Schnittstelle alle Beteiligten mit Rat und Tat zu unterstützen.

Den erfolgreichen Kontakt zur IKK Südwest vermittelte wiederum die Bernd-Jung-Stiftung mit Sitz in Bobenheim-Roxheim nach einer Anfrage des Integrationsfachdienstes. „Wir haben uns die Aufgabe gestellt, Heranwachsende in allen Altersstufen mit Sport, Bildung, Ernährungsthemen, Integration und sozialen Angeboten in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern“, erklärt ihr Geschäftsführer Harald Stark – um abschließend der IKK Südwest als Kooperationspartner im Netzwerk der Stiftung ebenso wie für das angebotene Praktikum zugunsten des stillschweigend genießenden Justin zu danken.

Als Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung begleitet der Nibelungen Kurier das Praktikum, um über die weiteren Erfahrungen und Erlebnisse der beteiligten Akteure zu berichten.

Weitere Betriebe willkommen

Betriebe, die die Förderung junger Menschen mit Lernbehinderungen mit einem Praktikumsplatz oder einer Qualifizierungsmöglichkeit unterstützen wollen, können sich telefonisch an den Integrationsfachdienst des Vereins für Integration und Teilhabe am Leben e.V. via kontakt@ifd-rheinhessen-nahe.de oder telefonisch unter 06731/6762 wenden.
                                                                                                                                               
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 13. November 2017

 

 

 

„Helfen ist immer gut!”

Bilanz der Typisierungsaktion für die Stefan-Morsch-Stiftung: 50 potentielle Lebensretter sind neu im Team!

VON STEFFEN HEUMANN Nach dem sonnigen Auftakt der Typisierungsaktion, drohte am Nachmittag Ungemach vom Himmel. Die ersten Bänke, Tische und Zelte wurden vorsichtshalber bereits abgebaut. Axel Rolland von der Stefan-Morsch-Stiftung hielt die Stellung und hatte die Marke von 50 Typisierungen fest im Visier. Trotz des einsetzenden Regens setzten Jessica und Janine aus Bobenheim-Roxheim ihr Vorhaben am Samstag noch in die Tat um. „Helfen ist immer gut!”, war die spontane und durchaus plausible Antwort der beiden jungen Damen.

Das war sicher auch der Ansporn für die 47. potentiellen Stammzellspender, die die Aktion der Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier in Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung und der Unterstützung von Globus bereits zuvor eingefunden hatten. Darunter einige Mitarbeiter des SB-Marktes und auch Fabio. Der 17-jährige Fußballer war bereits auf dem Weg zum Spiel seiner Mannschaft vom 1. FC Rheinpfalz gegen Oggersheim. Gerne gab auch die Mutter die Einwilligung, damit sich der Minderjährige typisieren lassen durfte. Durch einen Cousin war er auf das Schicksal des leukämiekranken Jamie aus Worms aufmerksam geworden. Die Abgabe seiner Speichelprobe, ist vielleicht der erste Schritt, um einem Menschen das Leben zu retten.

Toller Schlusspunkt – 50 Typisierungen

Leben retten ist auch eine Aufgabe der Feuerwehr, weshalb Wehrleiter Kai Neiheiser gerne mit der Feuerwehrjugend und Fahrzeugen vor Ort war, um über den vielseitigen Aufgabenbereich der Floriansjünger zu informieren. Das Rahmenprogramm gestalteten neben der „Christel und Manfred Gräf-Stiftung”, die IKK Südwest, die Integrative Gemeindekindertagesstätte Bobenheim-Roxheim mit ihren bunten Luftballon-Käfern und nicht zuletzt Dr. Schienbein von den Clowndoktoren, der mit unzähligen Mega-Seifenblasen Groß und Klein zum Staunen brachte. Organisator Robin Honacker vom Globus Markt war es vorbehalten, dass mit der 50. Typisierung noch ein toller Schlusspunkt gesetzt wurde. Sein Vorschlag, die Typisierung witterungsbedingt noch in die Räumlichkeiten der Markt-Gastronomie zu verlagern, fruchtete. „50 mögliche Lebensretter”, zog Axel Rolland seitens der Stefan-Morsch-Stiftung eine positives Fazit des Aktionstages.
                                                                                                                                                  
Quelle : Nibelungen Kurier Worms, 17. September 2017

 

„Hoffen – Helfen – Heilen”: Weitere Lebensretter gesucht!

Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier laden ein: Typisierungsaktion der Stefan-Morsch-Stiftung am 16. September von 10 bis 16 Uhr bei Globus in Bobenheim-Roxheim / Rahmenprogramm mit Verlosung und Vorführungen

Markus Frost, Stefan-Morsch-Stiftung, Harald Stark, Bernd-Jung-Stiftung, Steffen Heumann, Nibelungen Kurier und Robin Honacker, Globus Bobenheim-Roxheim hoffen auf viele Teilnehmer bei der Typisierungsaktion am 16. September in Bobenheim-Roxheim. Neben einem kurzweiligen Rahmenprogramm werden auch zwei BVB-Trikots verlost. 

VON STEFFEN HEUMANN | Jedes Jahr erkranken etwa 11.000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands und startet immer wieder Typisierungsaufrufe. Die Kooperationspartner, Bernd-Jung-Stiftung (BJS) und Nibelungen Kurier (NK), unterstützen das Anliegen der Stefan-Morsch-Stiftung und laden gemeinsam zur Typisierungsaktion am Samstag, dem 16. September, von 10 bis 16 Uhr, vor dem Eingang des Globus-Marktes in Bobenheim-Roxheim ein.
Die Stefan-Morsch-Stiftung wirbt bei allen 16- bis 40-Jährigen dafür, sich als Stammzellenspender für Leukämiekranke registrieren zu lassen und informiert über ihre Arbeit für Leu­kämie- und Tumorkranke. In das Team der Lebensretter aufgenommen zu werden, ist ganz einfach: eine Speichelprobe genügt. „In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 30 Millionen Menschen registriert. Trotzdem ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, einem an Leukämie erkrankten Menschen helfen zu können”, so Markus Frost, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stefan-Morsch-Stiftung.

Speichelprobe reicht aus

Bei der Typisierung wird lediglich eine Speichelprobe entnommen. Im Labor werden dann zunächst die relevanten Gewebemerkmale bestimmt. Die persönlichen Daten und HLA-Merkmale werden unter der Beachtung des Datenschutzes bei der Stefan-Morsch-Stiftung gespeichert. Die Gewebemerkmale sind dann, anony­misiert über eine Spendernummer, im deutschen Zentralregister (ZKRD) für weltweite Patienten-Suchanfragen verfügbar. Wer schon typisiert ist oder sich nicht typisieren lassen möchte, kann die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung gerne mit einer Spende (KSK Birkenfeld, Konto 222224, BLZ 56250030 / IBAN DE76562500300000222224, SWIFT-BIC BILADE55XXX) unterstützen.

Idee fand großes Echo

„Die Idee der Typisierungs­aktion fand ein großes Echo”, freuen sich Harald Stark, BJS-Geschäftsführer und Steffen Heumann, NK-Redaktion, auf die vielfältige Unterstützung. Die Globus-Verantwortlichen erklärten sich sofort bereit, am Eingang des Supermarktes die geeignete Fläche und das nötige Equipment bereit zu stellen.
Für das leibliche Wohl zeichnet Globus ebenfalls verantwortlich und spendiert allen Teilnehmern eine Portion Vitamine.

Die Integrative Gemeinde­kindertagesstätte Bobenheim-Roxheim ist ebenfalls dabei und bietet Luftballon-Tierknoten an. Mit einem Löschfahrzeug informiert die örtliche Jugendfeuerwehr über ihre Arbeit. Malen für Kinder und Jugendliche präsentiert die „Christel-und-Manfred-Gräf-Stiftung”. Zudem werden unter allen, die sich typisieren lassen, zwei BVB-Trikots verlost, die die Evonik-Stiftung mit Sitz in Essen zur Verfügung gestellt hat. Der NK und die Bernd-Jung-Stiftung sind ebenfalls vor Ort. Eine Vorführung der Ball- und Bewegungsschule mit den BJS-Trainern oder bei Life Kinetik, zu erleben, wie „Gehirnjogging” in der Praxis funktioniert, zählt ebenso zum Programm.
                                                                                                                                             
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 8. September 2017

 

 

Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist großes Anliegen

Evonik Stiftung spendet 2.000 Euro an die Bernd-Jung-Stiftung / Professor Proto überreicht Kindern kleine Geschenke

Von Steffen Heumann: Susanne Peitzmann, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Evonik, besuchte am 20. Juni 2017 das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung und überreichte eine Spende der Evonik Stiftung in Höhe von 2.000 Euro. Die Bernd-Jung-Stiftung mit Sitz in Bobenheim-Roxheim ist seit 2010 aktiv und in der Region Rhein-Neckar für ihr soziales Engagement bekannt. Mit einem ganzheitlichen Ansatz fördert die Stiftung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Soziales und Integration. Auch der Evonik Stiftung sei es ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, wie Susanne Peitzmann erklärte. „Das Angebot der Bernd-Jung-Stiftung entspricht unseren Leitlinien und spiegelt sich in unseren Förderschwerpunkten wider”, so Peitzmann über gemeinsame Schnittmengen vor allem im Bereich Bildung.

Mit Professor Proto Chemie beispielhaft und kindgerecht erleben

Etwa 70 Kinder der Ballschule des Förderzentrums, der integrativen Gemeindekindertagesstätte Bobenheim-Roxheim und der protestantischen Kindertagesstätte der Versöhnungskirche Frankenthal, freuten sich zudem über Turnbeutel und Brotdosen von Professor Proto, dem Professor des Fantastischen Instituts. Professor Proto möchte Kinder spielerisch für Naturwissenschaften und insbesondere für die Chemie begeistern. Beide Kitas sind Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung. Die Ball- und Bewegungsschule wird wöchentlich von ehrenamtlichen Übungsleitern der Stiftung in den Kitas durchgeführt. Mehr Informationen unter: www.bernd-jung-stiftung.de, www.evonik-stiftung.de, www.professor-proto.de.
                                                                                                                                     
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 22. Juni 2017

 

 

 

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