Förderzentrum für Jugend und Soziales

Ernährung

„Kinder brauchen keine Extrawurst“

Bobenheim-Roxheim: Ernährungswissenschaftlerin Claudia Zein-Schuld über die Vorbildfunktion von Eltern

Mit ihrer Vorbildfunktion sollen Eltern ihre Kinder in die richtige Ernährungsspur bringen. Dafür plädiert Ernährungswissenschaftlerin Claudia Zein-Schuld. Und dafür, dass Kinder Lebensmittel spielerisch erkunden und in die Zubereitung einbezogen werden. Am Mittwoch, 4. März, kommt sie auf Einladung der Bernd-Jung-Stiftung mit der Aktion „Fühlen wie’s schmeckt“ nach Bobenheim-Roxheim.

Ist der richtige Riecher wichtig beim Essen?Ja. Er ist mit dafür entscheidend, wie man Lebensmittel schmecken kann. Der Erdnusstest wird eine der fünf Sensorikstationen sein, die ich in Bobenheim-Roxheim Vorschulkindern vorstellen werde. Die Kinder sollen erfahren, dass sich das Essen nicht nur im Mund abspielt. Sie lernen über ihre fünf Sinne das komplexe Thema der Ernährung kennen.

Was zeigt uns der Erdnusstest?Er zeigt, wie wichtig die Nase beim Schmecken ist. Sie kauen eine geröstete, gesalzene Erdnuss und halten dabei die Nase zu. Dann schmecken Sie die Nussaromen nicht, nur das Salz. Das kennen wir vom Schnupfen: Ist die Nase verstopft, schmeckt das Essen nicht so gut.

Was können Eltern zu einer gesunden Ernährung beitragen? Ich bin Vorbild für meine Kinder bei guten Essgewohnheiten. Was esse ich? Was kommt zu Hause auf den Esstisch? Familien sollen gemeinsam und in Ruhe essen. Mit Ermahnungen wie „Wenn du zu viel Süßes isst, wirst du später krank“ können Kinder nichts anfangen. Weil das viel zu weit in die Zukunft reicht. Gesunde und ausgewogene Ernährung sollte daheim erlebbar sein.

Im Zuge der Ganztagsbetreuung essen Kinder häufiger in Kitas und Schulen. Da haben Eltern doch weniger Möglichkeiten zu steuern.Das stimmt. Aber ich kann mir als Eltern anschauen, was dort serviert wird. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Qualitätsstandards aufgestellt für die Verpflegung in Bildungseinrichtungen.

Dann kann ich mich einfach auf diese Standards verlassen?Nicht jede Kita und Schule kocht nach diesen Qualitätsstandards. Das ist keine Pflicht.

Ändert sich der Geschmack von Kindern im Laufe der Jahre?Der Geschmack ändert und entwickelt sich auf jeden Fall mit dem Älterwerden. Teenager müssen sich abgrenzen von dem, was Eltern auf den Tisch stellen, und essen dann auch mal Fast Food. Aber nach der Pubertät werden sie vernünftiger und können auf die gesunden Essgewohnheiten, die sie daheim erfahren haben, wieder zurückgreifen.

Ein geflügelter Satz von Eltern ist: Mit Essen darf man nicht spielen. Würden Sie das unterschreiben?Es kommt darauf an, wie ich damit spiele. Wenn ich ein Brotgesicht lege oder mit buntem Obst und Gemüse Mandalas lege, dann ist das toll.

Nun ist der Mensch evolutionsbiologisch auf Süßes programmiert. Sind Eltern da nicht machtlos?Es geht um das Maß. Kinder sollen lernen, maßvoll mit Süßem umzugehen. Je süßer wir essen, umso süßer wird unser Geschmack. Dann schmeckt uns ein Naturjoghurt mit frischem Obst weniger als ein Fruchtjoghurt mit sehr viel Zucker. Wenn ich selber naturbelassen koche, präge ich die Vorlieben meines Kindes.

Wenn ich immer nur Produkte mit künstlichen Geschmacksverstärkern verzehrt habe, habe ich dann überhaupt noch eine Chance, mich umzustellen?Das wird schwer werden. Liebgewonnenes Verhalten ist schwer abzulegen. So ist es auch beim Ernährungsverhalten, das eng mit unserer Psyche verknüpft ist.

Wie kann man Kindern falsche Ernährungsgewohnheiten abgewöhnen?Belohnen über das Essen, das sollte man nicht tun. Das Kind sollte einbezogen werden, zum Beispiel, indem es mit mir kocht. Das können schon kleine Kinder. Ich höre immer wieder von Eltern, die sagen, mein Kind isst nicht so gern Gemüse, was kann ich tun? Da braucht es viel Geduld. Oft hilft es dann schon, Gemüse mal anders zuzubereiten.

Interview: Claudia Toussaint
ZUR AKTION

Das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung bietet am Mittwoch, 4. März, 17 Uhr, mit der Verbraucherzentrale und der Volkshochschule Bobenheim-Roxheim die Veranstaltung für Vorschulkinder und ihre Eltern unter dem Motto „Fühlen wie’s schmeckt“ im Heimatmuseum Bobenheim-Roxheim an. Referentin ist Claudia Zein-Schuld. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Telefon 06239 939-1309, im Internet unter der Adresse vhs-rpk.de (Kursnummer E105250B01, Rubrik Gesellschaft).
ZUR PERSON

Claudia Zein-Schuld ist Oecotrophologin. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Haus“ und „Ernährung“. Die Oekotrophologie gibt es seit den 1960ern in Deutschland als Studienfach der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften. Die 53-jährige Hessin lebt in Frankenthal und arbeitet als Beraterin in der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen im Fachbereich Lebensmittel und Ernährung.


Quelle und Text: Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung , Freitag, den 28. Februar 2020
Foto: DPA

Klein, effizient, ambulant

Bobenheim-Roxheim: Die Bernd-Jung-Stiftung ist jetzt ein staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Genauer gesagt die Kidz-Jugendhilfe gGmbH, die im Sommer aus dem bisherigen Aufgabenfeld der Stiftung hervorgegangen ist. Im Auftrag der Jugendämter sind zehn fest angestellte Fachleute sozialpädagogisch tätig.
Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung.Integrationshilfe für beeinträchtige Kinder und Jugendliche ist eine der neuen sozialpädagogischen Aufgaben der Bernd-Jung-Stiftung. Symbolfoto DPA

Von Waltraud Werdelis

Die Entwicklung der Stiftung, die der Bobenheim-Roxheimer Bernd Jung 1996 mit einem Startkapital von nur 300 D-Mark gründete, lässt einen staunen. Das Stiftungsvermögen ist heute laut Jung mehrere Hunderttausend Euro wert, und das 2009 ins Leben gerufene Förderzentrum Jugend und Soziales macht so viele Angebote, dass man sie kaum aufzählen kann. Beispielhaft seien hier genannt: Behindertensport, Ballschule, Babymassage, Praktikumsbörse, Gewaltprävention und ein Mehrgenerationentreff im Bobenheim-Roxheimer Caritas-Pflegeheim.

Die Liste der Kooperationspartner ist ebenfalls lang, neben Kindergärten, Schulen und Vereinen gehören unter anderem Volkshochschule, Verbraucherzentrale, Arbeiter-Samariter-Bund, IKK Südwest und die Fußballakademie Kaiserslautern zum Netzwerk des Förderzentrums.

Harald Stark hat anfangs ehrenamtlich die Geschäfte geführt und ist seit fünf Jahren hauptamtlich für die Bernd-Jung-Stiftung tätig. Er betont den ganzheitlichen Aspekt der Arbeit unter dem Dach des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Es gehe nicht mehr nur um Sport wie in den Anfängen des Förderzentrums vor zehn Jahren, sondern auch um Bildung, Gesundheit, Ernährung, Integration.

„Und wir helfen gern Vereinen, die in der Jugendarbeit ebenfalls ein ganzheitliches Konzept verfolgen“, sagt Stark und nennt als Beispiel die Jugendfeuerwehr in Bobenheim-Roxheim, die ihren Mitgliedern mehr bieten wolle als nur die Feuerwehrausbildung. Die Bernd-Jung-Stiftung kann solchen Vereinen Kooperationspartner vermitteln. „Unser Netzwerk erweitert sich ständig“, sagt Stark.

Ein Dauerbrenner sind die Präventions- und Selbstsicherheitskurse, für die Harald Stark und Bernd Jung den darauf spezialisierten Verein Sesista ins Boot geholt haben. „Da gibt es eine riesige Nachfrage“, berichtet Stark. Und zwar nicht nur von Eltern ängstlicher und unsicherer Kinder, sondern auch von Eltern, denen die Aggressivität ihres Sprösslings Sorgen bereitet. „Mit der Zeit“, sagt Bernd Jung, „haben wir bei vielen jungen Teilnehmern Defizite bemerkt, die wir in unseren Kursen gar nicht bewältigen können.“ So sei die Idee entstanden, sozialpädagogische Arbeit zu leisten. 2018 schon hatte das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises die Stiftung als Träger der Jugendhilfe anerkannt. 2019 folgte der Umzug ins Gewerbegebiet In den Fuchslöchern und die Gründung von Kidz als gemeinnützige GmbH, deren alleiniger Gesellschafter die Bernd-Jung-Stiftung ist und die inzwischen auch von der Stadt Frankenthal Jugendhilfefälle übertragen bekommt.

„Wir arbeiten nur ambulant und wollen klein und effizient bleiben“, sagt Harald Stark über das Konzept, das unter der Leitung der Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Silke Trobisch umgesetzt wird und die Einbeziehung des gesamten Systems Familie vorsieht. So leistet Kidz gemäß dem Sozialgesetzbuch VIII Integrationshilfe, sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und soziale Gruppenarbeit.

Mit ihrer neuen Sparte hat die Stiftung von Bernd Jung, der am Freitag 80 Jahre alt geworden ist, eine noch größere Bedeutung bekommen. Und Geschäftsführer Harald Stark denkt bereits über das nächste Projekt für 2020 nach: einen Aktionsplan für die Darmgesundheit von Kindern und Jugendlichen. „Wo und mit welchem Partner wir das machen, ist allerdings noch offen.“

NOCH FRAGEN?

Weitere Informationen über die Bernd-Jung-Stiftung und die Kidz-Jugendhilfe gGmbH gibt es im Internet unter www.bernd-jung-Stiftung.de oder www.kidz-jugendhilfe.de oder unter Telefon 06239 9976099.

STIFTUNGSVORSTAND

Vorsitzender Bernd Jung, Stellvertreter Eckhard Geib und Julian Geib, Beiratsmitglieder Manfred Gräf, Michael Müller, Martin Haller, Christian Baldauf, Christian Reber, Melanie Scharnow, Norman-Alexander Leu.


Quelle:Die Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung – Nr. 29, Dienstag, den 4. Februar 2020
Foto:werdelw

Ein Gewinn für alle

Neue Kooperationspartner bei Herbstfest in Zoar-Wohnanlage vorgestellt
Ex-FCK-Profi Axel Roos (Mitte) steuert Musik zum Herbstfest bei.  Foto: ULN

Friesenheim. Nicht nur den Herbst feiern, sondern auch den Startschuss für eine neue Kooperation geben – das war die Intention einer festlichen Sonntagsveranstaltung in der Zoar-Wohnanlage am Ebertpark. Neue Partner sind die Bernd-Jung-Stiftung aus Bobenheim-Roxheim und die Fußballakademie Kaiserslautern. Die Letztgenannten arbeiten schon eine ganze Zeit lang zusammen.

„Die Frage ist: Was können wir miteinander tun und gemeinsam erreichen?“, sagte Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, eines Förderzentrums für Jugend und Soziales aus Bobenheim-Roxheim auf der Herbstfeier der Zoar Wohnanlage für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Die Arbeit seiner Stiftung beruht auf fünf Säulen: Sport, Ernährung, Bildung, Soziales und Integration. Ihr Angebot reicht von der Babymassage über Ernährungsberatung und Hausaufgabenbetreuung bis hin zu Gewaltprävention, Praktikumsbörse und Behindertensport.Gerade Inklusion sei ein großes Thema – und zwar eins, bei dem Fußballakademie Kaiserslautern von Ex-FCK-Profi Axel Roos schon länger mit der Stiftung zusammenwirke. „Uns ist es wichtig, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam etwas tun“, meinte Roos dazu. „Wir möchten Barrieren und Berührungsängste abbauen. Es soll ein Miteinander entstehen, dabei sind Netzwerke einfach sehr wichtig.“ Roos macht unter anderem Musik mit Menschen, die eine Beeinträchtigung haben und hat mit der Band Carpe Diem Unerhört schon viele Auftritte absolviert.

„Ich könnte mir hier in der Wohnanlage Veranstaltungen zum Thema Ernährung gut vorstellen“, erklärte Stark. Nadja Bier, Bezirksleiterin von Zoar, stimmte ihm sofort zu: „Mir fällt da spontan das Stichwort Diabetes ein.“ Die Bernd-Jung-Stiftung habe ein großes Netzwerk aufgebaut, von dem das evangelische Diakoniewerk Zoar gut profitieren könne. Im Gegenzug könne sie in profitieren nun die Räumlichkeiten von Zoar für ihre Veranstaltungen mit nutzen. „Und wir könnten Begleiter für Unternehmungen der Stiftung stellen“, meinte Nadja Bier weiter.

Das Herbstfest war als Auftaktveranstaltung für die Kooperation gedacht. In den kommenden Wochen soll es in die engere Planung gehen. Dann soll festgelegt werden, wie die Kooperation ausgestaltet und Netzwerkarbeit betrieben werden kann.

Das Evangelische Diakoniewerk Zoar betreut seit September 2015 das Inklusive Wohnangebot für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in Friesenheim. Das Haus verfügt über 24 Zimmer als stationäres Wohnangebot mit differenzierten Betreuungsmöglichkeiten für behinderte Menschen. Die Cafeteria dient als Begegnungsstätte, denn in der Wohnanlage gibt es auch 17 Ein- und Zweibettzimmer-Appartements Menschen ohne Beeinträchtigung.uln


Quelle – Text : Die Rheinpfalz Marktplatz Regional Ludwigshafen City Nord – Nr. 44, Mittwoch, den 31. Oktober 2018 ; Foto – SchellN

 

Herbstfest mit Ex-FCK-Profi Axel Roos in der Zoar-Wohnanlage am Ebertpark

Ein buntes Fest in herbstlichen Farben mit viel Musik und kulinarischen LeckereienZoar Ludwigshafen freut sich Axel Roos beim Herbstfest zu begrüßen

Beim Herbstfest der Zoar-Wohnanlage am Ebertpark am Sonntag, 28. 0ktober, 13 bis 18 Uhr, wird in der Schuckertstraße 37 in Ludwighafen neben einem umfangreichen Rahmenprogramm mit viel Musik und kulinarischen Leckereien die neue Kooperation zwischen dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar und der Bernd-Jung-Stiftung vorgestellt. Zu Gast ist auch Ex-Fußball-Profi Axel Roos, der mit dem 1. FC Kaiserslautern zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.

“Die Bernd-Jung-Stiftung ist für uns ein kompetenter Partner”, so Björn Schmitt, Hausleiter der Zoar-Wohnanlage am Ebertpark. “Im Rahmen der Kooperation geht es um eine gewinnbringende Netzwerkarbeit, von der beide Kooperationspartner profitieren können. Wir planen eine nachhaltige Zusammenarbeit, die stetig wachsen soll.” Die Bernd-Jung-Stiftung hat sich die Aufgabe gestellt, Kinder aller Altersstufen mit den fünf Säulen Sport, Ernährung, Bildung, Soziales und Integration in ihrer Entwicklung zu fördern und zu fordern.

Beim Zoar-Herbstfest unterhalten musikalisch “Focus 37 and friends”, die Sitztanzgruppe “Happy Funny Women” und die Trommelgruppe der Zoar-Wohnanlage in Kaiserslautern. Auch Theaterschminken mit “Ribambella” steht auf dem Programm. Gemeinsam mit Axel Roos am Klavier (ab 14 Uhr) möchten die Aktiven dem Fest eine persönliche Note geben Die kulinarischen Angebote reichen von selbstgebackenem Kuchen über verschiedene Waffelkreationen und Kürbissuppe bis hin zu Steaks und Würstchen. Außerdem werden Produkte aus den Zoar-Werkstätten verkauft, wie zum Beispiel Kerzen und handgeschreinerte Holzarbeiten. Natürlich wird es auch eine Torwand für die Fußballfans geben.

Die “Fußballakademie Kaiserslautern” von Axel Roos ist Partner der Bernd-Jung-Stiftung. Die Akademie für Kinder von 7 bis 11 Jahren findet wöchentlich in Bobenheim-Roxheim statt. Axel Roos engagiert sich zudem seit Jahren sozial im musikalischen Bereich und spielt gemeinsam mit Menschen mit Handicap in der Band “Carpe Diem Unerhört” Piano und Duduk.


Quelle Foto: https://www.axelroos.com/trainerteam/

Dem Nachwuchs Perspektiven bieten

Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim und Bernd-Jung-Stiftung schließen Kooperation / Die Jugend für die Zukunft stark machen

Die Zusammenarbeit trägt erste Früchte! Die Kooperation zwischen der Jugendfeuerwehr Bobenheim-Roxheim sowie der Bernd-Jung-Stiftung und der Gemeinde läuft. Von links: Harald Stark, Geschäftsführer der Bernd-Jung-Stiftung, Kai Neiheiser, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr, und Michael Müller, Bürgermeister der Gemeinde Bobenheim-Roxheim.

Von Steffen Heumann | Einen Grundstein für den Nachwuchs hat die Freiwillige Feuerwehr in Bobenheim-Roxheim mit der Gründung der Jugendabteilung bereits gelegt. Mit der neuen Kooperation zwischen Jugendfeuerwehr, Gemeinde und der Bernd-Jung-Stiftung gehen die Beteiligten den nächsten Schritt: junge Menschen unterstützen und ein Stück weit auf das Leben vorbereiten!

„Ein gelungenes Beispiel für ein Privat-Public-Partnership-Modell”, freut sich Bürgermeister Michael Müller, dass nach intensiven Vorgesprächen bereits erste Ergebnisse vorliegen. Ein weiterer Mosaikstein in der Zusammenarbeit von privater Stiftung, der Freiwilligen Jugendfeuerwehr und der Gemeinde, um für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen.

Müller erläutert, dass die Sollstärke der Feuerwehr derzeit unterschritten sei. Statt 60 könne man nur auf 42 einsatzfähige Floriansjünger verweisen. Mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr trete die Gemeinde dieser Entwicklung entgegen.

Wehrleiter Kai Neiheiser betont, dass die Jugendfeuerwehr mehr bieten möchte, als nur eine Uniform und die gewohnten Aktivitäten.

Die Jugendfeuerwehr habe seit ihrer Gründung enormen Zuspruch erfahren. 19 Kinder und Jugendliche seien inzwischen dabei, zwei hätten bereits den Weg in das Team der Freiwilligen Feuerwehr gefunden. „Eine gute Basis, aber auch Neuland für die Ausbilder”, weiß Neiheiser um die Grenzen des Organisatorischen.

Dass die Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales als Kooperationspartner das Angebot erweitert, bietet für den Nachwuchs neue Perspektiven. Zu den Bausteinen interner Veranstaltungen zählen unter anderem die Bereiche Gewaltprävention, Schülerpraktikum, Ernährung oder Gesundheit. Im Bereich der Nachhilfe macht sich der Kooperationspartner ebenfalls stark. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr kann bereits vergünstigt in einem Lernstudio an der Verbesserung seiner Noten arbeiten.

Die neue Kooperation fand bei einem Infoabend auch auf Elternseite ein positives Echo. Insgesamt sei ein guter Anfang gemacht, wie Wehrleiter Kai Neiheiser anfügte. Mit der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung habe die Feuerwehr einen großen Mitgliederzuwachs erfahren.

Durch die Zusammenarbeit mit der Bernd-Jung-Stiftung werde nicht nur das Angebot für die Feuerwehrjugend erweitert. Auch interessierten Eltern biete sich die Möglichkeit zum Besuch interessanter Veranstaltungen. Bereits „am Start“ ist die Praktikumsbörse der Bernd-Jung-Stiftung, die in den Ferien attraktive Praktikumsplätze in verschiedenen Berufsbereichen anbieten kann.
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Quelle: Bild und Text, Nibelungen Kurier Worms, 06.02.2018  

   

 

Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist großes Anliegen

Evonik Stiftung spendet 2.000 Euro an die Bernd-Jung-Stiftung / Professor Proto überreicht Kindern kleine Geschenke

Von Steffen Heumann: Susanne Peitzmann, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Evonik, besuchte am 20. Juni 2017 das Förderzentrum der Bernd-Jung-Stiftung und überreichte eine Spende der Evonik Stiftung in Höhe von 2.000 Euro. Die Bernd-Jung-Stiftung mit Sitz in Bobenheim-Roxheim ist seit 2010 aktiv und in der Region Rhein-Neckar für ihr soziales Engagement bekannt. Mit einem ganzheitlichen Ansatz fördert die Stiftung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Soziales und Integration. Auch der Evonik Stiftung sei es ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, wie Susanne Peitzmann erklärte. „Das Angebot der Bernd-Jung-Stiftung entspricht unseren Leitlinien und spiegelt sich in unseren Förderschwerpunkten wider”, so Peitzmann über gemeinsame Schnittmengen vor allem im Bereich Bildung.

Mit Professor Proto Chemie beispielhaft und kindgerecht erleben

Etwa 70 Kinder der Ballschule des Förderzentrums, der integrativen Gemeindekindertagesstätte Bobenheim-Roxheim und der protestantischen Kindertagesstätte der Versöhnungskirche Frankenthal, freuten sich zudem über Turnbeutel und Brotdosen von Professor Proto, dem Professor des Fantastischen Instituts. Professor Proto möchte Kinder spielerisch für Naturwissenschaften und insbesondere für die Chemie begeistern. Beide Kitas sind Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung. Die Ball- und Bewegungsschule wird wöchentlich von ehrenamtlichen Übungsleitern der Stiftung in den Kitas durchgeführt. Mehr Informationen unter: www.bernd-jung-stiftung.de, www.evonik-stiftung.de, www.professor-proto.de.
                                                                                                                                     
Quelle: Nibelungen Kurier Worms, 22. Juni 2017

 

 

 

Kultur auf höchstem Niveau für einen guten Zweck

Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz zündet musikalisches Feuerwerk für die Bernd-Jung-Stiftung in Bobenheim-Roxheim

Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz begeisterte am Freitag in Bobenheim-Roxheim. Foto: Karolina Krüger

VON KAROLINA KRÜGER Hochkarätig besetzt war am Freitagabend das Benefizkonzert der Bernd-Jung-Stiftung in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle in Bobenheim-Roxheim, für das sie das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz gewinnen konnte. Grußworte sprachen Dr. Frank K. Peter, 1. Beigeordneter und Kulturdezernent, Bernd Jung, Stiftungsgründer und Harald Brock, der in Vertretung die Grüße des Innenministers Roger Lewentz überbrachte. Seit über 60 Jahren ist das Orchester, das auf Initiative des damaligen Landes-Innenministers, Dr. Aloys Zimmer 1953 gegründet wurde, der musikalische Botschafter der Polizei unseres Bundeslandes. Auf höchstem Niveau spielten die Musiker in Uniform unter der Leitung von Chefdirigent Stefan Grefig Musikstücke aus vielen Jahrhunderten. Musikalisch spannte sich der Bogen von Klassik zur Moderne und die Instrumente schienen unter dem Können ihrer Interpreten zum Leben zu erwachen.

Moderiert wurde der Abend unterhaltsam von Joachim Lösch, der für den kurzfristig erkrankten Christian Küchenmeister gekonnt in die Bresche sprang. Der durch den Abend eingenommene Spendenbetrag in Höhe von 4.200 Euro dient zur Unterstützung des Förderzentrums für Jugend und Soziales der Bernd-Jung-Stiftung. Die fünf Säulen Sport, Ernährung, Bildung, Soziales und Integration sind das große Anliegen der Stiftung und werden in Zusammenarbeit mit den kompetenten Partnern, zu denen jetzt auch der Nibelungen Kurier gehört, in einem attraktiven, umfangreichen und werteorientiertem Programm für Kinder und Jugendliche angeboten.

                                                                                                                                         

 Quelle : Nibelungen Kurier Worms, 7. Mai 2017

 

Engagement weiter unterstützen und fördern

Kooperationspartner: Bernd-Jung-Stiftung und Nibelungen Kurier vereinbaren Zusammenarbeit

Von links: Steffen Heumann – Nibelungen Kurier, Harald Stark und Bernd Jung – von der gleichnamigen Stiftung. Foto: Vera Beiersdörfer

Die wichtige und vielfältige Arbeit der Bernd-Jung-Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales ist über Bobenheim-Roxheim hinaus hinlänglich bekannt. Seit 2012 legt die Stiftung ihr Augenmerk dabei verstärkt auf den sozialen Bereich von Kindern und Jugendlichen. „Ein großes Leistungsspektrum, das eine hohe Akzeptanz erfährt”, so NK-Redaktionsleiter Steffen Heumann. Ein Engagement, das der Nibelungen Kurier gerne auch in Zukunft nicht nur medial unterstützen und fördern möchte. 

Weiteres Ziel sei eine nachhaltige Partnerschaft. Mit gemeinsamen Aktionen sollen soziale Projekte unterstützt werden, erklären Bernd Jung, Vorstand der Stiftung, und Geschäftsführer Harald Stark. Kurse u. a. zu Ernährung oder Gewaltprävention, die die Stiftung mit weiteren Kooperationspartnern, darunter die Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis, anbietet, erreichen durch den Nibelungen Kurier eine breite Öffentlichkeit. Das gilt auch für die Ankündigung des Benefizkonzertes mit dem Polizeiorchester Rheinland-Pfalz, das am Freitagabend in Bobenheim-Roxheim stattfand.
                                                                                                                                            
                                                                                                                                       
Quelle (Bild und Text): Nibelungenkurier Worms, 5. Mai 2017

 

 

 

Gemeinsam die Jugend fördern: Die IKK Südwest wird Kooperationspartner der Bernd-Jung-Stiftung

Die regionale Krankenkasse wird die Stiftung mit ihrem integrierten Förderzentrum für Jugend und Soziales zukünftig als Kooperationspartner bei Projekten für Kinder und Jugendliche unterstützen. Auf spielerische Weise möchte die IKK Südwest bei gemeinsamen Veranstaltungen Tipps für die Gesundheit vermitteln.

Die Bernd-Jung-Stiftung bietet Angebote für alle Altersstufen in den Bereichen Sport, Bildung, Ernährung, Integration und Soziales an, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung zu begleiten und zu fördern. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern engagiert sich die Stiftung mit nachhaltigen Maßnahmen und setzt sich auch für Sport und Bewegung ein.

Die IKK Südwest wird nun zukünftig bei Aktionen der Stiftung dabei sein: „Wir unterstützen das Engagement gern und bringen unser Wissen in den Bereichen Bewegung und Gesundheit ein, um bereits im Kindesalter das Bewusstsein für einen gesunden und aktiven Lebensstil zu wecken“, sagt Bezirksleiter Frank Krämer über das Mitwirken der IKK Südwest. „Besonders durch Sport und Bewegung lernen die Jugendlichen etwas über Teamfähigkeit und Ausdauer – Eigenschaften, welche Ihnen auch im späteren Leben von großem Nutzen sein können“, so Frank Krämer.

Die Bernd-Jung-Stiftung

Durch Netzwerke mit Kindertagesstätten, Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Industrie und Handwerk und nun auch in der Zusammenarbeit mit der IKK Südwest entwickelt die Stiftung umfassende Betreuungsangebote, die neben Sport und Spaß auch soziale Themen wie Bildung und Integration beinhalten. „Bei uns können die jungen Menschen entdecken, was in ihnen steckt. Beispielsweise beim Sport fangen wir sie in der Gemeinschaft auf: In einer Gruppe zu üben und zu trainieren stärkt das Selbstbewusstsein und auch nach den Übungsstunden sind wir natürlich für sie da“, sagt Vorstandsvorsitzender Bernd Jung.

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK mehr als 650.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 19 Geschäftsstellen in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

Klimaschutz schmeckt! – Eine etwas andere Info-Veranstaltung

Gibt es einen Zusammenhang zwischen bewusster Ernährung und dem Klimaschutz?
Dieses und andere Themen standen im Mittelpunkt eines dreistündigen Workshops, den die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Bernd-Jung-Stiftung, an der Realschule plus in Bobenheim-Roxheim durchführte. 

An mehreren Stationen konnten die Schüler das Themenfeld bewusste Ernährung spielerisch und handlungsorientiert näher erkunden.

Woher kommen eigentlich die Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen? Enthält Rotkraut im Glas eigentlich viel Zucker? Wie viele Kalorien benötigen Menschen in verschiedenen Situationen? 

Antworten auf diese Fragen, konnten die Schüler der 9.Klasse an verschiedenen Stationen selbst herausfinden.

Ein besonderer Höhepunkt war die Herstellung von Nuss-Nougat-Creme. Sie wurde von den Schülern selbst aus biologisch angebauten Rohstoffen zubereitet. Ohne zusätzlichen Zucker und garantiert ohne E-Stoffe sowie Geschmacksverstärker, konnte man schnell „erschmecken“, dass mit diesem Produkt der Marktführer nicht mithalten kann.

 

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