Förderzentrum für Jugend und Soziales

Bobenheim-Roxheim

Aktionstag wird verschoben auf 2021

Auf Anfrage der „Wormser Kronkorken“ hatte die Bernd-Jung-Stiftung zusammen mit der Gemeinde Bobenheim-Roxheim einen Aktionstag zum Thema „Darmkrebs-Prävention bei Kindern und Jugendlichen“ in Bobenheim-Roxheim geplant.

Dieser sollte ursprünglich am 19. September 2020 zusammen mit vielen Akteuren über die Gemeindegrenzen hinaus Eltern, Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisieren und aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, die Erkrankung von Kindern und Jugendlichen zu vermeiden bzw. frühzeitig zu erkennen.

Aufgrund der aktuellen Situation haben sich die Gemeinde Bobenheim-Roxheim gemeinsam mit der Bernd-Jung-Stiftung und Ulrike Röder von den „Wormser Kronkorken“ entschlossen, den Aktionstag auf das kommende Jahr zu verschieben.

„Kinder brauchen keine Extrawurst“

Bobenheim-Roxheim: Ernährungswissenschaftlerin Claudia Zein-Schuld über die Vorbildfunktion von Eltern

Mit ihrer Vorbildfunktion sollen Eltern ihre Kinder in die richtige Ernährungsspur bringen. Dafür plädiert Ernährungswissenschaftlerin Claudia Zein-Schuld. Und dafür, dass Kinder Lebensmittel spielerisch erkunden und in die Zubereitung einbezogen werden. Am Mittwoch, 4. März, kommt sie auf Einladung der Bernd-Jung-Stiftung mit der Aktion „Fühlen wie’s schmeckt“ nach Bobenheim-Roxheim.

Ist der richtige Riecher wichtig beim Essen?Ja. Er ist mit dafür entscheidend, wie man Lebensmittel schmecken kann. Der Erdnusstest wird eine der fünf Sensorikstationen sein, die ich in Bobenheim-Roxheim Vorschulkindern vorstellen werde. Die Kinder sollen erfahren, dass sich das Essen nicht nur im Mund abspielt. Sie lernen über ihre fünf Sinne das komplexe Thema der Ernährung kennen.

Was zeigt uns der Erdnusstest?Er zeigt, wie wichtig die Nase beim Schmecken ist. Sie kauen eine geröstete, gesalzene Erdnuss und halten dabei die Nase zu. Dann schmecken Sie die Nussaromen nicht, nur das Salz. Das kennen wir vom Schnupfen: Ist die Nase verstopft, schmeckt das Essen nicht so gut.

Was können Eltern zu einer gesunden Ernährung beitragen? Ich bin Vorbild für meine Kinder bei guten Essgewohnheiten. Was esse ich? Was kommt zu Hause auf den Esstisch? Familien sollen gemeinsam und in Ruhe essen. Mit Ermahnungen wie „Wenn du zu viel Süßes isst, wirst du später krank“ können Kinder nichts anfangen. Weil das viel zu weit in die Zukunft reicht. Gesunde und ausgewogene Ernährung sollte daheim erlebbar sein.

Im Zuge der Ganztagsbetreuung essen Kinder häufiger in Kitas und Schulen. Da haben Eltern doch weniger Möglichkeiten zu steuern.Das stimmt. Aber ich kann mir als Eltern anschauen, was dort serviert wird. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Qualitätsstandards aufgestellt für die Verpflegung in Bildungseinrichtungen.

Dann kann ich mich einfach auf diese Standards verlassen?Nicht jede Kita und Schule kocht nach diesen Qualitätsstandards. Das ist keine Pflicht.

Ändert sich der Geschmack von Kindern im Laufe der Jahre?Der Geschmack ändert und entwickelt sich auf jeden Fall mit dem Älterwerden. Teenager müssen sich abgrenzen von dem, was Eltern auf den Tisch stellen, und essen dann auch mal Fast Food. Aber nach der Pubertät werden sie vernünftiger und können auf die gesunden Essgewohnheiten, die sie daheim erfahren haben, wieder zurückgreifen.

Ein geflügelter Satz von Eltern ist: Mit Essen darf man nicht spielen. Würden Sie das unterschreiben?Es kommt darauf an, wie ich damit spiele. Wenn ich ein Brotgesicht lege oder mit buntem Obst und Gemüse Mandalas lege, dann ist das toll.

Nun ist der Mensch evolutionsbiologisch auf Süßes programmiert. Sind Eltern da nicht machtlos?Es geht um das Maß. Kinder sollen lernen, maßvoll mit Süßem umzugehen. Je süßer wir essen, umso süßer wird unser Geschmack. Dann schmeckt uns ein Naturjoghurt mit frischem Obst weniger als ein Fruchtjoghurt mit sehr viel Zucker. Wenn ich selber naturbelassen koche, präge ich die Vorlieben meines Kindes.

Wenn ich immer nur Produkte mit künstlichen Geschmacksverstärkern verzehrt habe, habe ich dann überhaupt noch eine Chance, mich umzustellen?Das wird schwer werden. Liebgewonnenes Verhalten ist schwer abzulegen. So ist es auch beim Ernährungsverhalten, das eng mit unserer Psyche verknüpft ist.

Wie kann man Kindern falsche Ernährungsgewohnheiten abgewöhnen?Belohnen über das Essen, das sollte man nicht tun. Das Kind sollte einbezogen werden, zum Beispiel, indem es mit mir kocht. Das können schon kleine Kinder. Ich höre immer wieder von Eltern, die sagen, mein Kind isst nicht so gern Gemüse, was kann ich tun? Da braucht es viel Geduld. Oft hilft es dann schon, Gemüse mal anders zuzubereiten.

Interview: Claudia Toussaint
ZUR AKTION

Das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung bietet am Mittwoch, 4. März, 17 Uhr, mit der Verbraucherzentrale und der Volkshochschule Bobenheim-Roxheim die Veranstaltung für Vorschulkinder und ihre Eltern unter dem Motto „Fühlen wie’s schmeckt“ im Heimatmuseum Bobenheim-Roxheim an. Referentin ist Claudia Zein-Schuld. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Telefon 06239 939-1309, im Internet unter der Adresse vhs-rpk.de (Kursnummer E105250B01, Rubrik Gesellschaft).
ZUR PERSON

Claudia Zein-Schuld ist Oecotrophologin. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Haus“ und „Ernährung“. Die Oekotrophologie gibt es seit den 1960ern in Deutschland als Studienfach der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften. Die 53-jährige Hessin lebt in Frankenthal und arbeitet als Beraterin in der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen im Fachbereich Lebensmittel und Ernährung.


Quelle und Text: Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung , Freitag, den 28. Februar 2020
Foto: DPA

Bernd-Jung-Stiftung spendet für Familie Minrath aus Bobenheim-Roxheim

Schwerer Schicksalsschlag erschütterte Bobenheim-Roxheim – Benefiz-Turnier generiert Spenden
v.l.n.r. Bernd Jung (Vorstandsvorsitzender), Jonas, Petra und Philipp Minrath und Harald Stark (Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung)

Der Familienvater Patrick Minrath ist seit einem schweren Unfall in einem Spanien Urlaub im Herbst 2019 querschnittsgelähmt. Um Spenden für die Familie für den dringend benötigten Umbau des Hauses zu sammeln, veranstaltete die Fußball Jugendabteilung des SC Bobenheim-Roxheim ein Benefiz Hallenfußball Turnier für F- und E-Junioren am 8. Februar 2020 in Bobenheim-Roxheim.

Auch die Bernd-Jung-Stiftung beteiligte sich an der Spendenaktion. Bernd Jung und Harald Stark überreichten Frau Minrath 500 Euro.

Die KiDZ-Jugendhilfe sucht ab sofort Sozialpädagogen/innen oder Sozialarbeiter/innen für die soziale Gruppenarbeit

Logo der KiDZ-Jugendhilfe gGmbHDie KiDZ-Jugendhilfe gGmbH aus Bobenheim-Roxheim ist ein Träger der freien Jugendhilfe (die Bernd-Jung-Stiftung ist alleiniger Gesellschafter).

Wir suchen ab sofort für die Jugendhilfe im Bereich der sozialen Gruppenarbeit Verstärkung für unser Team in Bobenheim-Roxheim:

  • Diplom-Sozialpädagogen/innen
  • Sozialarbeiter/innen

Die Tätigkeitsfelder umfassen:

  • Arbeit in der sozialen Gruppenarbeit (§29 SGB VIII)
  • Mitwirkung im Hilfeplanverfahren
  • Umsetzung der Hilfeplanung
  • Dokumentation der Arbeit
  • Teilnahme an Teamsitzungen, kollegialer Fallberatung, Supervision
  • Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden, unter anderem dem Jugendamt, der Agentur für Arbeit, verschiedenen Beratungsstellen
  • Selbständiges Arbeiten mit Klienten
  • Arbeit im festen Zweierteam
  • Arbeitszeiten: Mo-Do 11.00-18.00Uhr, Fr 9.00-12.00Uhr

Wir bieten Ihnen ein Arbeitsverhältnis in Vollzeit. Sie haben die Möglichkeit, in einem multiprofessionellen Team mitzuarbeiten. Da wir ein junger Träger sind, haben Sie die Chance, eigene Ideen und Vorschläge mit einzubringen und aktiv an der Weiterentwicklung des Konzeptes mitzuwirken. Wöchentliche Teamsitzungen, kollegiale Fallberatung, Supervision sowie Weiterbildungen sind für uns selbstverständlich. Konzeptionell arbeiten wir nach einem systemischen und lebensweltorientierten Ansatz. Auch können Sie an unserem aktiven betrieblichen Gesundheitsmanagement teilnehmen.

Wünschenswert wären Kenntnisse im SGB VIII und erste Erfahrungen in der sozialen Gruppenarbeit, eine Ausbildung in Beratung, z.B. systemischer Beratung oder klientenzentrierter Gesprächsführung oder die Bereitschaft, diese Kenntnisse zu erwerben. Sie sollten eine offene Haltung gegenüber Menschen und deren Lebenssituationen haben. Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen und Zuverlässigkeit sind unabdingbar.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen finden Sie unter www.kidz-jugendhilfe.de

Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an: petra.stoelzle@kidz-jugendhilfe.de  

 

Klein, effizient, ambulant

Bobenheim-Roxheim: Die Bernd-Jung-Stiftung ist jetzt ein staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Genauer gesagt die Kidz-Jugendhilfe gGmbH, die im Sommer aus dem bisherigen Aufgabenfeld der Stiftung hervorgegangen ist. Im Auftrag der Jugendämter sind zehn fest angestellte Fachleute sozialpädagogisch tätig.
Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung.Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen sozialpädagogischen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung. Symbolfoto DPA

Von Waltraud Werdelis

Die Entwicklung der Stiftung, die der Bobenheim-Roxheimer Bernd Jung 1996 mit einem Startkapital von nur 300 D-Mark gründete, lässt einen staunen. Das Stiftungsvermögen ist heute laut Jung mehrere Hunderttausend Euro wert, und das 2009 ins Leben gerufene Förderzentrum Jugend und Soziales macht so viele Angebote, dass man sie kaum aufzählen kann. Beispielhaft seien hier genannt: Behindertensport, Ballschule, Babymassage, Praktikumsbörse, Gewaltprävention und ein Mehrgenerationentreff im Bobenheim-Roxheimer Caritas-Pflegeheim.

Die Liste der Kooperationspartner ist ebenfalls lang, neben Kindergärten, Schulen und Vereinen gehören unter anderem Volkshochschule, Verbraucherzentrale, Arbeiter-Samariter-Bund, IKK Südwest und die Fußballakademie Kaiserslautern zum Netzwerk des Förderzentrums.

Harald Stark hat anfangs ehrenamtlich die Geschäfte geführt und ist seit fünf Jahren hauptamtlich für die Bernd-Jung-Stiftung tätig. Er betont den ganzheitlichen Aspekt der Arbeit unter dem Dach des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Es gehe nicht mehr nur um Sport wie in den Anfängen des Förderzentrums vor zehn Jahren, sondern auch um Bildung, Gesundheit, Ernährung, Integration.

„Und wir helfen gern Vereinen, die in der Jugendarbeit ebenfalls ein ganzheitliches Konzept verfolgen“, sagt Stark und nennt als Beispiel die Jugendfeuerwehr in Bobenheim-Roxheim, die ihren Mitgliedern mehr bieten wolle als nur die Feuerwehrausbildung. Die Bernd-Jung-Stiftung kann solchen Vereinen Kooperationspartner vermitteln. „Unser Netzwerk erweitert sich ständig“, sagt Stark.

Ein Dauerbrenner sind die Präventions- und Selbstsicherheitskurse, für die Harald Stark und Bernd Jung den darauf spezialisierten Verein Sesista ins Boot geholt haben. „Da gibt es eine riesige Nachfrage“, berichtet Stark. Und zwar nicht nur von Eltern ängstlicher und unsicherer Kinder, sondern auch von Eltern, denen die Aggressivität ihres Sprösslings Sorgen bereitet. „Mit der Zeit“, sagt Bernd Jung, „haben wir bei vielen jungen Teilnehmern Defizite bemerkt, die wir in unseren Kursen gar nicht bewältigen können.“ So sei die Idee entstanden, sozialpädagogische Arbeit zu leisten. 2018 schon hatte das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises die Stiftung als Träger der Jugendhilfe anerkannt. 2019 folgte der Umzug ins Gewerbegebiet In den Fuchslöchern und die Gründung von Kidz als gemeinnützige GmbH, deren alleiniger Gesellschafter die Bernd-Jung-Stiftung ist und die inzwischen auch von der Stadt Frankenthal Jugendhilfefälle übertragen bekommt.

„Wir arbeiten nur ambulant und wollen klein und effizient bleiben“, sagt Harald Stark über das Konzept, das unter der Leitung der Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Silke Trobisch umgesetzt wird und die Einbeziehung des gesamten Systems Familie vorsieht. So leistet Kidz gemäß dem Sozialgesetzbuch VIII Integrationshilfe, sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und soziale Gruppenarbeit.

Mit ihrer neuen Sparte hat die Stiftung von Bernd Jung, der am Freitag 80 Jahre alt geworden ist, eine noch größere Bedeutung bekommen. Und Geschäftsführer Harald Stark denkt bereits über das nächste Projekt für 2020 nach: einen Aktionsplan für die Darmgesundheit von Kindern und Jugendlichen. „Wo und mit welchem Partner wir das machen, ist allerdings noch offen.“

NOCH FRAGEN?

Weitere Informationen über die Bernd-Jung-Stiftung und die Kidz-Jugendhilfe gGmbH gibt es im Internet unter www.bernd-jung-Stiftung.de oder www.kidz-jugendhilfe.de oder unter Telefon 06239 9976099.

STIFTUNGSVORSTAND

Vorsitzender Bernd Jung, Stellvertreter Eckhard Geib und Julian Geib, Beiratsmitglieder Manfred Gräf, Michael Müller, Martin Haller, Christian Baldauf, Christian Reber, Melanie Scharnow, Norman-Alexander Leu.


Quelle:Die Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung – Nr. 29, Dienstag, den 4. Februar 2020
Foto:werdelw

In fünf Jahren rund 8000 Euro für gute Zwecke gesammelt

Seit fünf Jahren organisieren die vier Frankenthaler Serviceclubs – Kiwanis, Lions, Rotary und Soroptimist International – gemeinsam eine Filmmatinee in den Lux-Kinos, bei der Geld für gute Zwecke gesammelt wird. Nach Angaben von Hiltrud Funk (Soroptimist) seien in den zurückliegenden Jahren auf diesem Weg rund 8000 Euro an Spenden zusammengekommen. In diesem Jahr profitiert die Bernd-Jung-Stiftung vom Engagement der Klubs. Mit der Summe von 1500 Euro soll die soziale Gruppenarbeit an der Rheinschule in Bobenheim-Roxheim unterstützt werden. Ziel sei es, bei den Kindern bereits vorhandene Ressourcen zu stärken und nicht nur auf deren Defizite zu schauen, heißt es in der Pressemitteilung. Gezeigt wurde bei der Matinee der Film „Green Book“. Die US-Tragikkomödie passt nach Auffassung der Organisatoren sehr gut zu der Idee der Aktion: „in freundschaftlicher Art und Weise, auf einer gemeinsamen Basis und mit vereinten Kräften gutes Tun und gleichzeitig viel Freude haben“.rhp


Quelle : Die Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung – Nr. 11 / Dienstag, den 14. Januar 2020

 

 

Selbstbehauptungskurs am 20. September 2019 ist ausgebucht

Die Veranstaltung „Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen von 6 bis 10 Jahren“ am 20. September 2019 ist bereits ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Förderzentrum für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung mit seinem Kooperationspartner Selbstbewusst-Sicher-Stark (SeSiSta), diesen Kurs am 31. Januar  2020 von 15.00 bis 18.15 Uhr in der Grundschule Rheinschule in Bobenheim-Roxheim nochmals an.

Anmeldungen und Infos sind über die Geschäftsstelle der Stiftung (Telefon: 06239 – 99 760 99) oder per E-Mail: gewaltpraevention@bernd-jung-stiftung.de möglich.

 

Jetzt wird’s bunt: Bernd-Jung-Stiftung ab sofort mit Sponsoring Kleinbus unterwegs

Die Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem Förderzentrum für Jugend und Soziales engagiert sich seit Jahren für Kinder und Jugendliche in der Region. Nun freut sich die Stiftung über ein „Sponsoring-Mobil“, einen 9-Sitzer Kleinbus, mit dem die Transporte einfacher werden.

v.l.n.r. Bernd-Jung-Stiftung Geschäftsführer Harald Stark, Carolyn de Giorgi (Geschäftsführerin Benerius GmbH) und Vorstandsvorsitzender Bernd Jung mit dem neuen Bus der Stiftung

Der mit den Logos der Sponsoren beklebte Bus ist nicht zu übersehen und wird täglich im Einsatz sein, u.a. für die Ball- und Bewegungsschule der Stiftung in Bobenheim-Roxheim, Worms, Frankenthal und Ludwigshafen. 

Ermöglicht haben dies insgesamt 17 Sponsoren aus der Region. Die Sponsoren wurden von der Firma Benerius ins Boot geholt, um Werbung mit dem guten Zweck zu verbinden.

Am Freitag, den 23. August fand im Rahmen einer kleinen Feier im Beisein der Sponsoren die Übergabe des Busses statt. Bernd Jung dankte herzlich allen Sponsoren, die zur Realisierung des Fahrzeugs beigetragen haben. 

 

 

 

 

Wir suchen Diplom-Psychologen/innen, Sozialpädagogen/innen, Sozialarbeiter/innen und staatlich anerkannte Erzieher/innen

Die KiDZ-Jugendhilfe gGmbH aus Bobenheim-Roxheim ist ein Träger der freien Jugendhilfe (die Bernd-Jung-Stiftung ist alleiniger Gesellschafter).

Wir suchen für die ambulante Jugendhilfe im Bereich der Sozialpädagogische Familienhilfe §31 SGB VIII und der Erziehungsbeistandschaft §30 SGB VIII Verstärkung für unser Team im Rhein-Pfalz-Kreis, Frankenthal und Worms:

  • Diplom-Psychologen/innen
  • Diplom-Sozialpädagogen/innen
  • Sozialarbeiter/innen
  • Staatlich anerkannte Erzieher/innen

Die Tätigkeitsfelder umfassen:

  • Ambulante Begleitung von Familien nach dem §30 oder §31 SGB VIII
  • Mitwirkung im Hilfeplanverfahren
  • Umsetzung der Hilfeplanung
  • Dokumentation der Arbeit
  • Teilnahme an Teamsitzungen, kollegialer Fallberatung, Supervision
  • Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden, unter anderem dem Jugendamt, der Agentur für Arbeit, verschiedenen Beratungsstellen
  • Selbständiges Arbeiten mit Klienten

Wir bieten Ihnen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit. Sie haben die Möglichkeit, in einem multiprofessionellen Team mitzuarbeiten. Da wir ein junger Träger sind, haben Sie die Chance, eigene Ideen und Vorschläge mit einzubringen und aktiv an der Weiterentwicklung des Konzeptes mitzuwirken. Wöchentliche Teamsitzungen, kollegiale Fallberatung, Supervision sowie Weiterbildungen sind für uns selbstverständlich. Konzeptionell arbeiten wir nach einem systemischen und lebensweltorientierten Ansatz.

Wünschenswert wären Kenntnisse im SGB VIII und erste Erfahrungen in der ambulanten Jugendhilfe, eine Ausbildung in Beratung, z.B. systemischer Beratung oder klientenzentrierter Gesprächsführung oder die Bereitschaft, diese Kenntnisse zu erwerben. Sie sollten eine offene Haltung gegenüber Menschen und deren Lebenssituationen haben. Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen und Zuverlässigkeit sind unabdingbar.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an: petra.stoelzle@kidz-jugendhilfe.de  

„SeSiSta“

Gewaltpräventionskurs für Vorschulkinder / Kinder des Familiennetzwerk Worms-Neuhausen lernten „selbstbewusst, sicher und stark” (SeSiSta) im täglichen Leben aufzutreten

Beim Kurs lernten die Kinder unter anderem, vorsichtig zu sein und nicht auf Lockangebote Fremder zu reagieren.

Wenn Kinder in die Schule kommen, gewinnen sie schnell an Selbständigkeit hinzu. Der Schulweg muss häufig allein zurückgelegt werden und die Pausensituation auf dem Schulhof ist eine ganz andere als das behütete Spielen in der Kita. Es ist wichtig, mögliche Konflikt- und Gefahrensituationen rechtzeitig erkennen und richtig einschätzen zu können und zu wissen, wie man deeskalierend handeln kann. SeSiSta hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder jeden Alters in speziell auf sie zugeschnittenen Kursen selbstbewusst, sicher und stark zu machen.

Drei Tage Intensivkurs

Die Kooperation mit der Bernd-Jung-Stiftung in Bobenheim-Roxheim ermöglichte es dem Familiennetzwerk Worms-Neuhausen einen SeSiSta-Kurs für die Vorschulkinder anzubieten. Der Geschäftsführer der Stiftung, Harald Stark, bemühte sich um eine Reduzierung der Kursgebühr und so konnte das Netzwerk den Kurs über das Landesprogramm Kita!Plus finanzieren. Die Vorschulkinder der Kitas Liebenauer Feld, Pusteblume und Kindertreff 93 lernten im Intensivkurs an drei Tagen wichtige Dinge, zum Beispiel was eine „Pappnase“ ist und wie man sie erkennt. Die Antworten der Kinder auf die Frage, woran man eine Pappnase erkennt, sind ganz typisch: „An der schwarzen Kleidung“, „An einer Maske im Gesicht“, „Er hat eine Waffe dabei“. Kursleiter Frank Zindler machte deutlich, dass jeder eine Pappnase sein kann, egal ob Kind oder Erwachsener und dass Pappnasen ganz normal aussehen. Deshalb lernten die Kinder auch gleich die erste Grundregel: „Spricht mich jemand an, geh‘ ich einfach weiter dann“.

Erlernte erfolgreich umgesetzt

Anhand von Rollenspielen wurde die Anwendung der Regel eingeübt und die Kinder gewannen Vertrauen in ihre Fähigkeit, in kritischen Situationen richtig zu handeln.
Im Verlauf des Kurses wurden zwei weitere Grundregeln erlernt und immer wieder praktisch eingeübt. Die Kinder erfuhren, was ein Kinderschutzraum ist und wie man dort Hilfe sucht. Ein wichtiger Tipp von Frank Zindler: „Lernt die Telefonnummer eurer Mami auswendig, denn euren Kopf habt ihr immer dabei!“
Hier kommen die Eltern als wichtige Trainingspartner ihres Kindes ins Spiel. Da das erlernte Verhalten immer wieder geübt werden muss, fand bereits im April ein vorbereitender Elternabend statt, bei dem sich zahlreiche Eltern über die Kursinhalte informierten. Schließlich erfolgte zum Abschluss des Kurses noch einmal eine wichtige praktische Übung. Die Kinder passierten das Auto des Kursleiters, wurden von ihm – dem Fremden – angesprochen und er bot ihnen Süßigkeiten an. Aber alle Kinder gingen selbstbewusst, sicher und stark an ihm vorbei. Genau dies war auch beabsichtigt und das Erlernte wurde von allen Kindern erfolgreich umgesetzt.


Quelle – Bild und Text : Nibelungen Kurier Worms, 9.Juli 2019

 

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